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Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel

 

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Diese Umfrage endet: 23.03.2020 - 00:00 Uhr
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 ·  #31
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal


Die großen Beträge werden immer noch in den USA giriert und so können auch weltweit Zahlungen, zum Beispiel für Iranisches Öl von dort kontrolliert und wenn nicht genehm, unterbunden werden.



Nur so lange die Zahlungen in USD sind, sind sie für die USA nachvollziehbar und können ggf. unterbunden werden. Interessanter ist die SWIFT, wer da abgedreht wird, der kann keinen internationalen Zahlungsverkehr mehr elektronisch abwickeln, dann muss wie in der guten alten Zeit zum Bargeldköfferchen gegriffen werden.
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 ·  #32
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Ich habe jetzt (für den einzelnen Nutzer) die ganze Zeit überlegt, welchen Wert "Unabhängigkeit von Banken" haben kann.

Bisher ist mir nur eingefallen, dass es Transfers sind, die nicht in einem Journal verbucht werden und versteuert werden (dort wird es nur kompliziert und mühsam). Die könnten profitieren. Das können Privatleute sein oder natürlich auch Verbrecher. Gibt es noch eine dritte Gruppe? Vielleicht kann Sextant mir das erklären.



Naja, es gibt die Mitmenschen, die auf den Untergang unseres Systems warten, Abschaffung des EUR, große Krise, kurz was ich das "Knarrenszenario" nenne... dann braucht man eine möglichst große Knarre und kein Bitcoinwallet, denn im Zweifelsfall kommt man an die Bitcoins nicht ran, weil man kein Netzzugang hat... und was damit ist, wenn es wieder Netzzugang gibt, sei mal dahin gestellt, wenn dieses Szenario eintreten sollte, ist die Welt eh ganz anders, als wir uns das jetzt vorstellen.

Was man bei Bitcoin auch nicht vergessen sollte, sind Aktionen à la Quadriga CX, wo plötzlich 850.000 Bitcoins weggesperrt bzw. ganz weg sind, so genau weiß man das immer noch nicht
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 ·  #33
Ich habe gelesen, dass etliche Ölförderländer vor Jahren schon begonnen haben einen Teil Ihrer Ölgeschäfte in Euro abwickeln. Obama hat das (leicht säuerlich - vermute ich - äusserlich war es nicht erkennbar) als positive Entwicklung bezeichnet, obwohl es ein direkter Angriff auf den US Dollar ist (nur meine Meinung).

Aus deutscher Presse habe ich gelesen, dass eine EU-Giralbank für internationale Geschäfte angedacht oder vielleicht schon im Aufbau ist.

Finde ich gut und wird auch und wird den Euro stärken. Wir leben alle im Wettbewerb auch die Währungen.
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 ·  #34
Zitat geschrieben von MaJa

...
Naja, es gibt die Mitmenschen, die auf den Untergang unseres Systems warten, Abschaffung des EUR, große Krise, kurz was ich das "Knarrenszenario" nenne... dann braucht man eine möglichst große Knarre und kein Bitcoinwallet, denn im Zweifelsfall kommt man an die Bitcoins nicht ran, weil man kein Netzzugang hat... und was damit ist, wenn es wieder Netzzugang gibt, sei mal dahin gestellt, wenn dieses Szenario eintreten sollte, ist die Welt eh ganz anders, als wir uns das jetzt vorstellen. ...

