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Skurrile Metallteile - wer kennt diese Dinger?

 
Helena
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Helena

 ·  #1
Hallo,
ich trau mich fast nicht, denn es ist schon peinlich
:oops:
da hat man irgendwelches Zeugs im Schrank und weiss nicht mal, wofür das gut sein soll!?
Grösse 11 x 14,5 cm bzw. 11 x 17,5 cm.
Ursprünglich aus dem Haushalt meiner Schwiegereltern (die wissen auch nicht, was das ist) sind diese beiden Metalldinger. Da unten ein Brenner dran ist, sollen sie irgendwas erhitzen oder warm halten. Aber was?
Kann mir jemand sagen, wie das heisst und wozu es benutzt wird?
Grüsse Helena
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margarita
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margarita

 ·  #2
Also das Teil auf dem unteren Bild sieht so aus, als könnte man in den 2 Haken eine (Wein)Flasche befestigen, mit dem Flaschenhals nach unten.
Macht das Sinn?!? :keinplan:

Was mir aus der Gastronomie so einfällt was man warm halten muss wären Fondu, Glühwein oder natürlich Kaffee und Tee. Aber das passt alles nicht 100% auf diese Metallteile...

Wie alt sind denn die guten Stücke?
Helena
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Helena

 ·  #3
Hallo margarita,

sowas ging mir auch schon im Kopf rum. Da Sinnvollste, was uns einfiel, war, da einen Zuckerhut reinzustellen und anzuzünden (haben wir natürlich nicht ausprobiert), aber ich glaube, die ganze Herrlichkeit würde dann einfach runtertropfen...

Wie alt? Keinen blassen Schimmer. Aber nachdem meine Schwiegereltern in den 70-er und 80-er Jahren am aktivsten in ihren Unternehmungen waren, denk ich, das wäre wohl dann die Zeit, wo man sich so was anschaffen würde... was auch immer es ist...

Grüsse Helena :?
Guestuser
 
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Guestuser

 ·  #4
Hallo Helena,

versuchen wir doch mal ein Ausschlussverfahren:

Zuckerhut, also Feuerzangebowle, kann es nicht sein, denn die Zucker-Alk-Masse soll ja in die Bowle fallen und möglichst nicht ins Feuer.

Das mit der Flasche macht Sinn, wenn der Rechaud für ein Teelicht und nicht für Spiritus gedacht ist. In der Weintrinkerkultkultur gibt es ähnliche Geräte mit Teelicht, die einem sowohl das Begutachten des Weines erleichtern sollten, also das Erkennen von Weinfarbe und Weinsatz, als auch beim Dekantieren (Umschütten zur Anreicherung mit Sauerstoff vor dem Genuss) für die richtige Umwälzung und Erwärmung dienen sollten. Über diese Methode ist man heute aber hinaus, jedenfalls in der derzeit führenden Weintrinkersekte, weil derart ruppige Wärmezufuhr dem edlen Tropfen schaden soll. Es gab auch Zeiten, in denen man Weinbrände (insb. Cognac und Armanaque) so erwärmt hat, aber solche Spielchen sind wegen dem Hochprozentigem in Feuernähe nicht ungefährlich und nur bei kulanter Hausratsversicherung zu empfehlen.

Zu dem oberen Teil aus Schmiedeeisen würde mir übrigens ein Schweizer Raclette einfallen, aber dann fehlt eine Halbpfanne.

Aber vor allem: Schön, dass Du die Bilder eingestellt hast :D Solche Mysterien des Alltags sind doch spannend! Ich werde noch mal einen Koch fragen, den ich praktischerweise in der Familie habe.

Grüße, Jade
Helena
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Helena

 ·  #5
Hallo Jade,
das mit den erwärmten Weinen/Alkoholitäten wusste ich nicht. Sehr interessant! Und die Brennteile sind nicht für Teelichte, sondern wirklich so wie bei Fondue mit Brennpaste & Co. Mich hat halt irritiert, dass meine Schwiegereltern gleich 2 sehr ähnliche Gestelle hatten, und es gibt dazu nix, was auch nur einer Schale oder Halbschale ähnelt. Da fällt mir zu dem 2. messingähnlichen Teil ein, dass er beim Teeservice der Uroma im Schrank gestanden hat. Das hat fast gleichfarbige Verzierungen und Henkel an den Tassen.
Die Erklärung mit dem Wein bzw. Hochprozentigerem scheint mir recht sinnvoll (wer dachte in den 70-ern schon gross über eine Hausratversicherung nach...), da sie gerne ausgesuchte Weine getrunken haben. Werde mal versuchen, da eine Flasche reinzutun (ohne Anzünden!), ob das hält.
Bin sehr gespannt, was deinem Koch dazu einfällt. :bounce:
Vielen Dank und Grüsse Helena
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #6
Ich erinnere mich, dass es in früheren Jahren in jeder anständig geführten Kneipe einen oder mehrere so genannte Bierwärmer gab. Diese dienten dazu allzu kaltes Bier anzuwärmen, damit sich die vom kalten Biergenuss in Mitleidenschaft gezogenen Magenwände nicht gar zu sehr erschrecken sollten. Ob's geholfen hat, weiß ich nicht. Aber wie es nun scheint, ist dieses Leiden auch bei Weinliebhabern verbreitet.

Gruß, Ulrich
Dagmar
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Dagmar

 ·  #7
Hat sich inzwischen rausgestellt, was es ist?
Ich meine meine Grosseltern hatten auch so ein ähnliches Teil, das stand aber nur zur Deko herum.......
Helena
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Helena

 ·  #8
Hallo Dagmar,

also ich weiss immer noch nix genaues, aber die Erklärung mit der Erwärmung von Wein-/Bierflaschen finde ich wirklich nicht ganz abwegig.
Einen richtigen "Namen" dafür - keine Ahnung. Ich nenn sie immer noch die 'Dingens aus Metall mit der Brennpaste'....
Deine Grosseltern hatten sowas? Vielleicht sind sie älter, als ich dachte. Da sieht man mal wieder, wie sich die Zeiten - und die Geräte - ändern.
Ich musste meiner Tochter auch schon mal erklären, warum die 'alten CDs' gross und schwarz waren...

Grüsse
Helena
Dagmar
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Dagmar

 ·  #9
Nun, meine Grosseltern waren Baujahr 1917 und 1921.
So ein Ding in der Art hatten sie Anfang der 70er herumstehen.
Aus unserem Shop


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