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Akzeptanz von Bitcoin als Zahlungsmittel

 

Umfrage

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Diese Umfrage endet: 23.03.2020 - 00:00 Uhr
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 ·  #16
MaJa, auch Dir danke für die Erläuterungen. So wird dieses abstrakte Konstrukt doch greifbarer und verständlicher für mich. Ändert aber nichts daran. Was das Geschäft betrifft, bleibt es dabei wie ich schon schrieb und da war besonders Dein letzter Gedanke, sinngemäß, mit eingeschlossen.

Grundsätzlich finde ich die Idee ja gut. Unabhängig von Staaten, Gebühren, Grenzen und so weiter. Im Prinzip geht es niemanden etwas an, wofür man sein Geld ausgibt. Das gilt auch und besonders, wenn man es ehrlich verdient hat. Finde ich. Wie bei so vielen Erfindungen, gibts eben mehrere Seiten der Medaille... Ich wollte ja gar nicht so weit ausschweifen, meine Nichtakzeptanz dafür ist ja jetzt klar und begründet...
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 ·  #17
Also Bitcoin ist deutlich weniger anonym wie Bargeld, denn jede Transaktion bleibt nachvollziehbar, dank Blockchain.
Ich denke, daß die Gebühren bei Transaktionen mit Btc extrem niedrig sind. So war es jedenfalls bei all meinen Zahlungen rund um die Welt und blitzschnell. Mit dem Zoll hat man auch keine Probleme, wenn man sich an die üblichen Regeln hält (Nachweispflicht).
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 ·  #18
@Sparkle
Danke für dein Interesse und Statement
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 ·  #19
Mir ist noch unklar, warum ich bei internationalen Käufen Bitcoin nutzen sollte. Ich gehe bei diesen Transaktionen dann zweimal durch die Geld-Brief-Spanne, einmal beim „Umtausch“ EUR in Bitcoin, und dann nochmals von Bitcoin in die Drittwährung. Wenn ich direkt mit meiner Kreditkarte oder über eine Paymanent-App/internetbasierten Zahlungsdienstleister zahle, dann habe ich nur einmal die Geld-Brief-Spanne von EUR zur Drittwährung, bzw. Ich bekomme das Fixing mit einer Gebühr von ein paar EUR
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 ·  #20
Warum so kompliziert?
Ich habe eine Wallet auf dem Smartphone und kann mir darauf von Kunden BTC übertragen lassen.
Entweder ich lasse die da erst mal drauf, oder verkaufe noch am gleichen Tag an der Börse.
Man muss natürlich an einer Börse angemeldet sein, aber das ist nun wirklich kein Ding.
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 ·  #21
@Sextant: bitteschön, gerne. Ist ja auch gut, die positiven Erfahrungen damit zu lesen.
@Frank: ich bin ja völlig naiv auf dem Gebiet. Da frage ich mich, gibts denn eine Garantie, daß mir jemand die Btc an der Börse auch abkauft wenn ich sie loswerden will? Und wie ordnet man denn eine Bitcoinzahlung einer bestimmten Rechnung zu? Gibts dann auch einen Betreff, wo der Kunde eine Rechnungsnummer eintragen kann? Ist der Kunde dann auch namentlich gelistet?
Wenn ich mir vorstelle, in meiner Buchhaltung einen Betrag X von einer Person "Krümelmonster" für ein Schmuckstück zu verbuchen, mutet das schon seltsam an. Falls, was ich ja gar nicht weiß, keine Klarnamen eine Rolle spielen....? Wie gesagt, ich habe Null Ahnung davon.
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 ·  #22
Zitat geschrieben von Sparkle

Außerdem ist mit der neuen Regelung, daß bei Beträgen über 2000,- € in bar, ich noch verpflichtet bin, die Personalausweisdaten des Kunden schriftlich festzuhalten, sowieso absehbar, daß die Anonymität schrittweise abgebaut und unmöglich wird.

kleine Korrektur, Beträge über 2000€ darfst du nach der Novellierung des Geldwäschegesetzes nicht mehr bar abwickeln, sondern mußt es unbar abwickeln (Kartenzahlung oder Überweisung). Die Protokollierung mit Ausweis ist on top of.
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 ·  #23
da mußt du was falsch verstanden haben
wo hast du denn das gehört/gelesen?
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 ·  #24
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 ·  #25
wie gesagt: falsch verstanden (oder falsch erzählt)
falsch niedergeschrieben glaub ich nicht
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 ·  #26
Spätestens wenn die Buchhaltung das verbuchen will, gibt es Probleme. Ist schon kompliziert genug in Schweizer Franken und Euro, mit Dollar will ich gar nicht anfangen. Letztlich muss alles umgerechnet werden und die Kurse dokumentiert werden. Ich sehe da nur zusätzlichen Aufwand und keinen Vorteil gegenüber Sofortüberweisung oder meinetwegen Paypal, wenn es international und schnell sein muss.

