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Metall/Goldstempel

 
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 ·  #1
Metall/Goldstempel

Kann mir jemand sagen, was der Stempel "Goldmagnet" auf dem ovalen Ring einer langen Damenuhrkette bedeutet? Darunter sind eine fünfzackige Krone und die Buchstaben C.G
eingestempelt.
Außerdem wüßte ich gern, was "BBCode" ist.
Danke, und ich hoffe, jetzt kommen die Fragen an die richtige Stelle
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 ·  #2
Hallo Doro

Goldmagnet steht für Double. Also ist auf den Grundwerkstoff ( Messing oder Tombak ) ist mechanisch eine dünne Goldschicht aufgebracht.

Goldmagnet steht dabei für eine recht hochwertige, also dicke Goldauflage von 110 Milliéme . Oder genauer: In 1000g Ware sind 110g Feingold verarbeitet.

Uhrketten wurden sehr oft als Doublé gearbeitet.
Die Buchstaben weisen auf den Hersteller hin. Dazu kann ich dir leider nichts genaueres sagen. Die Krone steht eigentlich für Goldware, vielleicht ist es aber auch nicht die Reichskrone sondern nur ein ähnliches Firmenzeichen.

Den BBCode muss Goldie oder ein anderer Experte erklären, das hat was mit dem Forum zu tun.
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 ·  #3
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 ·  #4
Lieber Zirkonhead,
Danke für Deine ausführliche Antwort zum Thema "Goldmagnet"! du hast mir sehr geholfen! Die Krone sieht aus wie eine Grafenkrone (5 Zacken mit kleinen Kugeln drauf).
Doro
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 ·  #5
Hallo Doro
Freut mich wenn es dir geholfen hat.
Ich sende dir gleich per PN mal ne Abbildung von den Kronen, die gestempelt werden.
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 ·  #6
"Goldmagnet steht dabei für eine recht hochwertige, also dicke Goldauflage von 110 Milliéme . Oder genauer: In 1000g Ware sind 110g Feingold verarbeitet."

Der 2.Satz dieser Aussage ist völlig falsch.
Goldmagnet bezeichnet eine Goldauflage von 110µm Stärke.
Es hat weder mit einem Gewichtsanteil noch mit Feingold etwas zu tun.
Feingold ist reines Gold (24 Karat), eine dicke Vergoldung damit wäre mechanisch viel zu schnell abgenutzt.
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 ·  #7
Zitat geschrieben von Uhrwurm

Feingold ist reines Gold (24 Karat), eine dicke Vergoldung damit wäre mechanisch viel zu schnell abgenutzt.

Die Aussage dieses Satzes ist völlig falsch.
Es gibt mannigfach Vergoldungen in 24 karätigem Gold. Selbst Tafel-Bestecke,
die starker mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind, werden in 24 Karat
hartvergoldet.
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 ·  #8
was für ein wunderhübsches Durcheinander
die Aussage "In 1000g Ware sind 110g Feingold verarbeitet."
impliziert ja nicht zwangsläufig, daß die Beschichtung aus Feingold besteht, sondern könnte ja meinen, daß eben 188g 585 aufgetragen wurden
davon abgesehn steht aber die Bezeichnung millime tatsächlich aber nicht für Feingehalt, sondern für Schichtstärke und ist eine normale (Feingold)vergoldung wirklich zu weich
muß schon die sogenannate Hartvergoldung sein
bloß: bei Besteck halte ich auch davon nichts und schon gar nicht als gutes Beispiel
ich habe wohl schon zu viel Besteck gesehn, wo von der Hartvergoldung außer dem Stempel genau gar nichts mehr zu sehen war ;-)
Marion, du kennst funktionales vergoldetes Besteck?

wenn mir Leute Edelstahlbesteck zum Goldankauf vorlegen mit dem Hinweis auf: hartvergoldet
und es ist kein Fitzelchen gelb mehr drauf......
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 ·  #9
Die Aussage dieses Satzes ist völlig falsch.
Es gibt mannigfach Vergoldungen in 24 karätigem Gold. Selbst Tafel-Bestecke,
die starker mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind, werden in 24 Karat
hartvergoldet.

Hartvergoldung in 24K. Dazu noch dick, nämlich 0,11mm. Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Ich hab an meiner Aussage nichts zu korrigieren.
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 ·  #10
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 ·  #11
hier hab ich auch noch einen schönen zum Thema
http://www.beyars.com/de_doubl…iften.html

im übrigen möchte ich daruf hinweisen, daß ich nie behauptet habe, es gäbe -,11mm starke Hartvergoldung

nur für den Fall, daß der Spruch mit dem sich wundernden Fachmann darauf bezogen ist, 2 verschiedene Aussagen von mir in einen falschen Zusammenhang zu bringen

ich meine, es müssen jetzt keine weiteren Verwicklungen und Mißverständnisse aufgetan werden und verweise auf die beiden letzten Links in dem Thema
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 ·  #12
Ich hatte vor ein paar Jahren mal das Vergnügen, mich intensiv mit dem Thema Double befassen zu dürfen. Es ging darum, den Feingoldgehalt von ca. 30kg altem Double Schmuck (Amerikanisches Double) zu berechnen. Da gab es einiges zu beachten.
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 ·  #13
das ist schwer, denn bei definierter Schichtdicke kommts ja auf das Verhältnis Oberfläche zu Volumen an

bei einem dünnen Draht gibt es einen höheren Feingehalt als bei einem dicken

spielte die Komponente Abnutzung auch noch rein oder waren das ungetragene "Restposten"?

war das verschiedenartige Schmucksachen?
wäre da nicht der vernünftige Weg, einige Proben im richtigen Verhältnis einzuschmelzen und von dieser Probe den Feingehalt ermittteln zu lassen?

wurde denn deine Rechnung letztlich vom Scheideergebnis bestätigt oder gab es nie ein konkretes Scheidergebnis dieses Konvoluts?

und war dein Rechenergebnis
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 ·  #14
@ Tilo, ja da hast du Recht. Da war alles dabei, Broschen, Ohsschmuck, Anhänger usw. Ich habe das Konvolut bei der Agosi in Pforzheim scheiden lassen und war von dem Ergebniss positiv überrascht. Ich meine mich zu erinnern, dass es so um die 200 Gramm Feingold waren. Genau weiß ich es aber nicht mehr, da müsste ich in den alten Unterlagen nachschauen.
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 ·  #15
selbst wenn es so war, ist der Wert von Double /Gewicht nach Berücksichtigung der Scheidekosten deutlich unter dem von Silberschmuck und Kleinstmengen wie im normalen Altgoldankauf bringen kaum die Handlingskosten (Stempel suchen, wiegen, aufschreiben, sammeln)
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