Hochzeit, Ringe & Brautschmuck
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Ring umarbeiten lassen?

 
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Luzie
 
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Luzie

 ·  #1
Hallo zusammen! Ich lese hier schon lange mit, weil ich Schmuck liebe und habe jetzt mal eine Frage. Und zwar habe ich einen Ring von emotionalem Wert, der mir überhaupt nicht gefällt (s.Bilder). Gleichzeitig möchte ich für meinen Ehering einen schmalen Vorsteckring aus 585 Gelbgold mit kleinen Diamanten haben. Nun frage ich mich, ob ich den Vorsteckring nicht fertigen lassen kann aus dem Erbstück, das ich eh nicht trage. Das Gelbgold (gepunzt 585) kann dabei entweder direkt verarbeitet, oder in Zahlung genommen werden. Die Diamanten sollen aber zumindest verwendet werden.

Kurz zur Übersicht:
Erbstück:
- Gelbgold 585 gepunzt, dazu ein kleiner silberner Teil, der keine Punze hat (ggf. rhodiniertes Weißgold? Es ist trotz der Gebrauchsspuren noch sehr silbrig)
- 12 Diamanten, ca 1,5 mm groß
- 3 Gramm laut Küchenwaage (ich habe leider nichts feineres)

Wunschring, der gefertigt werden soll:
- Gelbgold 585
-die 12 Diamanten sollen in gleichmäßigen Abständen in ca. Hälfte oder 2/3 des Ringes eingerieben werden (in der Hoffnung, dass Größenänderungen dann notfalls noch möglich sind, aber auch, da die Abstände zwischen den Steinen sonst groß sind)
- Ringschiene ca. 1,7 mm stark (mein Ehering hat 1,8mm und es soll halbwegs stimmig sein) und möglichst unter 2mm breit (so breit wie nötig, so schmal wie möglich)
Jetzt frage ich mich, ist das so überhaupt möglich und vor allem: Was würde mich das ungefähr kosten (also zusätzlich dazu, dass ich den Ring dafür in Zahlung gebe/verwende)? Nach der Hochzeit ist mein Budget leider nicht gerade unerschöpflich. Ich danke euch schonmal.
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tatze-1
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tatze-1

 ·  #2
Der mittlere Teil mit den Steinen wird höchstvermutlich aus Weißgold bestehen, daher würde dieses Stückle Gold wohl verrechnet werden, wenn der neue Ring ganz Gelb sein soll. Im Grunde genommen sollte einem neuen Ring nix im Wege stehen, die Steine lassen sich sicherlich in den neuen Ring integrieren. Ringgrößenänderungen mit Stein in der Ringschiene sind von Haus aus immer eine aufwendigere Sache, der manchmal tatsächlich Grenzen gesetzt sind. Meinst du gefaßt wie bei dem Weißgoldring oder bei dem Gelbgoldring. Welche Ringgröße bräuchtest du? Wie hoch ist dein Budget?
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Luzie
 
