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Anhänger umarbeiten

 
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franzi132
 
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franzi132

 ·  #1
Guten Abend, ich habe diverse Fragen zum Fassen von Edelsteinen. Ich besitze einen Anhänger in Kreuzform, der aus 5 Brillanten (schätze ich) und einem Rubin besteht. Das Ganze in 750er Gelbgold gefasst. Kann mir vielleicht jemand sagen, ob es möglich wäre daraus ein paar Ohrstecker zu fertigen und einen Ring mit den übrigen drei weißen Steinen? Vielleicht auch eher in Weißgold als Gelbgold... Auch ne grobe Richtung was die Kosten angeht wäre super. Des Weiteren geht es um einen Aquamarin in Smaragdschliff in einer 4er Krappenfassung aus Weißgold. Ich habe den Ring damals zu groß gekauft, dann verkleinern lassen und bin dabei scheinbar an einen absoluten Stümper geraten. Der Ring ist vollkommen verkratzt, hat Scharten und die Rhodinierung ist runter. Goldschmied war sich keiner Schuld bewusst. War auch schon bei nem Juwelier hier mit angeschlossenem Goldschmied, aber hatte den Eindruck dass nicht sonderlich viel Interesse besteht das zu richten, weil der Ring nicht dort gekauft wurde... Das Problem ist, dass beide Schmuckstücke hohen ideellen Wert haben und ich sie einfach gern tragen würde. Beim Anhänger passiert das nicht, weil ich einfach kein Kreuzkettchen- Mensch bin, beim Ring ärgere ich mich bei jedem Blick auf meine Hände. Kann jemand helfen? Lieben Dank!
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 ·  #2
die verwendung der Steine geht natürlich
aber es ist einigermaßen schwer, hier ne ganze Menge Preise aus der Hüfte zu schießen, denn es gibt da selsbtverständlich eine große Range, wie handwerklich aufwändig ein Ring gebaut wird und wie breit oder zart und wie dann der Goldbedarf ist
zudem in weißgold nochmal deutlich teurer/anderspreisig als in gelb

evtl. ist der Aquaring als Ring zu retten
dazu müßte man mal Fotos sehn, was mit Kratzern und Scharten gemeint ist, die ja wohl einen Zusammenhang mit dem engermachen haben sollen
auch die Rhodinierung läßt sich erneuern
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 ·  #3
Danke schonmal für die Antwort. :) Ich hab in der Zwischenzeit mal versucht Fotos zu machen, damit wir wissen, worüber wir reden. Ist aber gar nicht so einfach...
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 ·  #4
Das letzte Bild ist nur ein Beispiel wie der Ring mit den Steinen aus dem Anhänger aussehen könnte. Weil Sie ja nach Bau und folglich Gewicht und Menge des Materials fragten.
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 ·  #5
bei dem Kreuz gehe ich von synth. Zirkonia und synth. Rubin aus
also die allerbilligsten Steine, die denkbar sind
Hand-Anfertigungen damit zwar möglich, aber wirtschaftlich ziemlich absurd angesichts der Preise von Serienschmuck mit gleichwertigen Besatzsteinen

der Aquaring ist ja krass gelb auch an den Krappen
evtl. Gelbgold statt Weißgold rhodiniert
die angesprochenen Scharten kann ich nicht sehen
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 ·  #6
Hm. Danke für die Einschätzung. Ich bin natürlich Laie, weiß aber, dass beide Stücke aus Italien stammen. Besonders das Kreuz ist schon alt (80er) und ich bin mir nicht so sicher, ob die Verarbeitung von "Schrott" damals schon so üblich war. Außerdem würde das Argument dass es Quatsch wäre das in 750er Gold zu packen ja auch an dieser Stelle greifen. Sollte ich also doch nochmal jemamdem drauf schauen lassen, worum es sich handelt, bevor ich mir weiter Gedanken mache?
Der Ring ist laut Punze, die ich nicht fotografiert kriege, auch 750er Gold. Welches nun genau, ist natürlich fraglich... ich schick gleich nochmal ein Foto von der Scharte die ich meine. An der Seite sieht man ja schon dass er so ne Welle macht, das war ursprünglich schön gerade gearbeitet.
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 ·  #7
Man muss es wohl recht stark vergrößern. Ich bin leider wirklich kein Schmuckstückfotograf.
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 ·  #8
die Verarbeitung der Steine im Kreuz ist absolut typisch für Zirkonia und absolut untypisch für Diamant
und das Gold derart sparsam verwendet, daß es fast keine Rolle spielt, ob 585 oder 750
so dünn kann man handwerklich unmöglich arbeiten, das geht nur mit diesen hauchdünnen Fertigfassungen
Zirkonia ist beileibe kein Schrott, sondern ein günstiger Ersatz für viel teurere Diamanten

