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Orginal oder restauriert?

 
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Guestuser

 ·  #1
Guten Abend,

mich würde mal eure Meinung interessieren: Ich habe eine schöne alte Goldkette mit einem hübschen Anhänger geschenkt bekommen, die einen hohen persönlichen Wert für mich hat. Nun ist es so dass die Ankerkette so alt und verschlissen ist, dass sie eigentlich ausgetauscht werden müsste. Zwar könnte man sagen, dass der Austausch von Ketten bei einem Schmuckstück zur Restaurierung gehört. Allerdings wäre das Schmuckstück dann ja nicht mehr ganz Orginal. Auf der anderen Seite möchte ich sie ja auch tragen und das geht aufgrund ihres Alters nur, wenn da eine neue Kette rankommt, die natürlich exakt gleich aussieht. Würdet ihr sagen, dass das Schmuckstück wenn man die Kette austauscht verfälscht ist? Mich würde mal eure Meinung interessieren...
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 ·  #2
lose rutschender Anhänger oder fest vorne mittig integrierter Anhänger?
bei ersterem irrelevant, wenn halbwegs ähnlich
bei letzterem sollte die Kette halt sehr ähnlich sein
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 ·  #3
Der Anhänger ist lose. Warum ist es dann irrelevant? Die Kette ist dann ja trotzdem eigentlich nicht mehr Orginal
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 ·  #4
na weil ein Anhänger praktisch nie zwangsläufig zu einer bestimmten Kette gehört
natürlich sollte man keinen 90 Jahre alten Anhänger an eine maximal 40(?) Jahre alte Venezianer-oder gar Singapurkette machen, aber ne neue (ungeschliffene) Ankerkette paßt ähnlich gut wie die damalige

Unterschied könnte sein, daß anhängerzeitgenössisch evtl. noch Kastenschlößchen Standard war, aber so schlimm finde ich das nicht. schlimmer wäre, den Anhänger zu verlieren, weil die originale Kette aus Alterschwäche unbemerkt reißt

1934 z.B. gabs für Anhänger die Auswahl zwischen Rundanker-und Rundpanzerkettchen und die hatten Federringe
sowas gibts nahezu unverändert immer noch (wobei heutzutage als Standard geschliffene Panzer-und Anker verkauft wird, muß man aufpassen)
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 ·  #5
Ok, man müsste die Kette ja sowieso irgendwann im Laufe der Jahre zwangsläufig mal austauschen, oder? Oder gibt es irgendeine „Konservierungsmethode“, dass einem die alte erhalten bleibt? Außer nicht tragen ;)
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 ·  #6
kommt auf den zustand an, den wir hier ja nicht sehen
nicht tragen oder beim Tragen nicht bewegen wären schonmal 2 Optionen, die kette noch lange zu erhalten

ernsthaft. eine gewisse Tragezeitverlängerung kann man erreichen, wenn die Kette wie meist an den Enden am schlimmsten durchgewetzt ist,
indem man beide Enden um 5mm kürzt und den Verschlußbereich erneuert
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 ·  #7
ein ganz banausenhafter vorschlag.
wenn es zierliche kettchen sind: eine zweite kette auftreiben, die der ersten sehr ähnlich schaut oder sehr gut dazu passt - und durch die anhängeröse dazufädeln. dann hättest du beides; das original- und ein verstärkendes kettchen.
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 ·  #8
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 ·  #9
unoriginaler als mit 2 Kettchen-gewurschtel gehts ja kaum
da wäre ja selbst ein Veneziakettchen besser als Ersatz für die Ankerkette
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 ·  #10
Und wenn einem soo viel an der Orginalität liegt lassen sich die durchgewetzten Stellen auch wieder neu verstärken, dabei darf man dann aber nicht mit dem Preis einer neuen Kette vergleichen.
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 ·  #11
bei einer 30er oder 35er Ankerkette wirds natürlich aberwitzig, wenn man die mehr als 400 Öschen beidseitg verstärken will und die Kette danach auch noch ordentlich liegen/hängen soll
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 ·  #12
Zitat geschrieben von sigun

ein ganz banausenhafter vorschlag.

An welcher Stelle erkennst du in Tilo einen Banausen?
(Der Banause wird als abwertende Bezeichnung gebraucht,
mit der dem Betroffenen ein Mangel an Intellekt, Feingefühl
oder Bildung unterstellt wird. Quelle Wikipedia)
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 ·  #13
Marion, ich glaube nicht, daß der Banause an Tilo gerichtet war, sondern sigun den eigenen Vorschlag mit den zwei Ketten als banausenhaft betituliert hat. Es wäre vielleicht ein Doppelpunkt geschickter gewesen als ein simpler Punkt, um das deutlicher zu machen.
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 ·  #14
Daß das Verstärken nicht unbeding wirtschaftlich sinnvoll ist unbestritten aber das ist bei vielen Restaurationen ja auch so. Der Vollständigkeithalber sollte es aber doch erwähnt werden weil es kommt ja nicht immer auf den Preis an.
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 ·  #15
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