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Männerschmuck - Jetzt die scheiden sich die Geister wirklich

 
Goldie
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Goldie

 ·  #1
männerschmuck: es war ja schon öfter thema hier im schmuckforum aber nun mal eine neue diskussionen auf basis eines ganz witzigen beitrags: http://www.netzeitung.de/entertainment/style/671516.html

die alt-bekannte floskel "weniger ist mehr" - blödsinn meint der branchenkenner - "geschack ist was gefällt".

mehr mal was um den hals hängen was dem eigenen hobby oder der eigenen lebenseinstellung basiert.

dicke goldkette - nur etwas für rapper oder dieter bohlen? eure meinungen sind jetzt gefragt!

immer noch alles bieder und tabu in sachen schmuck bei männern - oder ist eine trendwende in sicht?

ich bin gespannt!
lg
martin
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 ·  #2
Ochgottchen, unser Bohlen mit einer Mondsteinkugelkette und einem Lederbändchen mit Silberanhänger - passt!!

Wenn meine Hannes damit rumliefe würde ich mir Sorgen machen.. :lol:
stefan
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stefan

 ·  #3
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Guestuser

 ·  #4
Witziger Beitrag Stefan!

Schmuck hat eine hohe soziale Bedeutung und das tragen oder nichttragen von Schmuck durch einen Mann hat vielfältige soziale Aspekte und zieht Beurteilungen und Wert - schätzungen nach sich. Es wird nicht immer wünschenswert sein sich zu "emanzipieren" was auch bedeutet, sich ausserhalb des Wertesystems und damit ausserhalb unserer Kultur zu bewegen.

Wenn Du in Deinem Beruf Deine Kunden mit Chandeliers in den Ohren begrüsst mag das durchaus als witzig und hip gelten. Bohlen kann sich in seiner Branche problemlos Kettchen umhängen. Eigentlich lebt da die Diskussion über Röcke oder Hosen von Frauen in gehobener Stellung wieder auf - es gibt viele Beispiele.

Ob wir uns von unserer Kultur emanzipieren wollen, unser Wertesystem abschaffen und durch ein Nicht-System ersetzen ? Oder soll es - wie in Deinem Beispiel - eigentlich so enden dass der knochengeschmückte Jäger seine graue Maus mit Wildfleisch beglückt? :mrgreen:
stefan
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stefan

 ·  #5
hallo regiene,
ich möchte eigentlich damit eher darauf hinweisen, dass schmuck immer weniger "lesbar" wird. d.h. er verliert an bedeutung, an wichtigkeit. wie in der kunst allgemein flüchtet man ins absolut subjektive (als letzte ausrede). schmuck wird als kommunikationsmittel geselschaftlich immer entbehrlicher. die ständige verfügbarkeit und die allgemein niedrigen ansprüche der masse ziehen das neveau insgesamt runter.
stefan
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #6
Hallo Stefan,

wenn eine Gesellschaft zu einem wesentlichen Teil aus Hartz4-Empfängern besteht, und der Rest durch blödsinnige Erlasse, Verordnungen und (Steuer-) Gesetze daran gehindert wir Erfolge zu kumulieren, verwundert es niemand, wenn sich auch das Denken, der Geschmack, die Verhaltensweisen ändern. Und da der Kurs immer abschüssiger zu werden scheint, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis sich zu Mustern ausgeschnittene Einkaufsbeutel, oder ausgediente und gelochte Kronkorken als Halsschmuck durchsetzen :mrgreen:
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