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kann man derartiges (bild) aus metall, kratzfest und hauchdünn herstellen

 
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 ·  #1
hallo.

die dinger auf dem foto sind aus papier (visitenkarten oder sowas), ich nehme an mit blattgold, gestanzt ..keine ahnung.

lässt sich sowas aus metal machen ca. 0,1-0,2mm stark, wobei die oberfläche widerstandfähig werden muss...
und wenn ja, auch ökonomisch?/


lieben dank im voraus, bitte um hilfe, und bin für jede tiefergehende beschreibung eines lösungsweges sehr dankbar..

lg christoph
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kann man derartiges (bild) aus metall, kratzfest und hauchdünn herstellen
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 ·  #2
Das im Bild gezeigte nennt sich Heißfolienprägung. Es gibt noch andere Verfahren, z.B. im Digitaldruck mittels feinstem Pulver. Echtes Gold ist das aber alles nicht.
So eine feine Zeichnung aus echter Goldfolie herzustellen dürfte einen Goldschmid zur Verzweiflung bringen.
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 ·  #3
was meint denn widerstandsfähig?
was soll mit den dünnen Plättchen gemacht werden?
und wie viele verschiedene Muster denn? genau diese auf dem Bild oder texte wie Visitenkarten oder was?

wenn z.B. ein weiches Material wie Gold und Silber, nur ein Muster und große Mengen, dann könnte man vielleicht eine Dekorwalze fertigen lassen und Blech durchwalzen
ökonomisch ist das dann ab bestimmter Stückzahlen
was auch immer mit ökonomisch gemeint ist

wenn wirklich hartes Material wie Edelstahl oder gar Titan, dann muss das wohl gelasert werden
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 ·  #4
Man denkt vielleicht an diese hauchdünnen ausgelaserten Anhänger wie Lebensbäume, Lebensblumen oder diese Blattaderanhänger.
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 ·  #5
Kam mir auf den 1. Blick vor wie Decals, die sind schon aus echt.
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 ·  #6
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 ·  #7
danke für die vielen antworten.!!

also mit fest, meine ich das das ganze als schlüsselanhänger tauglich sein sollte..derartigen belastungen auch metal auf metal längerfristig standhält.

ökonomisch ist tatsächlich eine geschmacksfrage, ich mein ich kann für ein kleinprojekt keine unsummen investieren - eher suche ich nach lösungen zu denen ich als versierter handwerker und techniker zb cad cam (kein goldschmied) über umwege zugang haben könnte. aber stückzahlmäßig wären wir schon bei 1000 plus...

also Heißfolienprägung lässt sich nicht mit hochwertigeren sowie widerstandsfähigeren materialien bewerkstelligen? dann prägen meinte wer? und was ist mit dem schwarz?/



um die aufgabenstellung nochmal zu formulieren: ist echt schön das zeug auf dem foto o.0 , wär toll wenn das richtig stabil wäre ;)


mal lieben dank, ich freue mich über jede hilfe die möglichkeiten einzugrenzen und dann deren bedingungen zu erfassen oder so ähnlich..

lg christoph
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 ·  #8
welchem schwarz? Auf dem Bild ist alles gelb, nur der Reflex anders.

0,1mm - 0,2mm dünner Schlüsselanhänger? Kein Geld ausgeben wollen für 1000+ Stück? Das funktioniert nicht.
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 ·  #9
gibt es ein vergleichbares verfahren zur Heißfolienprägung das auf metall funktioniert?/


vielleicht 0,5mm ...jedenfalls nicht viel


selbiges vw. geld, ich habe keine ahnung von den größenordnungen wenn ich zb. verschiedene motive auch haben wollte.
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 ·  #10
ah echt, das ist gar kein schwarz sondern nur reflexion.. arg. sieht aber schön aus, währe absichtlich nicht uninteressant
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 ·  #11
Zitat geschrieben von mookee

gibt es ein vergleichbares verfahren zur Heißfolienprägung das auf metall funktioniert?/

eventuell gezielte Ätzverfahren oder eher Gravuren. Sowas ließe sich dann auf Messing oder Bronze machen, wenn man es goldähnlich haben möchte, mit einer nachträglichen Versiegelung drauf, denn pur ohne Versiegelung ist von dem schönen Muster sehr schnell nix mehr zu sehen.


Zitat
vielleicht 0,5mm ...jedenfalls nicht viel

wir reden hier von Millimetern. Das ist verdammt dünn. Wenn da ein kompletter Schlüsselbund drauf dengelt, ist das Metall schneller verbogen und unansehnlich, als dir lieb ist. Standarddicke für einen Schlüsselanhänger beginnt so ab etwa 2mm aufwärts. Das Zeug ist dann in Stahl oder Zinkdruckguß oder sowas.


Zitat
selbiges vw. geld, ich habe keine ahnung von den größenordnungen wenn ich zb. verschiedene motive auch haben wollte.

das Teuerste ist immer das Urmodell, nach dem gefertigt wird. Günstig wird dann effektiv erst die Massenfertigung, bevorzugt dann in China & Co. im Bereich der 10.000+ Stückzahl.
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 ·  #12
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 ·  #13
das ist effektiv ein Tamponätzverfahren mit einer Art Siebdruckschablone. Ähnlich funktioniert die Stiftgalvanik eines Goldschmieds nur ohne Schablone. Tampon, Elektrolyt/Galvanisches Bad, Strom und los gehts. Ich bezweifle aber, daß diese Muster, die sich der Threadersteller vorstellt, mit diesem elektrolytischen Ätzverfahren hergestellt werden können.
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 ·  #14
schlüsselanhänger ist ja nun die maximal mögliche Beanspruchung für Oberflächen aller Art
was soll da ein Konzept mit -,2mm Materialstärke, die Hosentaschenstoff schlitzt, und feinen Strukturen, die von den Schlüsseln innerhalb kürzester Frist zerkratzt werden?
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 ·  #15
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