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Luzie

 ·  #3
Vom Stil genau wie der Gelbgoldring, nur eben sehr viel filigraner und die goldene Ringschiene so schmal wie möglich. Ich habe Ringgröße 50. Ich befürchte aber, dass ich nicht mein Leben lang so schlank bleiben werde, daher wäre es natürlich schön, sich die Option der Änderung offen zu halten (wenn nicht, dann eben nicht). Mein Budget.. Tja. Eigentlich bin ich fest entschlossen, es machen zu lassen. Der Gedanke, aus etwas schönem etwas noch schöneres zu machen und zudem ein Erbstück auch endlich mal zu nutzen, lässt mich nicht los. Aber mehr als 400 Euro würde ich halt nicht unter der Reihe Mal eben so ausgeben. Wenn es teuerer ist (was ich fest annehme, da ich im Internet Preise für Ringfertigungen AB 600 Euro PLUS Material gesehen habe), wäre es eher etwas, das ich zum ersten oder zweiten Jahrestag Mal in Erwägung ziehe. Aber auch da würde mich Mal interessieren, wie viel ich eigentlich ungefähr in die Hand nehmen muss. Wäre es denn tatsächlich möglich (und finanziell sinnvoll) das Gelbgold tatsächlich zu verwenden und nicht nur in Zahlung zu geben (und neues Gold zu verwenden)? Das wäre ja sogar noch schöner, als nur die Steine zu behalten.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #4
Die Wunschbreite deines Ringes hängt bis zu einem gewissen Grad auch vom Durchmesser der Steine ab. Also schmäler als die Steine sind, ist zwar möglich, aber a weniger haltbar und b würden sie den Nachbarring verkratzen. Am solidesten wäre es, wenn seitlich der Steine noch ein gewisser Goldrand wäre.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #5
mit der eingeriebenen Variante muß der Ring etwas breiter sein als die Steine, da man zum fassen halt noch ein bißchen Platz braucht. Aber innerhalb deines Budgets von 400€ sollte sich eigentlich dein Wunschring als Umarbeitung realisieren lassen. Was die Weiterverwendung von dem Gelbgold in dem neuen Ring betrifft, so haben unterschiedliche Goldschmiede unterschiedliche Ansichten. Die einen nehmen komplett frisches Gold aus eigenem Bestand und verrechnen das angelieferte Gold. Andere (zu denen zähle ich) nehmen das angelieferte Gold für die Anfertigung und ergänzen aus eigenen Beständen das, was fehlt, und berechnen dann auch nur das ergänzte Gold - und die Arbeit, klar. So ein Ring ist jetzt nicht so extrem aufwendig, da hält sich die Arbeitszeit in Grenzen.
Guestuser
 
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Guestuser

 ·  #6
Das wäre ja klasse, wenn es doch im Budget wäre. Hatte schon befürchtet, dass das ganz andere Spähren sind und so etwas eher bei 1000€ liegt (ich habe da wirklich null Vorstellungen, ich habe bisher nur von der Stange gekauft). Etwas breiter als die Steine wäre in Ordnung, nur mehr als 2mm möchte ich nicht, denn sonst wird es mir in Kombination mit dem Ehering zu breit. Ich hoffe, dass reicht (leider konnte ich die Steine mit meinem Geodreieck auch nicht gerade exakt messen). Dass es preislich ggf machbar wäre, gibt mir auf jeden Fall genug Mut, kommende Woche mal einen Goldschmied hier in der Umgebung aufzusuchen und mir ein Angebot einzuholen. Vielen Dank!
tatze-1
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tatze-1

 ·  #7
wie gesagt, jeder hat so seine eigene Preisstruktur.

Bei 1,5mm Steinen würde ich persönlich den Ring so 2,5mm breit machen. 0,5mm Material rechts und links neben dem Stein ist schon knapp, aber geht noch. Schmäler fast auf Steindurchmessermaß geht's halt mit der oben gezeigten Weißgoldversion, die ich mal gemacht habe.

Ich drück mal die Daumen, daß alles nach Wunsch klappt, und was schönes dabei rauskommt. Bilder von dem Ring würden uns dann hier freuen.
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #8
Zitat geschrieben von Guestuser

... kommende Woche mal einen Goldschmied hier in der Umgebung aufzusuchen und mir ein Angebot einzuholen. Vielen Dank!


Falls es dort nicht klappt oder andere Preise/Kosten
genannt werden: die Goldschmiede hier im Forum
beraten nich nur - die fertigen auch an ;-)
Tilo
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Tilo

 ·  #9
ich finde auch, dass das mit 400 realisierbar wäre (vorhandenes plus ein wenig Austausch weiß gegen Altgold aus dem eigenen Bestand), obwohl das Gold bei 1,7 x 2,5 vielleicht nicht ganz reicht und vielleicht noch ein wenig zugegeben werden muss außer dem erwähnten Tausch
designmäßig tu ich mich echt schwer: der Ring soll schmal sein, darf aber nicht ganz scharfkantig sein, wobei Abrunden etwas Ringbreite benötigt und der Einreiberand brauch auch ein wenig Ringbreite
da find ich auch 2,5 vielleicht noch zu schmal

