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Unterstützung Verlobungsring

 
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Dragonheart
 
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Dragonheart

 ·  #1
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Verlobungsring. Auf Grund der zahlreichen Auswahl / Möglichkeiten und da ich mich im Bereich Schmuck überhaupt nicht auskenne, bin ich leider überfordert. Das gute Ringe Geld kosten und die Wünsche der Glücklichen kaum bekannt sind, macht die Entscheidung nicht leichter. Ich hoffe deshalb auf etwas Unterstützung.

Das geplante Budget ist 500 - 1000 €, wobei dieses auch noch etwas erweitert werden kann, falls etwas deutlich schöneres, haltbareres, individuelleres möglich ist. Es soll auf jeden Fall etwas silbernes werden.

Ich bin gestern beim Juwelier gewesen und folgende beiden Modelle sind meine Favoriten geworden:

ModEdit MH: Fremdbilder gelöscht, bitte nur eigene Bilder hochladen

Folgende Fragen stellen sich mir noch:
- Wie haltbar sind die beiden Ringe? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Stein beim Spannring irgendwann rausfallen könnte? Wie praktisch ist der "Solitärring"? Leider weiß ich auch nicht, wann und wie oft der Ring zukünftig getragen wird (dauerhaft, zu besonderen Anlässen, bis zu den Trauringen) Hat jemand noch andere Alternativen?
- Beim Material wurde mir auf Grund der "geringen" Preisdifferenz (200 €) im Vergleich zu 585 Weißgold zu Platin geraten. Das Weißgold soll mit der Zeit gelblich werden, mir wurden vor Ort auch unrhodierte Musterringe gezeigt. 750er Weißgold ist teurer und laut (Juwelier-)Verkäuferin gar keine Option. Könnt ihr dem so zustimmen?
- Sollten mal Größenänderungen notwendig sein, sind diese beim Spannring wohl sehr schwieirig und risikoreich, meist werden die Ringe eingegossen und neu gefertig. Beim "Solitärring" wären Änderungen wohl noch eher mögich, aber auch eher unüblich. Die Preise dafür habe ich jedoch nicht erfragt.

Ist es sinnvoll direkt bei einem Goldschmied nachzufragen und welches Budget müsste ich dort einplanen? Kennt jemand zufällig einen guten Schmied im Großraum Stuttgart bzw. woran erkenne ich, ob dieser gut ist sowie die Preise vernünftig sind?

Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!
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 ·  #2
Zitat geschrieben von Guestuser

Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Verlobungsring. Auf Grund der zahlreichen Auswahl / Möglichkeiten und da ich mich im Bereich Schmuck überhaupt nicht auskenne, bin ich leider überfordert. Das gute Ringe Geld kosten und die Wünsche der Glücklichen kaum bekannt sind, macht die Entscheidung nicht leichter. Ich hoffe deshalb auf etwas Unterstützung.

Das geplante Budget ist 500 - 1000 €, wobei dieses auch noch etwas erweitert werden kann, falls etwas deutlich schöneres, haltbareres, individuelleres möglich ist. Es soll auf jeden Fall etwas silbernes werden.
Silberfarben ist ok. Echtes Silber würde ich nicht empfehlen und die Wahl unten auf Platin ist schon ganz gut.

Zitat geschrieben von Guestuser


Ich bin gestern beim Juwelier gewesen und folgende beiden Modelle sind meine Favoriten geworden:

ModEdit MH: Fremdbilder gelöscht, bitte nur eigene Bilder hochladen

Folgende Fragen stellen sich mir noch:
- Wie haltbar sind die beiden Ringe? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Stein beim Spannring irgendwann rausfallen könnte? Wie praktisch ist der "Solitärring"? Leider weiß ich auch nicht, wann und wie oft der Ring zukünftig getragen wird (dauerhaft, zu besonderen Anlässen, bis zu den Trauringen)
Bei jungen Frauen, die noch keine Übung im tragen von Diamantringen haben ist das Risiko der Zerstörung noch recht groß. Das ist wie mit hohen Absätzen, die ersten paar Schuhe gehen schnell kaputt bis entweder auf flache Boots umgestiegen wird oder der Gang damit gelernt ist. Dann jedoch halten beide (die Diamantringe und die Pumps) recht lange.

Zitat geschrieben von Guestuser
Hat jemand noch andere Alternativen?
Verlobungsringklassiker gibt es reichlich und in fast jeder Preislage.


