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Automatik oder Quarz? Eure Erfahrungen?

 
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 ·  #1
Liebe Community,
ich beschäftige mich nun in letzter Zeit erstmals tiefgehender mit „echten“ Uhren (war bisher nur Handy/Smartwatch-abhängig) da ich mir gerne als neues „Accessoire“ ein hochwertiges (zumindest lange haltbares) Modell kaufen möchte. Ich habe mich jetzt hier erst recht neu registriert und schon sehr viele Details zu der Thematik gelesen, zum Beispiel über die Lebensdauer von Quarzuhren im Vergleich zu Automatikuhren und da bei gutem Service und pflege hier kein allzu großer Unterschied zu sein scheint, habe ich mir nun die Frage gestellt, worin die entscheidenden Vor- oder Nachteile der beiden Arten liegen? Ist es reines Belieben oder ein nostalgischer Effekt, ob man eher ein Quarzmodell oder Automatik kauft? Habt ihr da persönliche Vorlieben für Automatik oder Quarzuhren? Oder kommt es einfach auf die Marke und das Modell an?
Ich bin noch recht neu auf diesem Gebiet, also danke für jedes Feedback.
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 ·  #2
Ich bin bei Uhrenhändlern gern gesehen, denn ich habe Quarzuhren in verschiedenen Metall-, Zifferblatt- und Armbandfarben, passend zur Kleidung bzw. zum Schmuck, den ich gerade trage. Zur Arbeit habe ich aber meist meine Smartwatch um, die sieht aber wie eine Uhr aus. Für spezielle Anlässe habe ich eine Automatikuhr, die mir sonst zu schade ist. Daher schwingt sie meist im Uhrenbeweger herum. Schön finde ich an ihr, dass der Boden Einblick ins Innere gibt, man quasi das Leben der Uhr sieht. So gesehen habe alle Arten von Uhren ihre Berechtigung.
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 ·  #3
Bei Quarzmodellen ärgert mich, daß die Batterie meist leer geht, wenn man keine Zeit zum Batteriewechsel hat (coronabedingt mal wieder um die Weihnachtszeit passiert).

Automatik finde ich "nostalgischer" und aber auch praktischer.
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 ·  #4
Automatik oder Quartz? Und dann gibt es auch noch Handaufzug. In allen drei Kategorien gibt es gute und weniger gute Exemplare, was die Qualität der Werke angeht, und der Markt ist riesig. Einen wesentlichen Unterschied macht die Bauhöhe der Werke und der Gehäuse aus: konstruktionsbedingt sind Automatikkaliber höher als Handaufzug und Quartzweke können besonders flach gebaut werden.

Letztlich ist das immer eine Frage des persönlichen Geschmacks - seit ein paar Jahren tragen Leute z.B. gerne riesige Gullydeckel am Arm, Gehäusedurchmesser von 44mm und darüber hinaus sind keine Seltenheit. Was früher noch durchschnittliche Herrenuhren waren mit 32mm, wird heute eher als winzig wahrgenommen. Und Menschen, die jeden Tag ins Büro gehen, tragen gerne Taucheruhren oder Fliegeruhren. Ganz zu schweigen von der als dringend empfundenen Notwendigkeit, mehrere Zeitzonen gleichzeitig ablesen zu können. Uhren werden von der Werbung gerne als Statussymbole vermarktet, was auch die Masse an Fälschungen und sog. Hommagen erklärt.

Also: Die Ausgangsfrage kann man nur mit einem entschiedenen "kommt drauf an" beantworten. In allen drei Kategorien gibt es wunderbare Uhren in verschiedenen Preisklassen, die allesamt langlebig und zuverlässig sind, und es gibt daneben einen Haufen Verbrauchsuhren. Tragen sollte man da nur, was einem selber gefällt.
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 ·  #5
Zitat geschrieben von Brettwerk

seit ein paar Jahren tragen Leute z.B. gerne riesige Gullydeckel am Arm,

das haste aber schön gesagt :D
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 ·  #6
Zitat geschrieben von Brettwerk

seit ein paar Jahren tragen Leute z.B. gerne riesige Gullydeckel am Arm, Gehäusedurchmesser von 44mm und darüber hinaus .

auch und gerade in solchen Uhren sind kleinste Damenuhrwerke mit winzigen Batterien und entsprechend kurzem Wechselintervall verbaut statt den Platz sinnvoll zu nutzen
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 ·  #7
Vielen Dank schonmal für die ganzen Antworten hier!
@Alyss: Ok verstehe ich das richtig: Quarzuhren sind die, die du täglich trägst (vermutlich weil sie günstiger sind?) und die Automatikuhr ist eher nur etwas für spezielle Anlässe? Das klingt wirklich nach einer besonderen Uhr! So Skelett-Modelle hab ich auch schon gesehen, ist recht cool. Frage mich auch, ob ich mir was „Ausgefalleneres“ zulege - Ist so ein Uhrenbeweger dann eigentlich notwendig oder eher so „nice-to-have“?