Du meinst die Prepperszene? https://www.google.com/search?…pper+szene
Meine Eltern (Kriegsflüchtlinge) hatten im Keller immer eine Menge an Milchpulverdosen ein paar Etalagen an Marmeladen, Mehl u.s.w. eingelagert. Der Vater meiner ersten Freundin hatte unter der Kellertreppe einen Haufen an Cognac und Zigaretten fest eingemauert, weil das das beliebteste Tauschmittel bei der Besetzung durch die Amis war. Ich kenne Zukunftsangst.
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 ·  #35
@Heinrich Butschal
Es gibt bereits mehrere Gemeinden, die dem Modell von Zug gefolgt sind. Übrigens dürfen seit Anfang des Jahres Banken einen Antrag bei der BaFin stellen. Die Banken beantragen eine Erlaubnis, ihren Kunden Bitcoin oder Kryptoprodukte und Dienstleistungen anzubieten. 40 Banken stellten einen Antrag vielleicht schon mehr.
Es gibt bereits eine Europäische Zentralbank, die weltweit agiert. Aber unabhängig von Nichteuropäern, ich glaube du weißt, warum das unrealistisch ist. Wenn nicht kennst du das globale Finanzsystem nicht.
Über dieses weitere Thema möchte ich mich aber hier im Forum nicht weiter äußern, aber gerne mal bei einem Glas Wein. Es gibt auch seriöse vernüftige Leute, die mit Kryptowährungen arbeiten, ohne die Spur von krimineller Energie. Dazu gehöre ich. Zum Thema Verschlüsselungserpresser habe ich mich schon einmal geäußert. Bargeld finde ich auch gut, obwohl ich weiß, dass es Menschen gibt, die damit giftige und illegale Substanzen kaufen und konsumieren.
@MaJa
Ich warte nicht auf den großen Systemchrash, da hat keiner was von. Trotzdem ist es klug einen Notfallplan zu haben. Jedoch hat die Vergangenheit uns gelehrt, dass die die viel haben, auch viel verlieren.
Zum Thema Bitcoin und Stromausfall, auch kein Problem. Ist der Strom wieder an gehts weiter. Ansonsten gibt es Möglichkeiten Btc auch über Funk zu senden, aber das ist noch in der Erprobung.
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 ·  #36
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 ·  #37
Zitat

Wenn in dem Bitcoin alle bisherigen Transaktionen gespeichert sind, wie kann dann gleichzeitig die Zahlung anonym sein? Wenn die Transaktion auslesbar sind könnte man doch diese analysieren und rückverfolgen. Zumindest Fachleute sollten das können. Für mich ist es ein ungeklärter Widerspruch.

Ja mag sein. Das ist ja auch noch gewisser Maßen in den Kinderschuhen, wie die aktuelle Marktkapitalisierung von 182.253.124.778 $ auch zeigt. Wenn sich Krpto's in Zukunft durchsetzen, wird es von Bedeutung sein.
Nachteilhaft ist für mich die Tatsache, dass wenn man von einer Wallet mit sagen wir mal 10 Btc drauf eine Bezahlung tätigt, könnte der Empfänger sehen, wie viel Btc der Bezahler hat. Aus diesem Grund sollte man für jede Transaktion eine neue Adresse generieren.
Weitere infos dazu hier: https://bitcoin.org/de/schuetzen-sie-ihre-privatsphaere
Jeder kann die die Zahlungen rückverfolgen und zwar hier: https://www.blockchain.com
Zu erwähnen wären noch die wirklich anonymen Kryptowährungen, wenn es für den Einen oder Anderen
wirklich so wichtig ist.
Z.B. Monero, Dash, Zcash. Die Liste ist lang für jeden Verbrecher, der was verbergen möchte, was dabei.
Interessant ist noch, daß das Monero mining extrem zugenommen hat, wohl um die 10% weil Nordkorea damit Sanktionen umgeht.
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 ·  #38
Schade, dass die Wahlbeteiligung nicht so groß war. Wäre interessanter gewesen wenn 100 oder mehr mitgemacht hätten.
Trotzdem danke.
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 ·  #39
Facebook wollte mit Libra auch so was ähnliches, Staatsbankenunbahängiges starten und ist jetzt arg gerupft und handzahm zu einer Lösung gekommen die auf nationalen Landeswährungen basiert. Die Notenbanken lassen sich nicht gerne das Heft aus der Hand nehmen.
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 ·  #40
Naja, Facebook hätte dann die Seigniorage und kann die Geldschöpfung beeinflussen, das will keine Regierung/Zentralbank. Die bisherigen "Währungen" à la Bitcoin etc. sind Nebenkriegsplätze, Libra wäre eine andere Größenordnung, zumal Libra auf der Basis schon bestehender Währung geschaffen werden sollte. Plötzlich wären die Zentralbanken nur ein Handlanger eines privaten Unternehmens/mehrerer privater Unternehmen
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 ·  #41
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 ·  #42
Als Bitcoinfan finde ich Libra schlecht, weil zentral herrausgegeben. Meiner Meinung wird/sollte die Zukunft dezentral sein. Die Niederländische Zentralbank experimentiert derzeit auch mit Digital Euro, was auch schon länger im Gespräch ist (lange vor den Chinesen). Frankreich und Deutschland ebenso. Venezuela hat schon einen eigenen Coin, den Petro, welcher durch Öl des Landes gedeckt ist. Funktioniert da aber nur mäßig.

Ob ein digitaler Euro uns die Einkommens/Lohnsteurerklärung ersparen kann ? Sollte dann wohl automatisch gehen ?
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 ·  #43
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