Zitat geschrieben von Guestuser

- Beim Material wurde mir auf Grund der "geringen" Preisdifferenz (200 €) im Vergleich zu 585 Weißgold zu Platin geraten.
Vernünftiger Rat

Zitat geschrieben von Guestuser
Das Weißgold soll mit der Zeit gelblich werden, mir wurden vor Ort auch unrhodierte Musterringe gezeigt. 750er Weißgold ist teurer und laut (Juwelier-)Verkäuferin gar keine Option. Könnt ihr dem so zustimmen?
Nur schlecht legierte, also nicht sehr weisse Weissgoldlegierungen, die zusätzlich rhodiniert werden, sehen an den Stellen, an denen sich das Rhodium abreibt dann gelber aus als an den Stellen an denen das Rhodium noch dran ist. Von alleine ändert sich die Farbe nicht. Die ist und bleibt gleich, es sieht nur so aus als ob durch die weissere Oberflächenbeschichutng mit Rhodium. Unrhodinierte Weißgoldringe bleiben so weiß sie sind auch nach Abrieb. Abgesehen davon, dass die beriebenen Stellen bei allen Ringen, egal welches Material natürlich matter werden.

Zitat geschrieben von Guestuser

- Sollten mal Größenänderungen notwendig sein, sind diese beim Spannring wohl sehr schwieirig und risikoreich, meist werden die Ringe eingegossen und neu gefertig. Beim "Solitärring" wären Änderungen wohl noch eher mögich, aber auch eher unüblich. Die Preise dafür habe ich jedoch nicht erfragt.
Ein guter Goldschmied kann jeden der beiden Ringarten ändern. Kleiner zu machen ist etwas aufwendiger, als ein wenig größer zu walzen. Im Laufe des Lebens werden die Finger meist dicker und die Ringe müssen alle 10 Jahre eine Nummer größer gemacht werden.

Zitat geschrieben von Guestuser


Ist es sinnvoll direkt bei einem Goldschmied nachzufragen und welches Budget müsste ich dort einplanen? Kennt jemand zufällig einen guten Schmied im Großraum Stuttgart bzw. woran erkenne ich, ob dieser gut ist sowie die Preise vernünftig sind?
Fragen und sprechen und sich die Werkstatt ansehen. Das ist wie mit einem Restaurant. Wenn die Hygiene, der Geschmack und die Sympathie stimmt, dann passt es.

Zitat geschrieben von Guestuser


Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!

Viel Spaß und Erfolg.
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 ·  #3
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 ·  #4
aus meiner Sicht sage ich: es ist ein dramatischer Unterschied im Aufwand, einen (technisch) echten Spannring etwas größer zu machen im Vergleich zum Krappen-Solitärring

bei etwas kleiner kanns beim Spannring leichter sein

beim (technisch) unechten Spannring mit Verbindung unterm Stein ist es nicht so krass, aber bei dem ist die Haltbarkeit der Fassung an den 2 Punkten oft nicht so sicher

bei Weißgold im normalen Laden gekauft muß man nach meiner Erfahrung (!) 100% davon ausgehn, daß abnutzende Rhodinierung unschöne Farbveränderung ergibt
insofern bin ich ganz klar pro Platin (und ja, für 750 Weiß spricht nichts und ist allenfalls denkbar, wenn ein Goldschmied wirklich gutes verarbeitet, was von Serienschmuck nicht erwartet werden kann und man die etwas dunklere graue Optik mag)
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 ·  #5
Zitat geschrieben von Tilo

bei Weißgold im normalen Laden gekauft muß man nach meiner Erfahrung (!) 100% davon ausgehn, daß abnutzende Rhodinierung unschöne Farbveränderung ergibt

meine Erfahrung würde deine Erfahrung auf 99 % oder 98 % senken. Es gibt inzwischen auch Juwelierware, die tatsächlich ordentliches Weißgold ist, das trotzdem noch rhodiniert wurde. War selber positiv überrascht.
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 ·  #6
super, man hat also eine maximal 2%ige Chance, farblich akzeptables Weißgold zu bekommen vs. 100% Sicherheit weiß bei Platin

na dann, wer das Risiko liebt, weiß jetzt, was zu tun ist ;-)
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Dragonhert

 ·  #7
Danke für eure Antworten!

Habe ich es richtig verstanden, dass Internetbilder hier komplett verboten und nur eigene erlaubt sind?
Dürfen Ringnamen genannt werden?

