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Unterschied schwarz gefärbte SWZP-Akoyas zu Tahiti

 
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 ·  #1
So, da ich den abgeschweiften Thread ftopic26876.html nicht noch weiter abschweifen lassen wollte, eröffne ich die Weiterdiskussion mal hier.

Ich erwähnte dort ja die gute, teils bunt schillernde Schwarzfärbung bei Süßwasser,- und Akoyaperlen, die es manchmal schwer macht, diese von Tahitiperlen zu unterscheiden, vor Allem, wenn es um ähnliche Größen geht.

Ich habe zwar eine Lupe gefunden aber keine 2 dafür passenden großen, flachen Knopfzellen für die Innenbeleuchtung. So ist es teils kontraproduktiv gewesen, da die Lupe einen hohen, schwarzen Ring hat, der wiederum Schatten wirft und bei Beleuchtung extern von oben, die Farben der Perlen auch nicht ganz realistisch getroffen wird (obwohl die Leuchte 6000 K hat).

Hab daher mal die besten Bilder ausgesucht, nur die Ränder abgeschnitten und die Farbflecken, die bei einer Färbung ziemlich oft vorkommen, mal eingekringelt, bzw. die auffälligsten Bereiche weil die Flecken eigentlich überall sind.
Mit bloßem Auge sieht man sie nicht! Bzw. sind sie vollkommen unauffällig. Ich finde sie auch nicht schlimm deswegen weil der Gesamteindruck gut ist. Des Weiteren kosten sie ja nur einen Bruchteil von echten Tahitiperlen. Ich gehe ja davon aus, wenn man seriös ist und eben keine Süßwasser oder Akoyas, als Tahitis ausgibt.
Die Bohrlöcher innen krieg ich einfach nicht fotografiert, sorry.
Ich hoffe, die Fotos sind auch für Euch aussagekräftig genug.
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 ·  #2
Nachtrag: Bei Tahitis sind mir diese spezielle Art Flecken noch nicht begegnet und ich kann nicht sicher sagen, daß diese immer bei Akoyas,-und Süßwasserperlen vorhanden wären!!!

Es dürfte von der Oberflächenqualität der Perlen an sich, Lüster, Saugkraft, Strukturaufbau als auch von der benutzten Farbe abhängen. Da fehlt mir dann doch die erforderliche Menge an Vergleichsmöglichkeiten.
Schon bei der Färbung gibts ja Unterschiede in der Güte. Es gibt Akoyas, die so dunkel-schwarz-stumpf und damit tot aussehen als auch gute, schimmernde schwarze Exemplare. Ob das an der Farbe oder dem Lüster liegt, weiß ich nicht. Höchstwahrscheinlich beides.

So tief in der Materie bin ich dann leider auch nicht. Mit Übung und Erfahrung, wenn länger solche Perlen durch die Hand gingen, kann man meistens schon unterscheiden, was was ist.
So ähnlich, wie ein Goldschmied Zirkonias und Diamanten schon öfters richtig per Blick unterscheiden kann wenn er täglich mit den Materialien zu tun hat. Und das gilt es natürlich auch nochmal zu überprüfen, auf den ersten Eindruck sollte man sich trotzdem nicht alleine verlassen.
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 ·  #3
Früher konnte man wenigstens sagen, bis zu einer bestimmten Perlgröße KANN es nur gefärbt sein. Leider werden heute schon Tahitis in 6-7mm angeboten und Südsee ab 8mm, das macht das Ganze echt nicht einfacher.
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 ·  #4
Stimmt alles. Wobei ich solch kleine Tahitis noch nicht gesehen habe aber hab ja auch nicht danach gesucht. Da hast Du schon Recht, einfacher wird nix mehr in dieser Welt, wie es aussieht ;)
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 ·  #5
Hat mir letzten Winter mein Tahitihändler präsentiert. Hätt ihn dafür erschlagen können.

Das hier war ein Ring mit 7mm Tahiti. Aweng kleiner hatte er auch noch.
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 ·  #6
Ich muß ehrlich sagen, daß ich es eigentlich nicht übel finde, wenn die Tahitiperlen, die einfach superschön sind, etwas kleiner zu kriegen sind.
Nicht jeder Frau stehen große oder Riesenperlen ab 12 mm und aufwärts noch viel mehr. Da sind schon die 9-11 mm Größen eine Erweiterung an Tragemöglichkeiten. Andererseits braucht es für das Strahlen und den schönen Lüster auch ne gewisse Fläche, um zu glänzen. Da sind 6-7 mm scho aweng klein dafür, oder?
Gibt immer Pro und Kontra.
Was meinste dazu?
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 ·  #7
Ich würde sagen, bis 8-9mm langen die gefärbten Süßwasserperlen total. Die Färbetechnik hat sich faszinierend entwickelt, so daß optisch eigentlich kein Unterschied mehr zu erkennen ist. Als ich mich vor fast 20 Jahren das erste Mal mit Tahitis beschäftigt habe, war das kleinste, was man bei Golay-Buchel kriegen konnte 8,5-9mm und deutlich teurer als heute.

Ich finde, Tahitis und Südsee sind immer noch was Besonderes, dadurch daß sie eine längere Wachstumsdauer haben dürfen als die Süßwasser und auch größer sind. Das darf sich dann auch darin ausdrücken, daß man die halt erst ab nem bestimmten Maß bekommt und nicht in unseren gängigen Fipsigrößen. Kosten tun sie dann trotzdem noch mehr, auch wenn die Süßwasserperle inzwischen langsam (eher schneller als langsam) aufholt.
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 ·  #9
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 ·  #10
@Heinrich: Büdde, gern. Tückischerweise sind die Ränder nicht immer da, die zweite Perle des Pärchens hat keinen. Ich wünschte, die Bilder wären besser gelungen aber wenn man reinzoomt, sieht man es ja.

@Tatze: dem schließe ich mich vollumfänglich an. Tahitis und Südsee sind schon mit gutem Grund die Königinnen der Perlen.
Ich habe keinen blassen Schimmer, womit die Akoyas und Süßwasserperlen genau gefärbt werden aber das Schöne an den vielen natürlichen Farben der Tahitis (von schwarz,grün,silbrig,violett und bronzetönen) und Südsee (weiß, golden, rosé), um nur einige zu nennen: die wachsen natürlich so und es braucht keine Chemie dafür.

Insgesamt haben Perlen einfach was! Ich hoffe, sie werden wieder beliebter und mehr wertgeschätzt. Ob Meer,-oder Süßwasser: saubere Gewässer brauchen die empfindlichen Muscheln sowieso und die Zucht trägt hoffentlich zu einem Teil dazu bei, das zu erhalten.
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 ·  #12
Ich habe mitgelesen und fand die Erklärungen sehr interessant. Nun habe ich auch eine dunkle Perle, die mir meine Ex-Schwiegermutter vor vielen Jahren aus Hawaii mitgebracht hat. Bislang liegt sie immer noch in der Muschel, die damals als Verpackung diente. Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich um eine Tahitiperle handelt?( Sie hat natürlich noch kein Bohrloch und ist etwas barock in der Form.
Vielen Dank Louise
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 ·  #13
Bilder gibt es natürlich auch noch...
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 ·  #15
Aloha Louise ;) ich schließe mich Marions Worten an, voll und ganz :)
Hübsches Exemplar.
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