Abgesehen davon, empfinde ich an der, an sich interessanten Idee, einen Makel darin, dass Verschlüsselungserpresser grundsätzlich Bitcoin als Zahlungsmodell verlangen. Wenn dieses Tauschmodell sich gegen diese "Klienten" schützen hätte wollen oder können, wäre das Geschmäckle nicht aufgekommen. Dann hätte ich nur mit Spannung abgewartet, ob es sich durchsetzt oder genau so dümpelt wie lokale Tauschwährungen. https://www.samerbergernachric…-in-prien/
Einen enormen Vorteil haben diese digitalen "Währungen", mit Paypal zusammen haben sie den europäischen Banken, die noch vor nicht zu langer Zeit gerne die Magnetbandrollen mit Ihren Tagesumsätzen abends zur Zentralbank gebracht haben ordentlich Feuer gemacht und sie dazu gezwungen geliebte Überweisungsverzögerungsmechaniken aufzugeben. Die Verhandlungen dazu waren so mühsam wie die zur Gesundheitskarte. Jeder hatte Einsprüche und Bedenken.

Konkurrenz belebt das Geschäft und die europäischen EC-Karten Zahlungen sind das erste europäische Giralgeldsystem, dass es (von unten) ein klein wenig mit den amerikanischen Kreditkartenunternehmen aufnehmen kann.

Die großen Beträge werden immer noch in den USA giriert und so können auch weltweit Zahlungen, zum Beispiel für Iranisches Öl von dort kontrolliert und wenn nicht genehm, unterbunden werden.

Es wird Zeit für eine Europäische Zentralbank die weltweit agiert und unabhängig (von Nichteuropäern) ist.
Bitcoin ist dazu auch angetreten aber wird es nicht schaffen.
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 ·  #27
@MaJa
Für mich ist der Vorteil für internationale Zahlungen die enorme Geschwindigkeit einer Transaktion und Unabhängigkeit von Banken, dies gilt aber nur von Wallet zu Wallet.
@Sparkle
Es wird empfohlen, daß man pro Btc-Adresse nur eine Transaktion ausführt. Dadurch ist es möglich jeder Zahlung im Wallet einen eigenen Namen zu geben. Man kann aber auch beliebig viele Transaktionen auf einer Btc-Adresse ausführen, kann dann aber auch nur einen Namen zuweisen. Dies ist ersteinmal nur von Bedeutung, wenn man eine Wallet benutzt.
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 ·  #28
und du glaubst, Sparkle hat das jetzt verstanden?
also ich habs nicht, was aber auch egal ist ;-)
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 ·  #29
Zitat geschrieben von Sextant

@MaJa
Für mich ist der Vorteil für internationale Zahlungen die enorme Geschwindigkeit einer Transaktion und Unabhängigkeit von Banken, dies gilt aber nur von Wallet zu Wallet.


wo ist der Unterschied zu anderen Zahlungsdienstleistern im Internet auf Guthabenbasis? Bitcoin ist nichts anderes: man konvertiert EUR in ein Asset (Bitcoin), hat anschließend ein Guthaben, das man dann zu anderen schicken kann, die auch im gleichen System sind (ein Wallet haben). Wenn ich z.B. bei einem internetbasierten Zahlungsdienstleister ein Guthaben einzahle (z.B. EUR überweise oder mit Kreditkarte transferiere), so kann ich das auch innerhalb dieses Zahlungssystems Geld an jeden anderen Teilnehmer schicken, dafür braucht es kein Bitcoin und ich bin unabhängig von einer Bank, das Geld wird innerhalb des Zahlungssystems nur auf ein anderes Konto umgebucht.
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 ·  #30
Ich habe jetzt (für den einzelnen Nutzer) die ganze Zeit überlegt, welchen Wert "Unabhängigkeit von Banken" haben kann.

Bisher ist mir nur eingefallen, dass es Transfers sind, die nicht in einem Journal verbucht werden und versteuert werden (dort wird es nur kompliziert und mühsam). Die könnten profitieren. Das können Privatleute sein oder natürlich auch Verbrecher. Gibt es noch eine dritte Gruppe? Vielleicht kann Sextant mir das erklären.

In Zug (typisches Armeleuteviertel) hat ein Praktikant (er hat ein Zimmer bei einem Multimilliardär im Ort in Untermiete gehabt) in der Gemeindeverwaltung Bitcoin als Zahlungsmittel für Gemeindegebühren (Parkscheine und so weiter) eingeführt. Das hat hohe Wellen im ganzen Land geschlagen und zu Prinzipienfragen geführt. Soweit ich weis hat keine Gemeinde das übernommen und das Projekt dümpelt.
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