Ich versuche die Riinge mal etwas zu beschreiben:
Ring 1 (Spannring): 0,05ct, Vertiefung für Diamant, 3,5 mm Breite, "schlichtes Design"
Ring 2 ("Solitärring"): 0,2ct, drei Diamanten, 1,2 - 1,3 mm Breite, jeweils 4 Krappen

@Heinricht Butschal
Von Silber wurde mir auch komplett abgeraten, die Diamanten halten dort wohl nur sehr kurz (wenige Monate).

Gibt es Tipps für unerfahrene Frauen, um das Zerstörungsrisiko zu reduzieren im Bezug auf Diamantringe bzw. besser geeignete Ringmodelle?

Im Vergleich zu dem von dir gezeigtem Ring, soll es eher etwas schlichteres sein.

Wenn ichs richtig verstanden habe, sehen fast alle rhodinierte Weißgoldringe nach x Jahren wie unrhodinierte Ringe aus? Zumindest trifft dies für die Ware bei Juwelieren zu (98 %). In diesem Fall würde ich lieber den Aufpreis zu Platin zahlen.
Auch wenn das Weißgold wieder rhodiniert werden kann, ist aber mit Kosten und Aufwand verbunden.

Das klingt schon einmal gut, dass grundsätzlich beide Ring von einem gutem Goldschmied doch geändert werden können. Wie hoch sind da die kosten ca., 30 - 100 €?

Auf was kann man als Laie bei einer Werkstatt achten?
Falls jemand doch zufällig einen guten Goldschmied in der Umgebung kennt, freue ich mich über Empfehlungen. Ist mit meinem Budget direkt beim Goldschmied ein guter Ring realistisch?

Danke :)

@Tilo
Worin unterscheiden sich technisch echte und unechte Spannringe? Beim echten wird Diamant nur eingespannt und beim unechten auch verlötet o. ä.?

Zumindest die unrhodinierten Musterringe sahen deutlich gelblich aus. Wie es bei "echten" Weißgoldringen aussieht, kann ich jedoch nicht beurteilen.
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 ·  #8
Zitat geschrieben von Guestuser

Habe ich es richtig verstanden, dass Internetbilder hier komplett verboten und nur eigene erlaubt sind?
Dürfen Ringnamen genannt werden?

Du darfst Links setzen zu den Bildern.
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 ·  #9
dragonheart
 
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dragonheart

 ·  #10
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 ·  #11
Ring 1 ist ein unechter Spannring. Der sieht von vorne nur so aus aber in Wirklichkeit ist unter dem Brillanten ein Steg, der den Ring zusammen hält. Ein echter Spannring muss deutlich dicker sein um genügend Spannung aufzubringen. Die sind dann auch deutlich teurer.
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 ·  #12
Zitat geschrieben von Guestuser

...
Gibt es Tipps für unerfahrene Frauen, um das Zerstörungsrisiko zu reduzieren im Bezug auf Diamantringe bzw. besser geeignete Ringmodelle?
....

1. eine ältere Frau heiraten.
2. eine Frau heiraten, die schon früh täglich sehr teuren Schmuck getragen hat.
:D
Ich weis es nicht, Ermahnungen machen nur die Stimmung schlecht. Ich habe meinem Sohn als erstes Auto auch einen gebrauchten und stabilen Wagen gekauft, weil die Unfallquote bei jungen Fahrern höher ist.
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 ·  #13
der verlinkte Pseudospann ist mit -,05ct nur 2,5 breit (aber natürlich breiter als der mit den 3 Steinen)

zu Änderungspreisen sag ich nichts, denn die sind abhängig von größer oder kleiner
wie viel größer
Material
Ausstattung des Goldschmieds und damit Herangehensweise und Zeitaufwand, und zusätzlich Kalkulation(Stundenlohn)
die Range von 30...100 könnte aber hinkommen, bei irgendwann viel größer und Platin vielleicht etwas mehr
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 ·  #14
Je schlichter aber robuster, breiter, der Ring, desto geringer sollte die Gefährdung sein.
Wenn in einen zierlichen Ring die
Steine so in die Ringschiene eingelassen sind, dass nur wenig Material für den Ring übrigbleibt, ist riskanter, wenn Steine rundum, auch auf der Unterseite vom Finger gefasst sind ist riskanter, wenn der Stein bzw. die Fassung extrem nach oben heraus ragt, evtl. auch, aber vor allem muss man dann den Tragekomfort "mögen". Ich fand den Ring mit den 3 Steinchen in den einzelnen Fassungen(?) am alltagstauglichsten.
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 ·  #15
Reni, der Ring mit den 3 Steinchen ist nur 1mm breit und vermutlich am Ringkopf 2mm hoch.
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