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Welches Material ist das Beste für welches Budget?

 
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 ·  #1
Hallo :)

Ich hoffe ich habe jetzt die richtige Untergruppe gewählt. ;)

Manchmal fragt man sich ja, ob das nicht ein wenig zu viel Geld ist für das ein oder andere Material.

Wie findet man heraus welches Budget angemessen für welches Material ist? Oder gibt es da Standardtabellen?

Freue mich auf Eure Erfahrungen oder Tipps.

Lieben Gruß
Anne
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 ·  #2
Nun ja, alles hat seinen Preis.
Ed kommt bei vielen Materialien ja beispielsweise nicht nur auf das Material selber an, sondern auch auf Liefermenge und Verfügbarkeit, sowie eventuell (bei Edelmetall z.B.) Vorverarbeitung.
Um einen günstigen Preis zu bekommen, vergleicht man normalerweise möglichst vielen Angebote.
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 ·  #3
Ich gehe bei der Frage davon aus, dass es sich hier um Goldschmiedeanfertigungen handeln soll. Da würde ich eine Preisschwelle von ca. 500 Euro ansetzen bei kleinen und wenige Gramm schweren Schmuckstücken.

Unter der Preisschwelle Silber und darüber Gold und über 1000 Euro, wenn es weiß sein soll, Platin.
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 ·  #4
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Ich gehe bei der Frage davon aus, dass

ich gehe bei den Fragen/Beiträgen und Formulierungen eher von was anderem aus
aber um aufs Thema zu kommen:
ich würd sagen, man kann standardmäßig auch für 299,90 Euro ne Kleinigkeit in Gold 585 machen (beispielsweise Gravurplattenanhänger, dünner schlichter Ring usw)
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 ·  #5
Und wenn es tatsächlich um Schmuck gehen sollte und nicht um die an den Börsen entstehenden Preise für z.B. Edelmetalle und man bei einem Schmuckstück nur den Metallpreis im Kopf hat und solche Sachen wie Verarbeitbarkeit eines Metalls, Maschineneinsatz, Gehälter, Strom, Gas, Wasser, Steuer, Versicherungen, Verarbeitungstiefe, Schwierigkeit der Ausführung, Präsentation, Verpackung usw. wird man immer glauben man hätte Zuviel bezahlt. Tja und ob man dann überhaupt Freude an schönen Formen, Farben, Mustern usw. hat ist da noch gar nicht geklärt.
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 ·  #6
Also meine Frage ging natürlich um Schmuck und zwar allgemein.
Ich möchte nicht das edelste Schmuckstück für sowenig Geld wie möglich haben.

Ich schätze die dahinter steckende Arbeit.

Jedoch gibt es so viele Menschen, die andere unwissende Menschen über den Haufen ziehen. ;)

Daher meine Frage was bei Schmuck, ob jetzt Silber, Gold oder Platin in Regel so angemessen ist. :)
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 ·  #7
Danke für die ersten Ratschläge von Euch :)
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 ·  #8
Zitat geschrieben von anne98716

Jedoch gibt es so viele Menschen, die andere unwissende Menschen über den Haufen ziehen. ;)

die gibt es woanders auch. Was mich aber tierisch aufregt seitdem ich meine Lehre begonnen habe, ist die Tatsache, daß vom Goldschmied grundsätzlich erwartet wird, daß er den Kunden über den Tisch zieht. Und das nur, weil der Kunde nicht verstehen mag, daß der börsennotierte Edelmetallkurs nicht das Einzige ist, was in einem Schmuckstück verarbeitet bezahlt werden muß. Den Haufen rostiges Blech, das ein Auto nach einigen Jahren ist, bezahlen diese Menschen doch auch ohne Wimpernzucken oder das neueste must-have-Smartphone, das nach einem Jahr schon wieder outdated ist - und das ist ein Vielfaches, was die als teuer bemoserten Schmuckstücke, die nicht verrotten, kosten. (wo, zur Hölle, ist unser schöner Motz-Smiley???)
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 ·  #9
97 % der Menschen sind ehrlich, in jedem Land in jeder Berufsgruppe und in jeder Gesellschaftsschicht.

Allerdings ist Furcht besonders ausgeprägt von Unbekanntem, sie wird stärker je weniger Erfahrung mit der Gefahr vorhanden ist. Lebt man in einer gefährdeten Situation wird die Furcht geringer. Je seltener eine Gefahrsituation auftritt umso größer ist die Furcht davor.

Das heißt, wir neigen dazu Gefahren grundsätzlich unrealistisch einzuschätzen.
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 ·  #10
Das mit den Gefahren ist tendenziell richtig.
Jedoch ist jeder Mensch gewollt, so wenig wie möglich Gefahren zu "durchleben".
Daher Informationsbeschaffung. ;)

ich denke meine Frage wurde gut beantwortet. :)
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 ·  #11
Zitat
Jedoch gibt es so viele Menschen, die andere unwissende Menschen über den Haufen ziehen. ;)
Schwarze Schafe gibt es überall.
Am effektivsten kann man aber anscheinend geizig-gierige Menschen über den Tisch ziehen, denen man einredet, sie würden das Schnäppchen ihres Lebens machen.
Siehe "ich kauf meinen Schmuck in der Türkei, weil ich Cleverle den Händler dort runter handeln kann, in Deutscland ist mir das zu teuer." siehe anderer Thread. Dann zahlt man vielleicht das Doppelte als was es zuhause gekostet hätte.
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 ·  #12
Hallo Anne, ich finde, die Frage ist einfach zu unspezifisch. Eine Erste Orientierung gibt sicher das gewählte Rohmaterial, was seinen Preis hat aber von da an gibt es zu viele Faktoren als dass eine sinnvolle Auskunft gegeben werden kann.

Mit einem konkreten Wunsch, möglichst vielen Details und einer Budget Idee gibt es hier sicher Vorschläge.
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 ·  #13
Also mir schwebt ein 999 Silber Ring im Kopf, ob mit einem kleinen Steinchen oder nicht, das weiß ich noch nicht. :)

Und nein ich wollte ihn jetzt nicht in der Türkei kaufen. :D
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 ·  #14
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 ·  #15
Die kleinen Steinchen werden in 925 oder 935 sicher besser gehalten. Ich kannte mal eine Inderin, die ihren Brautschmuck zwar aus hochwertigem, in Indien üblichen 22kt Gold hatte, aber im aktuellen 80/90er Jahre Stil mit vielen Diamanten gearbeitet. Sie wunderte sich, dass die Steinchen ständig raus fielen. Zum traditionellen Material hätte also der traditionelle Stil auch besser gepasst, für diese Art war das Gold zu weich.

Die größere Weichheit des Feinsilbers musst du durch massivere Verarbeitung ausgleichen, wie Heinrich schon sagte, also in Zierlich und FS geht nicht. Bei mir werden häufig z.B. Schmuckstücke mit kleinen Steinchen in Fein-Silberclay angefertigt, bei materialgerechter Verarbeitung kein Problem. Auch biete ich Wickelringe in Feinsilber und Formfolding-Ringe in Feinsilber an, auf Grund der besseren Eignung für die jeweiligen Techniken.

Die Frage ob Feinsilber oder Sterlingsilber ist also nicht eine Frage des Budgets sondern der Eignung.
Auch hier darfst du wieder nicht den Preis mathematisch kalkulieren, da FS weniger geläufig ist, sind die Bestellmengen des GS möglicherweise kleiner und er muss anders kalkulieren.
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