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Woodstone - die fortlaufende Fertigung

 
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 ·  #1
Nachdem ich erfolgreich die Kragenecken für mein schon lange geplantes Y - Collier "Woodstone" gefertigt habe geht es nun weiter mit dem Halsschmuck.

Die Steine unten (meine 3 Paragneiscabochons) werden in Phosphorbronze gefasst und miteinander beweglich verbunden.

Dieses Collierzentrum wird dann bifilar an einer Phosphorbronze - Rundankerkette aufgehangen, die hinten mit einem Karabiner geschlossen wird.

Vorne unten an der Fassung des Zentralsteines mit der konzentrisch angeordneten Maserung kommen zwei unterschiedlich lange Phosphorbronze-Rundankerketten, die dann jeweils - bolotiemäßig in noch zu entwerfende Endstücke auslaufen.

Gefasst werden die Steine mit drahtartigen Krappen, die direkt in einem Stück aus den vorher entsprechend zugeschnittenen Fassungsabwicklungen gearbeitet werden. Die Federhärte der herrlichen 960 er Kupferlegierung wird die Steine dann sicher entlang der dort extra dafür angebrachten Kerben halten.

Die Technik des Herausarbeiten der Drahtkrappen habe ich bei den Kragenecken kennengelernt.

Die Ketten werde ich selbst "stricken". Auch das hab ich schon gemacht.

Nach und nach melde ich mich hier, immer dann, wenn es was zum Zeigen gibt. :-)
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 ·  #2
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 ·  #3
Abwarten, wo Mathe, da bisweilen auch Schmuck :-) :-) :-)
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 ·  #4
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 ·  #5
Die Abwicklung der Fassung des Zentralsteines, Zuschnitt grob plangeschlagen.

Als nächstes dann die Säge- und Feilarbeiten, dabei immer den Stein zum Anlegen griffbereit ...
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 ·  #6
Endstücke:

Wird eine Lösung mit Wechsel-Charms.

Unten schonmal halbgare Gedanken mit Beifuss-Stämmchen und Hartriegelstämmchen. Letztere schon entmarkt, aber noch nicht abgelagert. Abgelagerte Goldrute schaue ich auch noch Mal.

Beim Hartriegel gefällt mir die Farbe und das rindige Erscheinungsbild bisher am Besten.

Den Beifuss muss ich noch rotbraun lasieren.

Eine Lösung in Stein hab ich auch noch im Kopf, schauen wir Mal.
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 ·  #7
Noch zwei Krappen und das Oberflächenfinish nebst Randbearbeitungen ... :-)

Lässt sich super bearbeiten die Phosphorbronze:
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 ·  #8
Die Variante mit den Drahtfassungen ist in der Form, wie ich sie bisher geplant habe leider gescheitert. Die direkt aus dem Blech gefeilten Krappen sind nicht stabil genug und habe ich bereits von der Grundplatte entfernt. Da ich das Schmuckstück aber unbedingt weiterhin komplett allein herstellen möchte und nicht hartlöten kann werde ich hier deshalb auf die "chemische Fassung" :-) :-) :-) zurückgreifen.

Ich fände es super, wenn mir hier jemand einen geeigneten Kleber für das sichere Verbinden von rückseitig angerautem planen Stein und ebenso angerauter Phosphorbronze (960 Cu - Anteil, der Rest Zinn und Phosphor in Spuren) empfehlen könnte. Bereitliegen tut bereits Pattex 60s Alleskleber, nur ich weiß nicht, ob es da nicht noch etwas besseres gibt ...

Die zu verbindenden planen Flächen sind riesig, deshalb, so denke ich ist diese Art der Herstellung auch OK, zumal ja keine extrem edlen Dinge verabeitet werden, nur schöner Stein und "Halbedelmetall". Sieht so auch viel besser aus als mit den Drahtkrappen.
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 ·  #9
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 ·  #10
ich persönlich sehe da aber keinen Haltbarkeits-Unterschied zu anderen Sekundenklebern
worin der liegen soll, würde mich aber interessieren
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 ·  #11
@ Tatze und Tilo,

besten Dank für die Info :-)

Basieren die hier möglicherweise optimalen Schwanheimer Produkte auch auf Sekundenkleberchemie (Methacrylat)?
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 ·  #12
keine Ahnung. Mein Problem war damals, daß ich einen Glasnugget, der von einem Ring abgegangen war, wieder auf eine Platte eines Rings kleben mußte. Dieser Kleber wurde mir empfohlen. Auf eine Seite den Aktivator, auf der anderen Seite dieser Industriekleber. Aufkleben und danach verruckelt sich nix mehr. Wollte es zunächst auch nicht glauben, aber Sekundenkleber-verklebtes Zeug hat man einfacher zerlegen können.
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 ·  #13
ja klar
die ganzen Wunderkleber auf den Messen (und dabei schließe ich Schwanheimer ein, die auch auf die Art vertrieben werden) auf sind je dünnflüssig oder als Gel erhältlich
und diese Art Kleber funktioniert halt mit (und ohne) Aktivator
ich habe den Aktivator von einem anderen Industriekleberhersteller bzw. Vertrieb auch aus Schwanheim
(Magnumbond von K&S)
und verwende diesen Aktivator mit Sekundenkleber flüssig oder Gel je nach Bedarf und was grad für eine angefangene Tube genutzt wird
dann gibts ja noch diese Pülverchen zur Verdickung bzw. Überbrückung größerer Spalten und Kunstoffprimer
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 ·  #14
Zitat geschrieben von Tilo

ja klar
die ganzen Wunderkleber auf den Messen (und dabei schließe ich Schwanheimer ein, die auch auf die Art vertrieben werden) auf sind je dünnflüssig oder als Gel erhältlich
und diese Art Kleber funktioniert halt mit (und ohne) Aktivator
ich habe den Aktivator von einem anderen Industriekleberhersteller bzw. Vertrieb auch aus Schwanheim
(Magnumbond von K&S)
und verwende diesen Aktivator mit Sekundenkleber flüssig oder Gel je nach Bedarf und was grad für eine angefangene Tube genutzt wird
dann gibts ja noch diese Pülverchen zur Verdickung bzw. Überbrückung größerer Spalten und Kunstoffprimer


Kann ich es für meinen geplanten Einsatzzweck also kurz zusammenfassen: Kleber auf Methacrylatbasis mit Zusätzen, die je nachdem Einfluss auf die Viskosität, Eignung als Füllmaterial und Beschleuniger der Abbindung dienen allein oder auch zusammen?

Wobei ich schon gerne einen zähflüssigen Kleber hätte, einfach deshalb, damit ich nicht soviel Überstände nach dem Abbinden vom Werkstück entfernen muss.
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 ·  #15
es gibt den sek.kleber auch anerob, bloß hast du bei deine n Steinen wohl eh keinen pefekten minimalen Schlitz für sofortigen Suaerstoffausschluß

dafür ist dann der Aktivator

normal kannst du für deinen Zweck aber auch 2K Epoxi nehmen. der ist nicht dickflüssig

schade: nun hast du Rillen in die Steine gefräst, aber keine Krappen mehr?
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