@Benzer: Wie oft wechselst du die denn circa aus, wenn ich fragen darf? Und ja gibt gerade wohl viele Services nur eingeschränkt…. Style hat Automatik schon mehr, keine Frage.

@Brettwerk: Danke für das umfangreiche – wow – Feedback. Klingt als hättest du wirklich schon sehr viel selbst probiert! Woran machst du denn deine persönlichen Vorlieben fest? Ja das mit der Größe habe ich jetzt auf meiner Recherche auch schon gemerkt, habe da vor Kurzem erst eine ziemlich „dicke“ Sinn bei einem Kollegen gesehen und mein Halbbruder hat so eine Botta Design Uhr – beide wirklich schick designt aber sehen schon sehr breit, bzw. groß aus... Bezüglich dem, was dir selbst gefällt, hast du natürlich Recht aber ich greife immer gerne etwas Wissen Anderer ab – mal eben zum Juwelier schauen, ist ja gerade auch eher nicht so angenehm.

@Tilo: Wirklich? Das …. überrascht mich nun, dass das quasi primär als Statussymbol verwendet wird. Damenuhren/kleinere Uhren sind also oft prinzipiell kurzlebiger? (ja, sicher auch Marken-abhängig, schätz ich mal!)
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 ·  #8
ich schrieb vom batteriewechselintervall dieser Miniwerke mit Minibatterien
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 ·  #9
Zitat geschrieben von minnimalisty

verstehe ich das richtig: Quarzuhren sind die, die du täglich trägst (vermutlich weil sie günstiger sind?) und die Automatikuhr ist eher nur etwas für spezielle Anlässe?

nö. Man kann beides tagtäglich tragen. Die Automatikuhr mag das tragen, weil dadurch wird sie aufgezogen.

Zitat
Ist so ein Uhrenbeweger dann eigentlich notwendig oder eher so „nice-to-have“?

ein Uhrenbeweger ist für Automatikuhren, die nicht täglich getragen werden, sinnvoll. Zum einen zieht sich die Uhr dadurch auf und läuft genau weiter, zum anderen bleibt das Öl in der Uhr geschmeidig und verharzt nicht so schnell. Ohne Bewegung bleibt eine Automatikuhr irgendwann stehen. Dann muß erst wieder bewegt werden, damit sie läuft und die aktuelle Uhrzeit ermittelt und eingestellt werden.

Zitat
Wie oft wechselst du die denn circa aus, wenn ich fragen darf?

Batteriewechsel hängt vom verbauten Uhrwerk ab. Die Regel ist nach ca. 1-2 Jahren, es gibt auch Werke mit einer Batterielaufzeit von 3-10 Jahren.

Zitat
Damenuhren/kleinere Uhren sind also oft prinzipiell kurzlebiger?

näää
sedge
 
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sedge

 ·  #10
Code
Dann muß erst wieder bewegt werden, damit sie läuft

Kann man aufziehen, man muss sie nicht bewegen, damit sie läuft.

Code
Ist so ein Uhrenbeweger dann eigentlich notwendig oder eher so „nice-to-have“?

nice-to-have
Wenn die Uhr liegt, also nicht getragen wird, verschleisst sie nicht.

Code
zum anderen bleibt das Öl in der Uhr geschmeidig und verharzt nicht so schnell

Die modernen Öle sind synthetisch, und verharzen nicht mehr.
Der Nachteil dieser Öle: Irgendwann sind sie weg, sie verschwinden mit der Zeit, dann laufen die Zapfen in trockenen Lagern.
Gerade die syntetischen Öle verlaufen auch gerne. Wenn die Wellbäume nicht völlig fettfrei sind, gibts ein Problem.

Von daher sollte eine mechanische Uhr, ob getragen oder liegend, immer mal wieder zum Uhrmacher gebracht werden.
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 ·  #11
Noch zwei Anmerkungen: bei den modischen Quarzuhren und der Smartwatch wechsle ich die Batterie selbst, nachdem ein Batteriewechsel in unserem hiesigen Laden 2 Tage dauerte.
Und dann habe ich noch eine Solaruhr, die muss nur immer mal ins Helle, wobei Kunstlicht reicht. Die Gangreserve ist 72 Tage, das ist m. E. ausreichend. Ist eine schöne kleine Damenuhr, kein Gullydeckel. 😂😂😂 Tilo, da hast du mir aus der Seele gesprochen. An meinen dürren Ärmchen sehen diese Uhren einfach nur lächerlich aus.
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