Edelsteine & Perlen
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Stabilisierung bei Opalen, womit?

 
Sparkle
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Sparkle

 ·  #1
So, heut hab ich auch die Frage, womit Opale eigentlich stabilisiert werden?
Konkret gehts um einen orangennen Feueropal, Cabochon, den ich vor ca. 6 Jahren auf der Inhorgenta gekauft hab und nun in einen Anhänger verarbeitet hab.
Damals habe ich versäumt, genau beim Anbieter nachzufragen und auf dem Steinkästchen stand nur "stab." drauf. Wenn ich den verkaufen will, möchte ich das richtig deklarieren. Reicht dann die Angabe "stabilisiert"? Ich möchte auf Nachfragen genauere Auskunft geben können. Allgemein übliche Stabilisierungsmethoden dürften ja ausreichen, oder?

Wäre schön, wenn ihr mich schlauer machen könntet. Danke!

Nachtrag:
Dank der heutigen Sonne konnte ich mal ein Foto machen, bei dem die Steinfarbe endlich mal stimmt. Hie ist das Silber zwar recht dunkel aber auf den Stein kommts an. Die hellen, runden Wölckchen oder Flecken sind real drin.
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steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #2
Nur wenige echte Opale, welche z. Bsp. auch in Virgin Valley (Nevada) abgebaut werden, werden auch stabilisiert. Stabilisierungsprozesse kommen zum Zuge, wenn Brüche oder Haarrisse im Stein enthalten sind und ein Schleifen des Steines ohne Stabilisierung nicht gewährleistet ist.

Stabilisiert wird meistens mit Kunstharz, Epoxidharz etc. Detaillierte Angaben über die Stabilisierung an sich findest Du hier: http://www.gemcutters.org/LDA/StabilizingTurqOpal.htm

Die Deklarationsbezeichnungen "stabilisiert" bzw. "stab." sind in Ordnung.

Synthetische Opale oder Opalimitationen müssen als solche ausgewiesen werden.

Die genaue Art der Stabilisierung muß beim Wiederverkauf nicht erläutert werden.

Nachtrag: schönes Schmuckstück!
Sparkle
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Sparkle

 ·  #3
Merci beaucoup! O.K. Deklaration ist nun klar. Und daß der Stein echt ist auch, unter Vergößerung ist nix zu erkennen.
Danke fürs Lob, muß noch den Polierrest aus den Ecken kratzen.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #4
Juwelfix
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Juwelfix

 ·  #5
Zitat
Mining and Selling in Australia and Brazil Since 1955


Nett, nur diese Steine haben, außer der Optik, nichts mit Opal zu tun.
Die Nachahmungen sind meist auf Silikonbasis, seltener findet man die auf Keramik-Basis.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #6
Patrik, du meinst also nicht, dass ich "Imitat" durchstreichen darf und stattdessen "synthetisch stabilisierter Opal" hinschreiben darf? :( Nein? Heul...
Tilo
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Tilo

 ·  #7
in deinem link sind doch die üblichen Imitationen
*Taschentuch-rüberreich*
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #8
Da ist die Verwirrung doch gleich wieder komplett, gell? :mrgreen:

Synthetische Opale sind nur solche, wie z. Bsp. nach Gilson etc. und wenn man schon einen synthetischen Opal herstellt, dann muß dieser logischerweise nicht noch stabilisiert werden.

Ich bin vorhin beim Schreiben unterbrochen worden, habe dann Vorschau gemacht, den Nachtrag von Sparkle gelesen und gemeint, ich hätte auch auf die synthetischen Opale Bezug genommen, aber der Text war weg. Ursprünglich schrieb ich noch was anderes. Aber gut, daß ihr das mit dem Link gleich gemerkt habt.😉

Rekonstruierte sind die gemahlenen und verleimten, die schön schillernden sind Imitate. Ich mach den Link oben vorsichtshalber wieder raus.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #9
>>Rekonstruierte sind die gemahlenen und verleimten<< Türkise, Lapisse Korallen meinetwegen, aber Opale???
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #10
Rekonstruierte Opale sind auch bereits in TV-Sendern unterwegs.
Sparkle
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Sparkle

 ·  #11
Oh je, die synthet., stabilisierten aus Silberfraus link sind ja krass. Nee, für mich wär das nix.
Das höchste, was ich beim Opal noch verarbeiten würde, ist ne Opaltriplette, noch viel früher eingekauft, weil die so schön ultramarinblau ist. Und da auch schon ein, wie soll ich es nennen, Bauchgrummeln für das Gefühl ist jetzt ein zu starker Begriff, halt weil es kein durchgehend reiner Opal ist. Aber für ein günstiges Schmuckstück mit ehrlicher Deklaration geht das noch in Ordnung find ich.

In Endeffekt bin ich aber noch nicht wirklich schlau. Wenn da steht, daß diese Kunststoffe zur Stabilisation unter Anwendung von Hitze und/oder Druck einwirken, frag ich mich schon, wie ein echter Opal das überstehen soll. Vielleicht waren diese Aussagen auch eher auf Türkise gemeint.

Wie auch immer, ich weiß nun, wie es richtig bezeichnet werden muß.
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