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Rotgold Uhrgehäuse -> Gelbgold vergolden ?

 
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 ·  #1
Hallo Forum,

Ich habe eine Uhr in massiv 18kt. Rotgold, welche ich gerne in Gelbgold vergolden lassen würde.
Meine Fragen dazu wären:

1) Geht das ?
2) Wie lange hält das ? evtl. dickere Vergoldung möglich für längere Haltbarkeit ?
3) Das Gehäuse wird wohl zerlegt zur Vergoldung, passt es danach wieder 1a zusammen ? zB. Schraubboden etc. Lünette ? da durch die Vergoldung alles ja etwas dicker wird
4) Was kostet sowas ?
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 ·  #2
Zitat geschrieben von masterm83
Hallo Forum,

Ich habe eine Uhr in massiv 18kt. Rotgold, welche ich gerne in Gelbgold vergolden lassen würde.
Meine Fragen dazu wären:

1) Geht das ?

Klar
Zitat geschrieben von masterm83

2) Wie lange hält das ? evtl. dickere Vergoldung möglich für längere Haltbarkeit ?

Hartgoldplattierung darf nicht zu dick werden. Insgesamt ist aus Haltbarkeitsgründen abzuraten.
Zitat geschrieben von masterm83

3) Das Gehäuse wird wohl zerlegt zur Vergoldung, passt es danach wieder 1a zusammen ? zB. Schraubboden etc. Lünette ? da durch die Vergoldung alles ja etwas dicker wird

Das ist fast nicht messbar, daher wird alles wieder zusammen passen.
Zitat geschrieben von masterm83

4) Was kostet sowas ?

Etliche 100 Euro. Einen genauen KVA wird man Dir nur machen können wenn alles zerlegt ist.
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 ·  #3
Hallo masterm83
So was ähnliches habe ich gerade für Norbert gemacht.
Ich kann dir eine Auflagestärke bis 10 Mikron aufbringen, das sollte normalerweise keine Probleme mit den Maßen geben.
Wie lange die Beschichtung hält, hängt vor allem von der Beanspruchung ab. Ich habe aber bei Armbändern die Erfahrung gemacht, dass selbst bei starker Beanspruchung erst nach ein bis zwei Jahren an den Rändern das Grundmaterial wieder rauskommt.
Zu den Kosten kann ich dir erst genau was sagen, wenn ich weiß wie viele Einzelteile es sind, wie das Gewicht der Teile ist und ob noch Polierarbeit erforderlich ist.
Am Ende folgenden Threads kannst du die Uhrteile von Norbert sehen, die ich bearbeitet habe.

http://www.goettgen.de/schmuck-foren/ftopic3258.html
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 ·  #4
Danke für die zügige Antwort, es handelt sich um genau zu sein um ein Rolex Qyster Herren Gehäuse 36mm Durchmesser mit dazugehörigem Schraubboden in Rotgold (ohne Lünette und Krone), evtl. können Sie mir jetzt einen etwas präziseren, wenn auch wagen KVA benennen, oder gar ein eigenes Angebot unterbreiten, gerne auch via PM wenn Sie dieses nicht offen nennen möchten.

Dann habe ich nochmal eine Frage zur Vergoldung und deren Haltbarkeit -> Wenn man die Uhr danach zB. nach einem Jahr einmal zum aufpolieren/aufarbeiten bringen würde, würde die Vergoldung bei diesem Vorgang dann quasi direkt wieder runterpoliert werden ? oder hält so eine Vergoldung einer oder mehreren Polituren stand ?

Das Gehäuse mit Boden wiegt wohl so zwischen 40-50 Gramm schätze ich.
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 ·  #5
Beim Polieren wird das Material, vor allem an den Kanten abgetragen. In dem Fall müsste die Vergoldung erneuert werden.
Ich denke mit 100,-€ kommt man da auf jeden Fall hin, ehr weniger. Für eine genau Berechnug ist das Gewicht der Teile die vergoldet werden sollen nötig.
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 ·  #6
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 ·  #7
Ich gehe davon aus, dass die Uhr zerlegt angeliefert wird. Selber zerlegen kann ich das ganze nicht. Das überlasse ich dem Fachmann.
Der Preis bezieht sich ausschließlich auf die Goldplattierung.
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 ·  #8
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 ·  #9
Die von mir verwendete Plattierung ist bis 10µm unproblematisch. Die Härte der Beschichtung liegt bei 160HV der Feingehalt laut Hersteller bei 22Kt bei entsprechend satter Farbe. In der Regel empfehle ich für Armschmuck 5µm Auflagestärke,das ist bei einem vernünftigen Trageverhalten ausreichend.

Mit einer Haftvergoldung als Zwischenschicht kann die maximale Auflagestärke ohne Rissbildung mehrfach aufgebracht werden!
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 ·  #10
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 ·  #11
Ja 1N14 hab ich auch noch als Farbvergoldung, für die Leute, die die 22kt-Farbe als unecht bezeichnen, weil sie sonst nur 8Karat kennen :mrgreen:
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 ·  #12
Aha, auch ein Wieland-Bad-Fan! :-)

Ich komme mit den Bädern von Wieland seit Jahrzehnten bestens klar! Do wähß ma wat mer hott.

Was ich noch gern einsetze, ist ein Bad aus Cyankali und Feingold. Das ergibt jenachdem wie man es einsetzt, ggf. die vergoldeten Teile etwas erhitzen, oder auch ganz eben nch mal nachvergolden, auf die fertige und gekratzte Vergoldung, sdehr schöne Effekte.
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 ·  #13
Ja, Wieland hat ein schönes Angebot und einen guten Service. Ich habe in den letzten Jahren auch alle Bäder auf Wieland umgestellt. Und die neuen Gleichrichter sind ja wohl ein Traum ! Da steht einer auf meiner Wunschliste !
Vorher habe ich fast nur Heraeus benutzt,aber von Heimerle&Meule bin ich inzwischen so enttäuscht, insbesondere was Halbzeuge angeht...ganz zu schweigen vom Kundenservice!
Das cyanidische Plattierbad hab ich noch nicht ausprobiert, ich brauch mehr Platz :mrgreen:

Gug mol do, platt kann er ach noch.
Hab auch den Beitrag im Vorstellthread gelesen, aber dass du Wurzeln im Hunsrück hast, hat mir schon einer meiner Laserkunden erzählt, als ich ihn fürs Forum begeistern wollte. :)
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 ·  #14
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 ·  #15
Zitat geschrieben von Ulrich Wehpke

Was ich noch gern einsetze, ist ein Bad aus Cyankali und Feingold. Das ergibt jenachdem wie man es einsetzt, ggf. die vergoldeten Teile etwas erhitzen, oder auch ganz eben nch mal nachvergolden, auf die fertige und gekratzte Vergoldung, sdehr schöne Effekte.

Mit einer Messerspitze Dextrin auf ca 1 Liter als Glanzbildner ist solch ein Bad hervorragend zu gebrauchen.
Und die Effekte nach dem erhitzen können exakt wie Feuervergoldung aussehen.
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