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 ·  #31
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Du siehst aber aus dem Beitrag von Marion, dass übermäßiger Schutz von Elefanten hier, den Menschen in Afrika erhebliche Probleme bereitet. So wie, womöglich bald, der Schutz der wieder eingewanderten Wölfe in Deutschland.
Naja wer war zuerst da, der Mensch oder der Elefant? Eigentlich ist es ja so, dass der sich ausbreitende Mensch den Elefanten Probleme bereitet, nicht wahr?
Wölfe haben wir mittlerweile schon ziemlich viele, davon, dass sie Probleme bereiteten, außer den Schäfern, die von staatlicher Seite kompensiert werden, hört man eher gar nix.
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 ·  #32
Naja, zwischen "absolutem Schutz" und "besinnungslosem Abknallen" gibts ja tatsächlich noch eine Menge anderer Möglichkeiten. Die Population kann doch auch "umweltverträglich" geregelt werden. Wenn man mehr Tiere haben will, muss man eben grössere Schutzgebiete haben, anstatt immer mehr Viecher auf kleiner Fläche zu stapeln (nur damit man sagen kann, man hat so und so viele Tiere).

Gleiches gilt für die Nutztierhaltung. Wenn keiner mehr Fleisch ist und Lederschuhe trägt, gibt's eben auch keine Kühe mehr. Ganz einfach. Zum Angucken hält die niemand.

Ich persönlich ich finde es völlig legitim, eine -möglichst!- artgerecht gehaltene Kuh (also eine, die auf der Wiese und nicht nur im Stall gelebt hat) aufzuessen. So ein Lederschuh verrottet -im Gegensatz zu "Veganen Plastiktretern" auch relativ schnell. Und wenn man sich die Ökobilanz des "Quinoa", Regenwals-Abholt-Soja-Tofu oder sonstigem veganen Lifestylefood anschaut, ist die auch nicht unbedingt besser als das Bio-Schwein vom Bauern nebenan.

Pelzfarmen, Massentierhaltung, Tiertransporte und Schächten sind auch für mich Dinge, die ich nicht brauche und nicht unterstützen will. Das ist aber für mich auch eine andere Liga.

Übrigens kann man auch bei Perlenketten ein ganz schlechtes Gewissen bekommen, die Muschel überlebt das ja auch nicht.
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 ·  #33
Zitat
Übrigens kann man auch bei Perlenketten ein ganz schlechtes Gewissen bekommen, die Muschel überlebt das ja auch nicht.
jo, und die werden abgeschlachtet wie die Schweine. Sind aber nicht gefährdet und die Umweltbelastung ist marginal.
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 ·  #34
...das sieht die Muschel aber vielleicht anders. ;-)

Für mich gilt "leben und leben lassen". Ich hab nix gegen Perlen. Auch nix gegen Veganer. Aber auch nix gegen ein ordentliches (Bio)Steak auf'm Grill.
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 ·  #35
Zitat geschrieben von Silberfrau

....Naja wer war zuerst da, der Mensch oder der Elefant? Eigentlich ist es ja so, dass der sich ausbreitende Mensch den Elefanten Probleme bereitet, nicht wahr?.....

Stimmt, nur habe ich dazu ein recht robustes Ego. Das wird nebenbei auch wissenschaftlich von Charles Darwin unterstützt. Die erfolgreichere Art verdrängt oder frisst die weniger erfolgreiche Art. War nach Darwin schon immer so. Es sind ja schon viele tausend Arten verschwunden bevor der erste Mensch vom Baum gefallen ist. Natur ist und war immer so - sagt er.

Nur Menschen sind anders und achten auf Ihre Umwelt und auch auf die Schwächeren. Finde ich gut. Ich habe nichts gegen Tierparks für seltene Tiere und Labore in denen gefährliche Viren untersucht und aufgehoben werden, solange sie drin bleiben.
Verkeimte und verdreckte Fledermaushöhlen https://www.n-tv.de/mediathek/…44248.html sind mir genau so zu wider wie Fliegen auf der Autoscheibe und aggressive Wespen am Gartentisch. Man muss Natur nicht religiös überhöhen und anbeten.
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 ·  #36
Bis zu ihrer Schlachtung führt die Muschel wohl ein relativ artgerechtes Leben. In Dreckwasser funzt die Perlzucht wohl nicht, die Tierchen sollen gedeihen.
Heinrich, ja, kann man schon so sehen, aber ist halt schon eine etwas gestrige Ansicht. Jedem halt seins.

