Edelsteine & Perlen
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Rohstein bestimmen

 
GemTime
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GemTime

 ·  #1
Guten Abend,

ich habe hier einen Rohstein, mit einer etwas Milchig gelben Farbe.
Der Stein hat einen RI von 1,554
Einen Quarz konnte ich mit dem Stein nicht ritzen und ein Quarz konnte diesem auch nichts anhaben.
Frage:
Was könnte es sein?
Ich glaube eher an Quarz, aber welche variante?
Citrin, Feldspat, ...?
Oder doch eher Richtung Beryll?
Relativ zäh beim schleifen mit feineren Scheiben (600,1200).
Da mussten schon gröbere Scheiben her (120,240,320)
Ich habe mal Fotos von allen Seiten gemacht.
Auf weißem Hintergrund ist nicht viel vom Stein zu erkennen, deshalb sind die Fotos auf dem Schwarzen Hintergrund gemacht worden.
Ich würde morgen noch die Dichte versuchen zu bestimmen, das sollte ja helfen
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Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #2
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #3
Ich bin sehr sicher, dass es ein Quarz ist. Ähnlich wäre Bytownit - aber dessen RI ist etwas höher und die Mohshärte geringer. Habe mich auch schon mal mit solchem Material abgeärgert.
Uhu
Guestuser
 
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Guestuser

 ·  #4
Zitat geschrieben von GemTime

Ich glaube eher an Quarz, aber welche variante?
Citrin, Feldspat, ...?
Oder doch eher Richtung Beryll?


Dass Feldspat eine Variante von Quarz ist, ist mir neu. Beryll ist doch nach deinen Tests schon aufgeschlossen.
Time4Gems
 
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Time4Gems

 ·  #5
Laut einer RI-Tabelle von verschiedenen Steinen können sich der RI von Quarz und Beryll sehr sehr nah kommen.
Dem Ritztest würde ich so oder so keinen glauben schenken, da der mich schon teils in die irre geführt hat.
Ich schaue aber mal, was die Dichte dazu sagt.
...
 
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...

 ·  #6
Zitat geschrieben von Guestuser

Laut einer RI-Tabelle von verschiedenen Steinen können sich der RI von Quarz und Beryll sehr sehr nah kommen.
Dem Ritztest würde ich so oder so keinen glauben schenken, da der mich schon teils in die irre geführt hat.
Ich schaue aber mal, was die Dichte dazu sagt.


Die Dichte liegt genauso nahe wie der IR
GemTime
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GemTime

 ·  #7
So ich habe Mal einen von diesen Steinen geschliffen.
Nachdem ich die Unterseite fertig geschliffen hatte, habe den RI Mal gemessen:
Da kam ich auf 1,596
Nachdem der Stein komplett fertig war, habe ich Mal den RI an der Tafel bestimmt:
1,556
Der Stein hat viele Kleine Kristalle, wie kleine wölkchen. Können diese den RI so verändern?
An der Stelle mit den 1,596 gab es keine dieser ,,wölkchen"
Der Stein ist auch viel schwerer, als mir das Programm vorbestimmt hat.
Ein Quarz hätte mit genau den selben Maßen und den selben Winkeln nur 50ct wiegen dürfen, der fertige Stein wiegt aber knapp 61ct.
Also muss der Stein eine größere Dichte aufweisen wie Quarz oder nicht?
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #8
Ich würde noch einmal die Dichte bestimmen und dabei eine Waage nehmen, die auf drei Stellen nach dem Komma genau geht (möglichst geeicht). Die Dichtebestimmung ist nicht so problemlos wie sie aussieht.
uhu
Tilo
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Tilo

 ·  #9
da spricht der (ehemalige) Apotheker

ich würd sagen, bei einem 10g-Objekt tuts zur Dichtebestimmung auch eine deutlich günstigere Waage mit 2 Stellen hinterm Komma
entscheidend ist ja, keine Fehler zu machen
bei kleinen Objekten kann bei gewissen Aufbauten die Oberflächenspannung des Wassers oder Luftbläschenanhaftungen verfälschen, aber bei 10g und entsprechend 3,xx cm² Wasserverdrängung sollten sich die Störfaktoren nicht nennenswert auswirken
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #10
Hallo Tilo,
du hast ja so Recht. Aber ich habe schon Feinwaagen erlebt, die bei 10 Gramm 100 mg und mehr Abweichung zeigten. Der Wägebereich muss passen. Auch ansonsten kann man noch einige Fehler machen, die du schon beschrieben hast und noch ein paar mehr.
GemTime
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GemTime

 ·  #11
So ich habe Mal die Dichte herausgefunden:
2,6609g/cm*3
Nochmals den RI bestimmt:
1,559

Fotos vom Stein stell ich dann Gleich rein
Tilo
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Tilo

 ·  #12
wenn die Waage bei im Wasser und draußen die gleiche prozentuale Abweichung hat, dann hebt sich das auf und beeinflusst duie Dichteberechnung nicht
schlecht ist, wenn eine Waage sehr unterschiedliche Abweichungen hat je Gewicht
also bei kleinem gewicht eine prozentual größere abweichung als bei großem
dann wirds echt ungenau bzgl. der Dichte

die Waagegenauigkeit kann/sollte man ja testen mit Testgewicht(en)
...
 
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...

 ·  #13
Zitat geschrieben von GemTime

So ich habe Mal die Dichte herausgefunden:
2,6609g/cm*3
Nochmals den RI bestimmt:
1,559

Fotos vom Stein stell ich dann Gleich rein


In den Daten würde sich der Skapolith wiederfinden.
Wie der sich so beim Schleifen verhält, kann ich Dir leider nicht sagen.
GemTime
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GemTime

 ·  #14
Ich habe hier mal ein Bild vom Stein.
Leider kommt der nicht so gut rüber auf dem Foto.
Ich hefte noch 2 kurze Videos hinten dran
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Rohstein bestimmen
GemTime
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GemTime

 ·  #15
Hier die versprochenen Videos.
Ich Versuche Mal die Einschlüsse zu fotografieren
Noch kurzer Hinweis:
Keine Fluoreszenz
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