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Ehering verliert Steine

 
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 ·  #1
Guten Tag,

ich erbitte Ihren Rat: Mein wunderschöner Ehering (585 Gelbgold) verliert nach einer Verkleinerung Steine. Die Stelle, an der die Steine mittlerweile in regelmäßigen Abständen herausfallen, ist leicht erhaben.
Ich möchte, dass mein Ring alltagstauglich wird und ich nicht ständig Sorge haben muss, dass ein weiterer Stein fehlt.

Ist es sinnvoll, die herausgefallenen Steine durch neue (Farbe: Rot) zu ersetzen, oder werde ich durch die entstandenen Spannungsverhältnisse dasselbe Problem nach einiger Zeit wieder haben? Was gibt es für Alternativen?

Ich freue mich auf Ihre Antwort
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 ·  #2
wurde der vor der Verkleinerung schon so lange getragen wie danach und die Steine haben gehalten?
um wie viele Nr. wurde der Ring engergemacht?

ich hätte schon beim ersten Steinersatz empfohlen und versucht, alle nachzufassen (da das beim Engermachen evtl. versäumt wurde)
jetzt alle auszutauschen ändert ja nichts am Problem
die neuen müssen halt festgemacht werden
könnte man ja auch mit den vohandenen versuchen
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 ·  #3
Danke für die schnelle Antwort.

Der Ring wurde vor der Verkleinerung nicht getragen. Nach dem Kauf wurde ein Goldschmied damit beauftragt, den Ring zu verkleinern (Gr. 52 auf 49). Angeblich wurden alle Steine nachgefasst. Der Preis für Nachfassung und Verkleinerung betrug 400 Euro. Der erste Stein fiel nach einer Woche heraus :(
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 ·  #4
Die Farbe spielt keine Rolle bei der Haltbarkeit.
An sich auch von der Ausführung schon halbwegs robust. Wobei halt 2 Krappen pro Stein ein wenig die Sparversion ist, aber die sind andererseits fett angelegt.
Bein Verkleinern wird sozusagen der Winkel gespreizt, in dem der einzelne Stein sitzt. Wenn es immer die gleichen Stellen sind, vielleicht die betreffenden Steine etwas tiefer setzen, die benachbarten dann halt auch ein bisschen.
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 ·  #5
400,-? 400 was, Euro?
das ist der Preis für lebenslang Steine ersetzen?
wurden die ersten rausgefallenen Steine als Garantieleistung ersetzt?
das nachfassen war ja wohl eher suboptimal



gekauft wurde der Ring aber nicht bei dem, der ihn engermachte?
es wäre mal ein Bild von der Seite sinnvoll, also wie hoch der Ring ist und ob er rund ist
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 ·  #6
Derjenige, bei dem mein Mann den Ring kaufte, wollte ihn nicht verkleinern.
Deswegen wurde der Auftrag an einen anderen Goldschmied vergeben. Dieser verkleinerte den Ring und fasste die Steine nach. Für Verkleinerung und Nachfassung nahm er 400 Euro.
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 ·  #7
Weder der Verkäufer noch der Goldschmied gab eine Garantieleistung für die Steine ab.
Deswegen mache ich mich auf die Suche nach jemandem, der meinen Ring wieder aufhübscht :)
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 ·  #8
und die 400,- (ohne Gewährleistungszusage!?!) waren vorher gesagt oder kam das als Überraschung beim Abholen?

insbesondere beim unteren Bild sind die wichtigen Bildbereiche unscharf
sieht so aus, als ob da Gold fehlt als Halt
ob nun von Anfang an oder abgebrochen ist nicht zu erkennen
mal Lupe vor Fotogerät halten
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 ·  #9
Und die Fuge auch noch rissig.
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 ·  #10
Zitat geschrieben von Huti

Derjenige, bei dem mein Mann den Ring kaufte, wollte ihn nicht verkleinern.

Der wußte schon, warum. Mit dem Ring, orakle ich jetzt mal, wirst du zum Dauerpatienten.
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 ·  #11
Zitat geschrieben von Silberfrau

Und die Fuge auch noch rissig.

kann Reflex aus dem Raum sein
hoffe ich (denn das wäre ja sonst die Oberhärte)
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 ·  #12
Mein Mann hat 3 Monate nach einem Goldschmied gesucht, der sich dazu bereit erklärte.
Das war in Coronazeiten gar nicht so einfach.
Die Garantieleistung wurde von Anfang an abgelehnt, aber es eilte ja, da wir im Januar Hochzeit hielten :)
Aufgeben möchte ich den Ring nicht :(
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 ·  #13
Ich finde den Ring an sich wirklich nicht empfindlich, oder Dauerpatientig. Ja, der "Riss" kann ein Reflex sein, hoffentlich. Eigentlich schön massiv gearbeitet. Die Steine im Baumbereich, und im weißen Band sind ja auch nicht betroffen, und man sieht, dass die oberen satt befestigt sind. Was man sich aber mal genauer ansehen muss, ist, da du sagst, die Stellen seien erhaben, (trifft aber nicht auf alle zu) ob das Material nicht tatsächlich in dem Bereich einen Knacks hat. Falls ja, kann das aber wahrscheinlich gepukkt oder gelasert werden. Ansonsten die Steine halt wie gesagt bisschen tiefer legen.
Für 400€ hätte man da schon besseres erwarten können. Wenn es gepasst hätte, wäre der Preis schon noch im Rahmen.
Wird der Ring denn von der Unterseite unüblich beansprucht? Weil einige der vorhandenen Steine sitzen etwas ungleichmäßig.
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 ·  #14
das Unglück nahm seinen Lauf, als ein eh schon nicht als Trauring geeigneter und zudem nicht zum Engermachen geeigneter Ring doch für den Zweck angeschafft wurde:
Ring ist gegossen, die Steine sind nicht exakt und teils relativ (vergleichsweise) höher= zu knappe gefaßt und die Steinreihe steht insgesamt hoch
doch, das ist schon ohne Engermachen tendenziell dauerpatientig
das Engermachen hat das Problem wohl noch etwas verschärft durch das Biegen und dadurch aufweiten des oberen bereichs

für die gezahlte Summe hätte ich allerdings erwartet, dass das in Ordnung gebracht wurde, wovon nichtmal ansatzweise auszugehn ist, wie man am Ergebnis sieht, denn Tragebeginn war ja frühestens vor 4 Wochen

ich sehe keinen Vorteil, alle Steine rauszunehmen, denn Guß einmal zubiegen (fassen) geht ja noch
aber nach dem zubiegen wieder aufbiegen und nochmal zubiegen kann die haltbarkeit der Krappen komplett erledigen

eigentlich müßten alle Steine deutlichst tiefer und dann wäre ___vielleicht__ wieder Material, was noch nicht überstrapaziert ist

das würde aber wirklich Arbeit machen, also viel mehr, als was bisher gemacht wurde
also falls das überhaupt geht (und der Ring nicht zu sehr ausgehöhlt ist an der Stelle)

ich würde normal erstmal schauen, ob man mit Nachfassen hinkommt (also wirklich nachfassen, indem man die Krappen etwas flacher=breiter "schmiedet"/fasst)
das war jetzt nicht als Angebot gemeint, den Ring zu mir zu schicken, sondern, wie ich es lösen würde, wenn der Ring mir auf den Tisch gelegt würde
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 ·  #15
An dem infragekommenden Band scheint noch gut Material zu sein, da schaun die Steinspitzen noch nicht mal durch.
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