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Mal was ganz Anderes...

 
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 ·  #1
Ein Hobbyforscherin fragte an, ob ich Teile einer zu rekonstruierenden Kette aus der Wickingerzeit in Carneol und Bergkristall schleifen könne. Es war nicht ganz einfach, aber der Dame konnte geholfen werden. Die Teile haben einen Durchmesser von ca 12 mm und Längen zwischen 17 und 24 mm. Alle Walzen sind ohne Aufkitten zwischen den Fingern ohne weitere Hilfsmittel auf den Planscheiben der Facettiermaschine geschliffen und poliert worden.
uhu
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 ·  #2
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 ·  #3
Das größte Problem bestand drin, aus dem Rohmaterial die geeigneten Steine zu finden, die größenmäßig passten und nicht zu viele Risse hatten. Zu "geleckt" sollten die Steine ja auch nicht werden...Da gab es viel Ausschuss.
uhu
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 ·  #4
Die Wickinger hatten einen guten Geschmack - selbst gesammelte Quartze !
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 ·  #5
Ich glaube nicht, dass die Wickinger die Steine selbst gesucht und bearbeitet haben. In dem Grab wurde auch ein Ring mit einem Glasstein gefunden, der eine Gravur in altarabischer Schrift trägt.
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 ·  #6
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 ·  #7
Tolle Arbeit Uhu!
und spannendes Projekt finde ich.
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 ·  #8
Und wie haben die alten Wikinger die Löcher gebohrt, um den Hanffaden durch die Steine zu ziehen?

…oder war das vorgefertigte Importware aus Byzanz?
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 ·  #9
Wie ich schon sagte, die alten Wickinger haben die Steine wohl nicht bearbeitet. Die Löcher wurden wie vor Jahren in Idar-Oberstein mit einem Nagel aus Metall und Schmirgel gebohrt, angetrieben von einem Flitzebogen oder Dreul. Es soll Leute geben, die das heute noch so machen...
uhu
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 ·  #10
Zitat

Die Löcher wurden wie vor Jahren in Idar-Oberstein mit einem Nagel aus Metall und Schmirgel gebohrt

Also hier werden Löcher schon seit Jahrzehnten entweder mit Ultraschall oder per Hohlbohrer rotierend gebohrt.
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 ·  #11
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

In dem Grab wurde auch ein Ring mit einem Glasstein gefunden, der eine Gravur in altarabischer Schrift trägt.


... das war dann bestimmt der von dem 13. Krieger!? ;)
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