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Weissgold/Brilliantring 590

 
nordkopf9111
 
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nordkopf9111

 ·  #1
Guten Tag,

mich würde interessieren, wie hoch hier ein VK-Preis anzusetzen wäre?

- ca. 7 g
- Mittig gefasster Stein ca. 4,5 mm Durchmesser
- Äußere Steine jeweils 5x etwa 1 mm Durchmesser
- Punze im Ring 590, keine Hersteller Punze oder weitere Informationen

Mich würde natürlich auch das Alter und die Herkunft interessieren, wenn ein Profi sowas sagen könnte :-)

LG
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Weissgold/Brilliantring 590
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Tilo
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Tilo

 ·  #2
scheint Handarbeit, wobei die zentrale Krappenfassung fertig zugekauft sein kann
scheint mir designmäßig schwer zeitlich einzuordnen
vielleicht irgendwann ab den 1960ern?

Mitteldiamant etwa -,33ct

privatverkaufspreis 230 fürs gold
dann was für den ring und 200 für den stein unbekannter Farbe und reinheit

also 500,- komplett könnte man versuchen
mal sehn, was die anderen meinen
nordkopf9111
 
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nordkopf9111

 ·  #3
Danke für die schnelle Antwort, weißt Du was es mit der Legierung auf sich hat, also wieso 590 und nicht 585?

LG
Tilo
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Tilo

 ·  #4
ich vermute, dass das zu einer Zeit erfunden wurde, als Weißgoldschmuck "der Einfachheit halber" oft mit Silberlot gelötet wurde oder mit Weißgoldlot mit weniger als 585 Gold drin
und damit am Ende der Gesamtfeingehalt von 585 trotz Silberlot noch besteht, wurde etwas mehr Gold reingetan
und irgendwann haben dann die, die das nicht mit Silberlot, sondern Weißgoldlot löteten oder in einem Stück gossen, auch die 590 gestempelt
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #5
Zitat geschrieben von Tilo

als Weißgoldschmuck "der Einfachheit halber" oft mit Silberlot gelötet wurde


Huch echt - sowas gab's x ?
tatze-1
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tatze-1

 ·  #6
es gab mal ne Zeit, wo Palladiumweißgold auf 590 legiert war. Wahrscheinlich ist das der Grund des Stempels.
Tilo
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Tilo

 ·  #7
irgendwie sollte es aber einen Grund geben für die 590 beim Palladiumweißgold

Marion: oder unterlegiertes Lot

ich kann mich noch gut an nickelhaltiges Weißgoldlot erinnern (dessen Stückchen am der magnetisierten Blechschere hafteten)
und das Weißgold war früher auch nickellegiert

insofern vielleicht niedrigerer Goldanteil beim Lot wie es beim Silberlot auch üblich ist

ist meine Hypothese
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #8
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #9
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Wenn man kein Kontrollot verwendet, auf 590 legiert und dann 585 stempelt, dann sehe ich einen Sinn darin.

Genau, so wird ein Schuh draus. Wenn man dann irgendwann Kontrollot verwendet und noch überlegiertes WG übrig hat kauft man sich einen neuen Stempel?
tatze-1
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tatze-1

 ·  #10
Nö, weil unterstempeln weniger ein Problem ist als überstempeln. Im Zweifelsfall gar nicht stempeln.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #11
Das war eine rhetorische Frage.

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