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Neuling

 
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 ·  #16
Hallo Au.St.
Ich habe auch mit der Lapida angefangen und hatte das Problem, dass ich den Doparm nicht bis auf 90° runter schieben konnte. Damals habe ich das einfach so gelöst, dass ich zwischen Masterlap und Diamantschleifscheibe eine dicke Siliziumcarbidschleifscheibe montiert habe. Aus einem Plastikeimer habe ich dann noch einen Spritzschutz gebastelt. Mit dieser Einrichtung habe ich bestimmt 10 Jahre gearbeitet. Was du als nächstes brauchst, ist eine Steinsäge, die du an die linke Seite der Lapida montierst. Mit der arbeite ich heute noch. Mit deiner Einrichtung kannst du astreine Steine schleifen. Nach einiger Zeit kommst du schon dahinter, worauf du achten musst. Präzision liegt in der Hand des Schleifers. Schnelligkeit und Bequemlichkeit sind in die modernen Maschinen eingebaut. Aber man muss kräftig dafür bezahlen. So lange du nicht die Butter auf dem Brot mit dem Schleifen verdienen willst oder musst, kannst du durchaus mit deiner Maschine zurecht kommen. Beim Polieren solltest du keine Kompromisse mit Behelfslösungen machen. Harte Kanten bekommt man (nur) mit harten Polierscheiben und Geduld und Erfahrung. Am schnellsten geht es mit polycristallinem Diamant auf Reinzinn oder Zink. Die kosten allerdings so viel wie deine ganze Einrichtung. (20 cm Scheiben). Ich habe die ganze Entwicklung der letzten 50 Jahre durchlaufen, angefangen vom Schleifen mit losem SIC-Korn bis zum Polieren mit polycristallinem Diamant.
Wenn du Fragen hast und dich nicht öffentlich traust, dann schick mir eine PN.
Frohes Schaffen!
uhu
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 ·  #17
Das mit dem Polieren ist so ne Sache. Was schleifst Du den gerade ?

Ich hab mit Quarzen angefangen. Sind halt preiswert aber zickig. Ceroxid geht ganz gut und wenn Du nix ausgeben willst, tut es eine gerillte Plexiglasscheibe auf einer soliden Aluscheibe. Die hast Du wahrscheinlich sowieso für die "Topper".

Hast Du mal gesucht, ob es in Wien einen Schleifer gibt, dem Du mal über die Schulter schauen kannst ?
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 ·  #18
@ uhu danke ich werd bei Zeiten auf das Angebot zurück kommen sobald ich nicht mehr weiter weiß. Eine Metallscheibe zum Polieren muss ich mir noch besorgen. Darum hab ich das mit der CD probiert. Hab vor längerer Zeit eine Diamantpaste gekauft weiß aber nicht wie viel my die hat. Eine anständige Trägerscheibe ist auch noch nötig. Die aus Kunststoff ist nicht plan (falsch gespart). Hab jetzt als erstes mit einem Carneol-Trommelstein probiert zum kennenlernen des Handlings. Einen hardstop hab ich mir gestern gebastelt, Feinsteller wird auch noch dran gemacht. Werd jetzt mal versuchen mich mit dem einem Amethyst oder Citrin an das Gem101-Kapitel von Tom Herbst zu setzen. Das mit der Sika-Unterlage werd ich auch probieren.
@capcudrate nein hab ich nicht gesucht. Wills mal so probieren. Aus eigenen Fehlern lernt man ja bekanntlich am besten :lol:
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 ·  #19
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 ·  #20
Bitte googeln: Diamantpaste Farbcodierung.
uhu
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 ·  #21
Ah sehr gut Farbcodierung is ja eine praktische Idee! Sollte 6my sein.
Wie hast du die Diamant-sika kombi fixiert? Die sika hätte unter der Diamantplatte Spielraum durch die größere Bohrung.
@capcuadrate danke werd ich mir besorgen
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 ·  #22
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 ·  #23
Schleif dir aus Plexi zwei-drei dicke "Beilagscheiben" mit entsprechendem Durchmesser und Bohrung. Die Bohrung braucht nur so dick zu sein wie die Schraube, mit der du das Ganze befestigst.
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 ·  #24
Guten Abend!
Mir ist beim girdle schleifen der Indexcheater aufgegangen und ich habs erst zu spät gemerkt. Hab den Fehler gemacht nicht alle neu zu schleifen sondern hab mit dem cheater an die einzelnen pavilion-facetten angepasst. Das wirkt sich leider jetzt auf die crown aus. Mir gehts um Fehlerminimierung. Besser die Facetten einzeln an den girdle anpassen oder nicht? Wenn ich das richtig versteh ruiniere ich entweder girdle oder table?
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 ·  #25
Zitat

Besser die Facetten einzeln an den girdle anpassen oder nicht?

Das kommt auf das Schliffdesign an. Besser nicht einzeln anpassen, weil sich die Fehler bis zum Schluss fortführen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten: (wenn der Stein rund ist)
1. Das Indexrad abschrauben und umdrehen, so dass die Zähne richtung Mast zeigen. Dadurch hast du ein semi freilauf und kannst die Rundiste rund schleifen.
2. Nochmal die Rundistfacetten mit richtiger Einstellung überschleifen, wenn das nicht möglich ist z.b. weil das Unterteil sein Design verlieren würde, weiter mit Punkt 3
3. Alles noch mal Überschleifen.
4. Das Oberteil ungeachtet der Rundiste auf Anschlag fertig schleifen. Dann sieht es etwas verdreht aus.
5. Zur Not die Rundiste weg schleifen.
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 ·  #26
wenn du es hinbekommen hast, dass die Rondiste zu deiner Unterseite passt und du schon umgekittet hast, geh auf 90 ° markiere eine Rundistenfacette mit einem Filzstift (permanent marker), nimm die Polierscheibe und teste vorsichtig an, ob du die Facette triffst. Korrigiere das dann mit dem Cheater. Damit hast du zumindest eine grobe Ausrichtung. Danach schleife die erste Oberseiten Facette aber nicht ganz bis unten. Du wirst dann sehen, ob die Kante parallel zu deiner Rondiste kommt. Jetzt die anderen Facetten aneinanderreihen und sehen, ob die letzte Facette passt. Sieh dazu Tom Herbst Band 1 S.182/183.

Ansonsten, wenn es nicht genau passt, einfach mit den kleinen Fehlern leben und auf eine gute Politur achten. Dann sieht der Stein gut aus und alle werden dein funkelndes Kunstwerk bewundern. Wer nimmt schon eine Lupe.

Viel Erfolg
Cap
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 ·  #27
Danke!
Das Design ist der Gem101 aus dem Buch von Tom Herbst.
Blöderweise hab ich die Rondiste durch den offenen Cheater verhaut und hab statt neu schleifen den Pavilion an die unsaubere Rondiste angepasst.
Ich hab jetzt Punkt 4 von sextant probiert. Bin gespannt wie das Ergebnis aussieht.
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 ·  #28
So mein erster Versuch ist beendet.
Vielen Dank für die Ratschläge! Ist besser geworden als erwartet, jedoch hab ich beim Polieren ziemliche Probleme gehabt und manche schwachen Kratzer aus Verzweiflung einfach belassen.
Amethyst GEM101
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 ·  #29
Klappt doch - jetzt hast Du einen Karfunkelstein ;-)
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 ·  #30
👍Schön geworden👍 und so hast du direkt beim ersten Stein schon viel gelernt.
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