aber es ist halt nicht unbedingt sinnvoll, die aufwändig in Handarbeit zu verarbeiten
ich bin mir sicher, daß es Zirkonia sind, und wir können das sogar aus der ferne klären, wenn das Kreuz mit der Oberseite auf Text/linien liegend fotografiert wird
durch Zirkonia kann man dann den text verzerrt sehen, durch Diamanten nicht

es gibt noch anderen Laientest, der aber den Stein sichtbar beschädigt, wenn Zirkonia

und einen, wo man gleichgroßen Diamant zum Vergleich daneben braucht (anhauchen)
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 ·  #9
nicht, daß ich die Arbeit und die Delle gut finde, aber sie ist ja unten und beim Tragen nicht wirklich sichtbar
es ist wohl eher das Wissen, daß sie da ist und vorher nicht war
ich vermute, das ist behebbar
aber die ärgerliche Gelbfärbung an den exponierten Stellen kann natürlich wieder nur temporär behoben werden mittels Rhodinierung

ist der Ring in Europa gekauft? ich würde die Verarbeitung gefühlsmäßig eher östlich davon einordnen, Türkei/Balkan oder Indien
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 ·  #10
Oh, cooler Trick. Ich glaub es aber auch einfach so. Ich sag ja, ich bin böllig planlos. War nur überrascht. Entweder hat meine Oma sich damals übers Ohr hauen lassen, oder sie ging direkt von einem Schmuckstück für ein Kind aus und es sollte eben nicht ganz so wertvoll sein. Somit bleibt es einfach als liebe Erinnerung in der Schublade liegen. Und sorry für die obige Formulierung, bei "billigste Steine" lag das für mich nahe. Lerne aber natürlich gern dazu.
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 ·  #11
Ja, der Ring wurde auf Sizilien gekauft. Eigentlich konnte man früher da echt von guter Qualität ausgehen...
Haben Sie vielleicht einen Tipp, was ich da nun am Besten mache? Lieber ganz neu fassen lassen?
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 ·  #12
nein, leider nicht
das Kind liegt auch beim Aquaring im Brunnen: ein günstiger (weil farbschwacher) Stein wurde lieblos verarbeitet und semioptimal verändert

wenn da keine Emotion dranhängen würde, würde ich sagen: tragen, wenn er trotz der unabänderlichen Unzulänglichkeiten wie dem Gelbschimmer und der Asymmetrie gefällt und sonst halt ins Altgold und an den Stein nicht mehr denken

ok, es hängen Emotionen dran
Neuanfertigung mit Verwendung des Steins, weil eine geliebte Verstorbene den Ring mal irgendwo gekauft hat?
ja, kann man schon machen, in ordentlichem Weiß/graugold, das wie Edelstahl aussieht und dies auch für ewig so bleibt ganz ohne abgehende Beschichtungen und zusätzlich gelbliches Anlaufen

ganz grobe Hausnummer, um eine Basis zu haben, ob weitere Gedanken dazu überhaupt sinnvoll sind: 700,- in 585
hängt von vielen faktoren ab, die dann im Gespräch zu klären sind
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 ·  #13
Tausend Dank für die super hilfreiche Antwort. Dann gehe ich nochmal in mich...
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 ·  #14
*flüster* psssst, Tilo, es gibt keinen synthetischen Zirkonia, weil der kein natürliches Vorbild hat, sondern eine Imitation ist. Offizielle Bezeichnung ist: Zirkonia, künstliches Produkt *flüster*
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 ·  #15
ich weiß das
aber ich schreibs trotzdem manchmal dazu, weil ich nicht davon ausgehn kann, daß es jeder Laie weiß
und mir der Zusatz >künstliches Produkt ohne natürliches Vorbild< einfach zu umständlich ist

ich sehe irgendwie nicht das Problem, etwas synthetisch zu nennen, was synthetisch hergestellt ist
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