Über ägyptischen Schmuck sind wir anhand der Art des Totenkultes, welcher eine äußerst sorgfältige Bestattung des Leichnams sowie ein Mindestmaß an Schmuckbeigaben vorschrieb, besonders gut informiert. Nicht nur der enorme Reichtum an kostbarsten Materialien, sondern auch die handwerklichen Fähigkeiten und Gewandtheit seiner Goldschmiedetechnik ist erstaunlich.
Hierbei unterliegt die Schmuckkunst strengen Gesetzen, welche sich zur Präzision strengster Geometrie entwickelt.
Kopf, Arme, Beine, Füße und Leib werden in Reliefkunst sowie in der Malerei stets im Profil gezeigt, Schultern, Augen, Hände und Schurz zeigen sich von vorne.