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585-er Goldring mit Weißgold überziehen lassen-geht das?

 
Neuling
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02.05.2010 - 20:45 Uhr

 ·  #1
Hallo Zusammen,
mein Mann und ich haben vor nunmehr 10 Jahren geheiratet und haben uns damals schöne Ringe ausgesucht.
Leider ist es inzwischen so, dass ich eigentlich nur noch Silberschmuck trage und mein goldener Ring nicht mehr dazu passt. Daher meine Frage: kann man eigentlich einen 585-er Ring mit Weißgold überziehen lassen? Wie lange hält das und mit welchen Kosten müssten wir pro Ring rechnen?
Ich freue mich über Tipps eurerseits!

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02.05.2010 - 20:52 Uhr

 ·  #2
Nein, mit Weißgold "überziehen" geht nich, jedenfalls nicht mit einem vertretbaren Aufwand.
Was man machen kann, ist, den Ring zu rhodinieren, aber das ist auch nur eine absolute Notlösung, zumal die galvanisch aufgebrachte Rhosiumschicht so dünn ist, dass sie sich innerhalb kurzer Zeit abträgt und dann das Gelbgold wieder zum Vorschein kommt.

Aber ist der Ehering nicht unabhängig vom Rest des Schmuckes? Es tragen ja viele Leute weißen Schmuck und trotzdem einen gelbgoldenen Ehering.
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02.05.2010 - 22:06 Uhr

 ·  #3
wie sieht denn der ring aus?: gewölbt, mit mustern/rillen, stein

am besten einen gleichaussehenden ring in weißgold,platin oder palladium nachfertigen lassen
und den originalen wieder aufsetzen, wenn die mode/der geschmack sich mal wieder geändert hat
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03.05.2010 - 16:44 Uhr

 ·  #4
Natürlich kann man jeden Goldring rhodinieren und er "sieht dann auch aus wie Weißgold". Es stimmt auch, dass der Überzug nicht ewig hält. Ich finde es jedoch in diesem Fall eine schnelle und kostengünstige Alternative zu einer Neuanfertigung.
Der Preis für die Rhodinierung richtet sich nach dem Gewicht der Ringe. Ich werfe mal 20-30 Euro pro Ring in den Raum.

Man könnte auch einen schönen Silberring anfertigen und den Goldring in diesen "einbetten". Das gäbe dann einen Bicolor Effekt. Wir haben für einen Kunden mal so etwas gemacht, da lief der Goldring dann drehbar auf dem Silberring.
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03.05.2010 - 18:00 Uhr

 ·  #5
"Nicht ewig" stimmt. Meist ist die Rhodinierung bei Eheringen nach wenigen Monaten fleckig abgewetzt.

Bei einem Anhänger einer Brosche, sogar festlichen Ohrringen die selten getragen werden oder einem Ring für die Oper würde ich dem Wunsch nach Rhodinierung nachgeben.

Bei einem täglich getragenen Ehering ist das meines Erachtens keine gute Idee.
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07.05.2010 - 19:26 Uhr

 ·  #6
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07.05.2010 - 22:13 Uhr

 ·  #7
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07.05.2010 - 22:18 Uhr

 ·  #8
Ich nehme an, Ulrich denkt da an Palladium als Zwischenschicht.
Lässt sich mit hohen Schichtstärken stabil und homogen abscheiden und wirkt auch auf durch tragen zerkratztem Schmuck nach dem Verlust der Rhodiumschicht noch recht weiß.
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08.05.2010 - 13:31 Uhr

 ·  #9
@ Frank

Kein Mensch verwendet heute für so was mehr Nickel, wer hat schon Lust auf Schadenersatzforderungen und Schmerzensgeld, samt Staatsanwalt und so! :-)

Wir verwenden seit über 20 Jahren NIPA von Wieland und haben selbst bei Extremallergikern damit nur gute Erfahrungen gemacht. Selbst bei Zinnschmuck oder Aluminium: Cyanidisch Kupfer, dann NIPA, dann die endgültige Beschichtung in weiß oder gelb drauf, fertig ist die Laube.
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10.05.2010 - 09:04 Uhr

 ·  #10
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10.05.2010 - 09:17 Uhr

 ·  #11
na da muß man eben etwas kreativ sein
Patrik rät zu pa lladiumzwischenschicht
Ulli rät zu Ni pa (gibts nicht?)
aus nipa mach mal spaßeshalber nipd
http://www.wieland-industrie.d…pxproducts[id]=745&L=0
dort auf den reiter produktübersicht
und nenne es z.b. Novapal
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10.05.2010 - 09:46 Uhr

 ·  #12
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10.05.2010 - 10:21 Uhr

 ·  #13
Und alternativ dazu gibt es eben auch das Reinpalladium-Bad .
Mit Novapal kann man bis zu 3-4 µm (HV ca.500) starke Schichten aufbauen.
Mit dem Reinpalladium etwa 2 µm (HV ca 350).

Die Bäder gibt es auch von den meisten anderen geläufigen Anbietern.
Von Ami Doducto wurde dieser Schichtaufbau vor einigen Jahren auch als revolutionäre Neuentwicklung angepriesen, um Rhodium einzusparen.

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