Edelsteine & Perlen
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Verwendung verschlissener Diamant-Schleifscheiben

 
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kristaller
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kristaller

 ·  #16
Hallo uhu,
das klingt ja interessant !
Hast du zu dieser Neubeschichtung von verschlissenen Dia - Scheiben schon mal einen Beitrag (Rezept / Anleitung) geschrieben ?
Ist dies auch im Hobbykeller mit herkömmlichen Hilfsmitteln zu bewerkstelligen ?
Beste Grüße !
kristaller
GemBen
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GemBen

 ·  #17
kristaller
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kristaller

 ·  #18
@ Ben,
vielen Dank für den Hinweis !
Grüße
kristaller
kristaller
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kristaller

 ·  #19
@ Ben,
hast du die ganze Prozedur laut uhu - Rezept schon mal selbst durchgespielt
(mit Erfolg ?) ?
Falls ja, - worauf ist dabei besonders zu achten ?
Hast du danach auch gute Erfahrungen mit dem Einsatz einer "selbst gebackenen" Dia - Scheibe gesammelt ?
Bin schon darauf gespannt.....
Beste Grüße !
GemBen
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GemBen

 ·  #20
Du mußt mal das gesamte Thema durchscrollen, da kommen noch einige Infos. Uhu gibt dort weiter hinten nochmal eine genaue Beschreibung.
Ich selbst habe mir zwei gemacht. Eine mit 3000er Diamant für den Feinstschliff bzw. die Vorpolitur, und eine ohne Diamant. Die benutze ich mit 12000er Dia-Paste für die Politur der Rondiste. Möchte beide nicht mehr missen, kommen ständig zum Einsatz.
Hier noch ein paar Tipps.
Vorher genau das Volumen des Zylinders ausrechnen damit Du nicht zuviel von dem Zeug anrührst. Die Kupfereinlage erhöht das Volumen nochmals beträchtlich und dann ist natürlich die Diamantkonzentration geringer (wenn man zuviel anrührt). Den Umleimer aus dünnem Plastik ganz genau auf Höhe und Länge zuschneiden. Habe den mit Sekundenkleber verleimt, nicht das dünne Zeugs, sondern einen mit Gel-Konsistenz, da kann man noch ein Minütchen korrigieren. Das ganze mit einem Gummiband sichern.
Die schwierigste Prozedur ist das Abrichten, mit Sic auf Stahlplatte, bei üblem Höhenschlag mit alter Sic Schleifscheibe die Berge wegraspeln (händisch), später auch mit Abrichtstein auf der Maschine. Das dauert eine Weile und wie Uhu schon bemerkte, es gibt dicke Arme.
Zwischendurch immer mal messen. Es kann nämlich sein, dass man schief abrichtet. Dann in Richtung der höheren Stellen mehr Druck geben, immer wieder messen und auch mal auf der Maschine laufen lasse um Unwuchten zu erkennen.
Mit der Zeit werden sie dann immer besser, meine laufen jetzt butterweich und sind völlig plan.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #21
Man kann sich viel Arbeit beim Abrichten sparen, wenn man beim Gießen der Scheibe darauf achtet, dass das freie Volumen gleichmäßig aufgefüllt wird. Ist die Scheibe ausgehärtet, zieht man sie kurz ab und füllt die Fehlstellen mit neuer Diamant-Kupfer-Kunstharzmasse auf. So braucht man nicht so viel abzurichten. Das zweimalige Ansetzen der Masse dauert zwar länger als ein "Einmalguss", aber die Zeit holt man dicke wieder rein beim Abrichten. (Außer man hat einen massiven Höhenschlag reingezaubert). Ich komme mit zwei Scheiben aus: eine mit D20-30 und eine mit D76. Zum ganz groben Vorschleifen habe ich eine gesinterte D151. Je länger man mit diesen Scheiben arbeitet, desto gleichmäßiger laufen sie und man kann sie immer schön plan halten.
kristaller
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kristaller

 ·  #22
@ Ben, @ uhu,
ihr sprecht mir aus dem Herzen, - danke dafür !
Genau diese Fragen und Besonderheiten zum Thema haben mich auch beschäftigt.
Daraus wird eventuell ein Projekt für ungemütliche Wintertage !
Beste Schleifergrüße !
GemBen
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GemBen

 ·  #23
Zitat geschrieben von capcuadrate

was mich mal interessieren würde ist, wie ich an eine günstige Abrichtplatte komme? Dicke Glasscheiben sind wohl nicht eben genug.

Cap


Ich glaube sowas nennt sich Tuschierplatte, die sind aber nicht günstig. Und absolut plan sind die auch nur wenn Du noch nicht mit Sic und Diamantscheibe drüber gegangen bist. Ich denke eine normal plane Stahl- oder Graugußplatte tuts auch. Nicht immer an der selben Stelle verweilen. Möglichst in einer 8 führen. Und die Scheibe immer mal drehen.
Damit nicht auf einer Seite mehr Druck gegeben wird z. B. bei ausgeprägten Rechtshändern.
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