Wie wir ja inzwischen wissen, it all hängs together.
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 ·  #37
Ja, es hängt vieles zusammen. Aber man kann auch akzeptieren, dass die Welt sich ändert und neues kommt und manches Alte vergeht. Da muss man sich nicht an einem rückwärtsgewandten und vielleicht nie so existentem Status quo festzuklammern versuchen. Sei die Vorstellung auch noch so schön romantisch von einer "guten" Natur, entspricht sie doch nicht der Realität.

Zum Beispiel: Die Welt wird wärmer, mag sein, dass es sinnvoll ist, wo man kann, den Prozess einzubremsen aber viel wichtiger ist, sich darauf einzurichten. Nach Darwin haben nur die Arten überlebt die sich am besten anpassen konnten auf Klima- und Umweltveränderungen. Survival of the fittest ist nicht zu übersetzen, dass die fittesten überleben, sondern die, die am besten angepasst sind.
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 ·  #38
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 ·  #39
Zitat geschrieben von Silberfrau

Zitat
Übrigens kann man auch bei Perlenketten ein ganz schlechtes Gewissen bekommen, die Muschel überlebt das ja auch nicht.
jo, und die werden abgeschlachtet wie die Schweine. Sind aber nicht gefährdet und die Umweltbelastung ist marginal.


Da bin ich mir nich sicher. Ich erinnere mich noch, daß
in den 70ern der Biwa-See in Japan aufgrund der
Belastungen durch die rasch zunehmende Zahl der in
Mode gekommenen Perlzuchtfarmen "umkippte" und
die "Biwas" dann lange vom Markt verschwunden waren.
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 ·  #40
Zitat geschrieben von Pinguin

Gleiches gilt für die Nutztierhaltung. Wenn keiner mehr Fleisch ist und Lederschuhe trägt, gibt's eben auch keine Kühe mehr. Ganz einfach. Zum Angucken hält die niemand.


Janee, iss schon klar, bald ißt keiner mehr Fleisch - aber wo
kommt dann die Milch her? (Ein Leben ohne Schockoladeneis
iss zwar vorstellbar, wäre aber völlig sinnlos;-)
Noch mehr Flächen für Soja-Anbau bereitstellen? Die Plörre
schmeckt noch nich ma.
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 ·  #41
na komm, es gibt doch schon veganes Eis und seit gestern weiß ich auch veganen Blätterteig.
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 ·  #42
...und die Kuh und das für die Milch notwendige Kalb verklappen wir dann im nächsten See...? :-)

Dann kann man sie auch aufessen.
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 ·  #43
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 ·  #44
....um nur noch x ganz kurz auf das Thema Elfenbein und
Elefant zurückzukommen. Botswana hat ein Kontingent von
70 Elefanten jährlich zur Jagd - per Auktion - freigegeben.
Bei der Auktion sind sieben Lizenzen für Jagden in "kontrollierten"
Gebieten angeboten worden. Jede Lizenz umfasst die Jagd auf
zehn Elefanten. Die Lizenzen wurden für jeweils 2 Millionen Pula
(181.000 Dollar) verkauft. Auch staatlich kontrolliertes Elfenbein
soll wieder gehandelt werden dürfen. Die Einnahmen sollen für
den Elefantenschutz, Ranger-Ausbildung und für "Soziales"
verwendet werden.
https://www.zeit.de/wissen/umw…tierschutz
Auch wenn mir beim Gedanken an Elefantenjagd "der Bruch raustritt"
(geht mir allerdings beim Gedanken an den deutschen Waidmann, der dem
Bambi ins brechende Auge schaut, genauso und doch hat die glacierte
Rehkeule neulich richtig lecker geschmeckt), so denke ich doch, daß es den
verbleibenden Elefanten mit dieser Maßnahme eines Tages besser gehen wird.
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