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Übergang Modeschmuck - echter Schmuck

 

Umfrage

Ab welchen Alter wird hauptsächlich echter Schmuck getragen?
15 - 20 Jahre
 
3 (10.71%)
20 - 25 Jahre
 
5 (17.86%)
25 - 30 Jahre
 
3 (10.71%)
30 - 35 Jahre
 
7 (25%)
35 Jahre und älter
 
10 (35.71%)
 
0 (0%)
Stimmen insgesamt:28
Guestuser
 
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Guestuser

 ·  #1
Ich bin begeisterter Mitleser hier und möchte heute selbst mal etwas schreiben.

Nachdem ich gestern einige Zeit in einem Café vebracht habe, in dem sich viele junge Leute tummelten, fiel mir auf, dass die meisten billigen, unechten Schmuck trugen. Ich meine also nicht Silberschmuck aus Massenproduktion berühmter Modemarken o.ä. sondern einfach billigsten (und sorry, hässlichen :oops: ) Modeschmuck. Seltsam gelbe oder graue Farbe, billigste Steine.

Ich war ein wenig erschrocken, weil es mir vorher nie aufgefallen war und die Teile wirklich teilweise sehr geschmacklos waren. Die seltenen, echten Teile waren da eine angenehme Augenweide, mir persönlich ist es da auch egal, ob aus Massenproduktion oder individuell gefertig, nur echt muss der Schmuck für mich sein!

Was habt ihr so beobachtet?
Und ab welchem Alter tritt wohl das Bewusstsein für hochwertigen Schmuck in der Regel ein? Ich muss ja sagen, ich kenne viele mit fast 30 oder älter, die noch hauptsächlich unechte Teile tragen...
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 ·  #2
Ich glaube, die Frage sollte nicht nach dem Alter sondern besser nach dem sozialen Background gestellt werden. Aber auch hier wird sich kein einheitliches Bild ergeben.
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 ·  #3
UND du selbst solltest deine Grenze genauer definieren. Für die einen ist trendiger Silberschmuck 925 Modeschmuck, andere ziehen die Grenze zwischen Unedelmetall und Silber.
Die einen hängen sich irgend ein scheußliches Altgold an den Hals, andere tragen eine geschmackvolle Schmucksteinkette, allerdings mit unechten Dekorelementen.
Eines habe ich allerdings auch festgestellt: Interessanten Schmuck sieht man leider nur ganz selten.
Dabei muss der noch nicht mal aus Edelmetall sein.
Was man in unserer Gegend relativ häufig sieht, sind Schlauchketten in Perlhäkeltechnik.
https://www.google.de/search?h…Gce-rpkuwQ Das mag damit zusammen hängen, dass es hierfür in unserer Gegend Kurse gibt. Jeder, der schon mal so etwas gemacht hat, weiß, dass es einen großen zeitlichen Aufwand erfordert, aber auch ganz viel Individualismus in die Gestaltung einfließen kann.
Als Modeschmuck würde ich das dann auch nicht mehr bezeichnen. Du siehst, man kann es jetzt nicht nur an Edelmetall oder Unedelmetall bzw. überhaupt Metall festmachen.
Anderes Beispiel.
Ein Stück in Wirewrappingtechnik aus Kupfer ist Modeschmuck, in Silber ist es Echtschmuck? Ich sähe es eher so, dass es in Silber vor allem die besseren Trageigenschaften hat, der Glanz hält länger, die Haut wird nicht grün. Oftmals liegt der Preisunterschied nur bei ganz wenigen Euros in der Herstellung, und, ja, da ist es schon schade, dass manche "Lieblingsschmuckstücke" aus Unedelmetall nach nicht allzu langer Zeit "die Flügel strecken".
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 ·  #4
Aus meiner Sicht liegt "echter Schmuck" dann vor, wenn der Wert der Bestandteile einen großen Teil des Wertes ausmacht. Wenn also der Werkstoff zum Statussymbol wird.

Im Gegensatz dazu kann ein Schmuckstück natürlich sehr teuer sein aufgrund der Marke aber keinerlei "echte Bestandteile" enthalten.

Unter der Voraussetzung ist das ganze dann natürlich eine Preisfrage und eine Geschmacksache. Auch junge Leute würden "echten Schmuck" tragen, wenn er hip ist und sie sich ihn leisten können.
Dieser "echte Schmuck" würde aber von der älteren Generation nicht getragen, weil er zuuu hip ist.
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 ·  #5
Zitat geschrieben von MARSOXX
Aus meiner Sicht liegt "echter Schmuck" dann vor, wenn der Wert der Bestandteile einen großen Teil des Wertes ausmacht. Wenn also der Werkstoff zum Statussymbol wird.
Genau das sieht man viel in südlichen Ländern und ich würde es bezeichnen mit:
Zitat geschrieben von Silberfrau
Die einen hängen sich irgend ein scheußliches Altgold an den Hals

Durchlaufender Posten. Man kauft es sich second Hand zum Altmetallpreis und kann es für den selbigen auch wieder verkaufen.
Hat für mich weder mit Wertigkeit noch mit Geschmack zu tun.
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 ·  #6
Also auf den Wert der Bestandteile würde ich die Definition von Echtschmuck nicht reduzieren. Nicht selten stecken so einige Arbeitsstunden in einem Schmuckstück und nur wenig Gold und vielleicht ein Minibrilli oder so. Trotzdem ist das dann kein Modeschmuck.
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 ·  #7
Ich verstehe darunter Schmuck, bei dem das verwendete Metall kein Edelmetall oder seine Legierungen ist.

Und bei Sachen ohne Metall wie Armbänder und Ketten mit Steinen und Perlen wäre es für mich kein Modeschmuck mehr wenn es sich um echte Perlen, Zuchtperlen und echte Steine handelt.

Aber die Grenze zieht da jeder bisschen anders.
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 ·  #8
Wie wäre es denn, wenn man eine dritte Kategorie einführte, nämlich "Artisan" (und Ethno)?

Ein Goldschmuck von der Stange sagt mir weniger über Geschmack als z.B. so eine wie oben verlinkte Häkelkette. Aber auch viel Emailschmuck hat nur Kupfer als Hauptmetall, abgesehen von vielleicht einem schmalen Edelmetallrahmen.
Die Qualität solcher Stücke könnte man am Grad der meisterlichen Ausführung bemessen, denn in diese Kategorie würden ausschließlich von Hand hergestellte Stücke fallen, und an der Aufwändigkeit der Herstellung.
Originalität natürlich noch. Und Witz.
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 ·  #9
Mir persönlich gefällt die Einteilung nach dem Zollkodex besser: Schmuckwaren aus Edelmetallen und deralles andere nennt sich Fantasieschmuck
😁
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 ·  #10
Das ist nett nur bin ich kein Zöllner
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 ·  #11
Ist ein Verzeichnis zur Kategorisierung aller möglichen Waren 😁
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 ·  #12
Ich find es total fade. alles am Geldwert fest zu machen.
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 ·  #13
Zitat geschrieben von Silberfrau
Ich find es total fade. alles am Geldwert fest zu machen.


Aber auch mit all Deinen anderen Beiträgen zu dieser Frage sprichst Du mir aus dem Herzen. Danke!
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 ·  #14
Jemand auf diesem Planeten versteht mich? :shock: 😉
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 ·  #15
Zitat geschrieben von Silberfrau
Jemand auf diesem Planeten versteht mich? :shock: 😉


ich bemühe mich auch darum - manchmal hab ich den Eindruck, dass es funktioniert :P
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