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Hilfe bei Bestimmung per Refraktometer

 
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 ·  #1
Hallo, ich habe zufällig ein Refraktometer aus Hongkong bekommen, der Preis lag wohl bei knapp 180 € und nun möchte ich herausfinden, ob es etwas taugt....an anderer Stelle hier im Forum war ja auch zu lesen, dass man bei Refraktometern nicht an der falschen Stelle sparen sollte.

Gibt es zufällig irgendwo Fotos/Videos oder Erklärungen, was man genau sehen sollte bei einem halbwegs brauchbaren Gerät? Ich googelte bereits, fand aber nicht allzuviel bislang....Referenzsteine sowie Tabelle mit Werten habe ich da, allerdings konnte ich nicht viel identifizierbares erkennen, also Linien, aber gut möglich, dass ich vielleicht auch etwas falsch mache.

mfg Stefan
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 ·  #2
ein Reflektometer (digital) oder ein Refraktometer (analog)?
Kontaktflüssigkeit und facettierte Steine hast du verwendet?
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 ·  #3
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 ·  #4
Oh, stimmt, die Details fehlen ja...also es ist ein analoges, flüssigkeit war anbei und die Steine sind facettiert (waren Granate, Turmaline und Topase)...hier die fotos:








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 ·  #5
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 ·  #6
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 ·  #7
die Beleuchtung ist der schwarze Stab in dem geöffneten Kasten, also die Taschenlampe, die man bei nicht ausreichendem Umgebungslicht an den Filter stöpseln kann
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 ·  #8
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 ·  #9
dieser Gelbfilter am Gerät selbst ist doch selbst bei den billigen Dingern Standard, da brauchts keine spezielle Taschenlampe, denn es geht ja auch mit Umgebungslicht
oder meinst du, daß es da welche ohne Filter oder mit schlechtem Filter gibt?
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 ·  #10
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 ·  #11
Stefan: zeig doch mal ein Bild der Rückseite, wo die Lampe angedockt werden kann
schon mit und ohne Lampe versucht?
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 ·  #12
Hallo, danke für Eure Antworten....es war mir nicht bewusst, dass dort monochromes gelbes Licht einfallen muss, aber ich habe immer das eingebaute Licht benutzt...seitlich ist ein Knopf angebracht, der bei Druck im Inneren Licht erzeugt, eben habe ich die batterien eingebaut, das Innere ist jetzt wirklich gelb ausgeleuchtet, zumindest sieht man die Skala in einem Farbton, der dem ähnelt, wenn man eine Natriumverbindung in eine Flamme einbringt. Hinten am Filter ist der untere Teil blau, der obere Teil hinter dem dunklen Ring ist gelb. Flüssigkeitstechnisch bringe ich immer 2-3 kleine Tropfen auf von vllt. je 1,5 mm Durchmesser auf den Objektträger (?) und lege den Stein darauf mit einer möglichst grossen Facette, in diesem Fall die Oberseite eines Granates in einfachem Baguettschliff (?) und wische ihn noch etwas hin und her, damit sich möglichst eine grosse Flüssigkeitsschicht zwischen Facette und Objektträger bildet.








Wenn ich nun hindurchäuge, sehe ich den Gesamtbereich der Skala in 3 Helligkeitsbereiche geteilt....am dunkelsten von1,35 bis etwa 1,55 etwas unscharf abgetrennt, mittelhell bis 1,78 relativ scharf abgetrennt und hell bis 1,82...Linien in dem Sinne sind nicht zu erkennen, auch nicht bei Bewegen des Okulars (?) zum Scharfstellen...[grad Arbeit zu Hause, melde mich später wieder ]
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 ·  #13
Die scharfen Linien sind signifikant. DIe weichen Übergänge sind Fehler in der Ausleuchtung. Bewegen solltest Du den Stein nicht, weil Du die Auflage damit verkratzt und dann musst Du ein neues Gerät kaufen. Deine Kontaktflüssigkeit hat scheinbar einen Wert von 1,82 und da enden Deine Messmöglichkteiten.

Du hast also einen roten Stein, von dem Du nicht weist was es ist und eine scharfe Linie bei 1,78, keine Doppelline?

Das würde einem Granat zum Beispiel nicht widersprechen.
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 ·  #14
Hallo, also mit bewegen meinte ich nicht draufdrücken und hin- und herschieben, sondern sacht dafür sorgen, dass die 2-3 tropfen eine Verbindung eingehen, aber ich werde trotzdem vorsichtiger sein.

Bei dem roten Stein weiss ich sicher, dass es sich um einen Granat handelt, allerdings bin ich bei der Spezifizierung Laie und hätte auf bömischen Granat/Pyrop getippt, da der Stein bei normalem Tageslicht tiefrot wirkt und gegen Lichtquellen einen Braunstich aufweist und ich wählte ihn deshalb, um anhand der gerade nicht vorrätigen Tabelle herauszufinden, worauf man achten muss bei der Steinbestimmung, also wie die Linien aussehen sollten, damit ich bei unbekannten Steinen in etwa weiss, worauf ich achten muss.

Die Tabelle fand sich nun aber und Rhodolit ist bei 1,76 eingetragen, während Pyrop bei 1,746 liegen sollte...ich hatte für Rhodolit eine in Richtung Purpur gehende Farbe im Hinterkopf, fand aber eben beim nochmaligen googeln auch Bilder, die das Braunrot zeigen, zu welchem der Stein eher tendiert. Hier ein Foto des Baguette-Steines und eines weiteren Steines aus gleicher Quelle.



Auf dem Foto selbst kann man nun (besonders beim rechten) einen Blaustich sehen, während er direkt vor mir mit blossem Auge nur tiefrot wirkt.

Eben noch einen Heliodor getestet und ich bekomme eine recht scharfe Doppellinie bei 1,55...das ist das erste Mal, dass ich sowas sehe, beim ersten Test mit dem gleichen Stein vor paar Tagen sah ich noch nichts.

Imperial Topas gibt Doppellinie, die bei 1,61 beginnt und bei 1,62 endet.

Roter Zirkon ergibt nichts, weil laut Tabelle ausserhalb des Messbereiches und ein roter Stein, den Tatze-1 vor 3 Jahren (sie war so freundlich, ein Mix aus Steinen zu sortieren) als vermutlich Turmalin einschätzte, gibt eine scharfe Kante bei 1,64 und bei 1,76 nochmal etwas stark verschommenes.

Durch die letzten Messungen weiss ich nun, wonach ich suchen muss und in der Vitrine warten nun zig Steine auf (zumindest grobe) Bestimmung.

mfg Stefan
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 ·  #15
Also, geht doch. Viel Spaß daran. Es gibt immer weider etwas spannendes, vor allem wenn Du einen Stein in mehreren Richtungen vermisst und bei Doppelbrechung die verschiedenen unter und oberen Messwerte auf die dritte Stelle genau vermisst. Die dritte Stelle musst Du schätzen.

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