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Neuer Stein, neuer Schliff!

 
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 ·  #1
Lange habe ich nichts neues mehr geschliffen und hier gezeigt.
Es ist ein Stein, bei dem ich nicht weis, was es genau ist.
Ich weis nur, dass er natürlich ist.
Er war relativ zäh beim schleifen, habe die erste Facettenreihe mit einer 120er Diamantscheibe schleifen müssen. Danach konnte ich die Treppen mit einer 600er weiter schleifen.
Vorpoliert habe ich mit einer 3000er Diamantscheibe, die ich mal zum Polieren eines 17ct Rohdiamanten genutzt habe. Seit dem ist diese Scheibe so fein, das ich fast schon nicht mehr polieren brauche.
Poliert habe ich auf Zinn/Blei mit Aloxyd, wobei der Scheibe das nicht wirklich gefallen hat.
Anfangs dachte ich eher an Farblosen Beryll, jetzt bin ich nicht mehr sicher, was das sein kann.
Der Stein wiegt etwas weniger als 20ct.
Im Rohzustand sah er eher gräulich aus, jetzt hat er einen ganz hellen bräunlichen Ton.
Für Tipps wäre ich offen.

MfG GemTime
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 ·  #2
Hallo GemTime,
wenn dich jemand fragt, was du dir zu Weihnachten wünschst, dann sage: Geld für ein Refraktometer. Wenn du einen unbekannten Stein bestimmen kannst, dann weißt du auch, was an Tücken beim Schleifen und Polieren auf dich zu kommt. Viel wichtiger ist jedoch, dass du dann auch die Winkel optimieren kannst, um das Beste aus dem Stein heraus zu holen.
Ich schleife keine Diamanten, habe aber mal gelesen, dass die auf Stahlscheiben mit losem Diamantkorn geschliffen und poliert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass deine 3000er Diamantscheibe hinüber ist.
uhu
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 ·  #3
Wenn so hart, evtl. ein weißer Saphir?
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 ·  #4
Zitat

Wenn so hart, evtl. ein weißer Saphir?

Hatte ich auch schon Überlegt
Ich schaue mal was ich über Wärmeleitfähigkeit und dichte raus bekomme
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 ·  #5
Wie sind große Topaße vom Schleifen?
Wobei Safir würde sich ja nicht mit Aloxyd polieren lassen
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 ·  #6
Moin,
wieso sollte sich Safir nicht mit Al-Oxyd polieren lassen? Das Geht sogar mit Tripel, was noch viel weicher ist.
Den Tip mit dem Refraktometer solltest Du Saisonbedingt auf alle Fälle ernst nehmen, es genügt mit etwas gewöhnung auch ein günstiges Chinesisches.
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 ·  #7
Zitat geschrieben von GemTime

Wie sind große Topaße vom Schleifen?
Wobei Safir würde sich ja nicht mit Aloxyd polieren lassen


Ich habe gerade einen Haufen Topase auf dem Tisch.
Die sehen genauso aus.
Eigentlich farblos - fällt aber eine Mischung aus Tageslicht und Kunstlicht drauf bekommen sie einen braunen Farbstich.
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 ·  #8
Zitat

Eigentlich farblos - fällt aber eine Mischung aus Tageslicht und Kunstlicht drauf bekommen sie einen braunen Farbstich

Ja das selbe hat meiner. Da ich aber nur 1 mal bis jetzt einen Topas geschliffen hatte und der viel kleiner war, weis ich nicht, wie das mit den Spaltebenen ist und wie zäh Topas ist.
Vielleicht hat da jemand gute Tipps und kann ein bisschen seiner Erfahrung mit mir teilen
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 ·  #9
Spaltfläche nicht in Tafelebene legen, sonst wird das Polieren schwierig. Schleift leicht, ist etwas spröde. Poliert mit Aloxid auf Zinnblei. Ich poliere mit polycristallinem Diamant 2µ auf Zink.
uhu
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 ·  #10
Wer schon mal Korund geschliffen und poliert hat, dem ist sicher aufgefallen, dass der Stein in verschiedenen Richtungen verschiedene Schleif-Härte zeigt wie dies auch beim Diamant der Fall ist. (Härteanisotropie). Aloxidpulver=Korundpulver zeigt also als einzelnes Körnchen verschiedene Härte. Beim Polieren treffen immer Körnchen mit höherer Härte auf eine "weichere" Facette ( wenn man die Polierrichtung richtig wählt). Dieses Polieren ist also eigentlich ein "Feinstschleifen", bei dem das Auge die entstehenden Riefen nicht mehr unterscheiden kann.
uhu
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