ich finde die gezeigte Version mit Krappen wesentlich eleganter für den Zweck oder auch noch Kanalfassung und auf 1/3 bis max. 1/2 des Ringes verteilt

aber letztlich ist es Kundenentscheidung
ich würde einen Silberring aus der Kiste nehmen, auf passende Breite drehen und 3 Zirkonia einsetzen, um das Design endgültig mit der Kundin abzustimmen (habe ich mit etwas größeren Steinen noch rumliegen, weil ich damals auch nicht so glücklich war mit dem gewünschten Design, aber sollte dann doch genau so realisiert werden. die Geschmäcker sind zum Glück verschieden)
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #10
Ich weis dass derzeit sehr schmale Ringe mit Diamanten gefasst (egal wie) beworben werden und recht en vogue sind. Aber diese schmalen Ringe taugen alle nicht für den täglichen Gebrauch neben einem Ehering.

Das Gold muss unter den Steinen herausgenommen werden und dann sind die Goldstege unter oder neben den Diamanten sehr dünn und werden sich sicher bei Belastung verbiegen. Solche Ringe verbiegen sich schon beim kräftigen Öffnen einer Türe und wirklich nur zu besonderen Gelegenheiten, wenn man nicht ins Büro oder zur Arbeit geht, tragbar.

Als bitte breiter bestellen und nicht der Mode folgen.
Freak
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Freak

 ·  #11
Mir gefällt der Ring eigentlich nicht so schlecht, mal was anderes. Wenn schmal gefragt ist, würde ich ihn eventuell waagrecht teilen lassen. Ansonsten ist Tatzes Gelbgoldring sehr schön, der Weißgold hingegen ist für mich 08/15.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #12
Eine interessante Idee. So teilen dass die Reihe mit den 6 Diamanten raus fällt, dann würde der stehen gelassene Rest links und rechts eine gleichbreite Flanke haben. Die übrigen 2x3 Diamanten könnten dann seitlich ins Gelbgold gefasst werden. Kostengünstig wäre das noch dazu.
Luzie
 
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Luzie

 ·  #13
Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen Beiträge. Ich war direkt bei einer Goldschmiedin. Sie war sehr nett und kompetent und hat vorgeschlagen, ihn 2,5 mm breit und 1,7 stark zu machen, was 760€ gekostet hätte. Ich habe dann etwas entmutigt meinen Ring erstmal wieder mitgenommen. Gut, dass ich hier gefragt habe, normalerweise hätte ich mich für meine Katastrophalen Preisvorstellungen geschämt und es gut sein lassen. Da ihr mir aber gesagt habt, dass 400 Euro nicht unmöglich ist, habe ich noch einen zweiten Versuch gewagt. Der zweite Goldschmied wirkte auch sehr kompetent und sagte, er macht ihn 2,6 mm breit (schmaler wollte er nicht gehen) und 1,6 mm stark für gerade mal 320€. Da war ich so begeistert, ich habe ihn direkt in Auftrag gegeben und bin sehr gespannt auf das Ergebnis (ein bisschen Angst habe ich schon, der Preisunterschied kommt mir schon recht groß vor). Werde das Endstück dann präsentieren. Vielen Dank nochmal für die Beratung.
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #14
Ich drück Dir die Daumen, daß es die richtige Wahl war.
Bin gespannt........ :happy:
Luzie
 
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Luzie

 ·  #15
Danke! Ach, ich bin Mal guter Dinge. Der Mann wirkte sehr kompetent, die Google-Rezensionen waren sehr gut und der Laden scheint auch schon seit 2006 zu bestehen. NUR wegen des guten Preises hätte ich den Ring dann doch nicht da gelassen. Dafür ist er mir dann doch zu Schade, immerhin hat meine Oma ihn mir geschenkt (obwohl ich schon dachte, dass, falls es ein Reinfall ist, ich ihn zu allergrößten Not ja wieder umarbeiten lassen kann, auch wenn es natürlich schade ums Geld wäre, ist der Ring ja wenigstens nicht weg).
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