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Abgenutzten Schmuck durch Galvanik aufbauen?

 
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 ·  #1
Hallo zusammen,

ich frage mich, ob man Gold oder Platin durch Galanik "aufbauen" kann. Es geht um ein paar Ronden, die mir persönlich im Zehntelmillimeterbereich zu dünn geworden sind.

Kann man diese durch mehrmaliges gavanisieren diese Stücke aufbauen?

Zweite Frage: Kann man Platin durch ohne Aufwand Galvanik vergolden ?

Wie genau haftet eigentlich das neue Material nach dem Galvanisieren? Ist das ähnlich, als wenn es verschweißt wäre, also quasi eine Einheit mit dem Trägermaterial? Ich kann dazu nichts im Netz finden.
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 ·  #2
Zitat geschrieben von Trademark

ich frage mich, ob man Gold oder Platin durch Galanik "aufbauen" kann. Es geht um ein paar Ronden, die mir persönlich im Zehntelmillimeterbereich zu dünn geworden sind.

Kann man diese durch mehrmaliges gavanisieren diese Stücke aufbauen?

maximal durch Galvanoplastik, aber normal nicht.

Zitat
Zweite Frage: Kann man Platin durch ohne Aufwand Galvanik vergolden ?

warum sollte man Platin vergolden wollen? Sollte gehen, hab ich noch nie ausprobiert.

Zitat
Wie genau haftet eigentlich das neue Material nach dem Galvanisieren? Ist das ähnlich, als wenn es verschweißt wäre, also quasi eine Einheit mit dem Trägermaterial?

das ist keine Verschweißung. Das Edelmetall wird mit Hilfe von Strom auf den Träger aufgetragen wie eine Lackschicht auf Holz. Deswegen schubbern sich im Lauf der Zeit die galvanischen Schichten wieder ab und das Trägermaterial kommt wieder zum Vorschein.
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 ·  #3
Danke für die aufschlussreichen Antworten :-)
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 ·  #4
die Ronden wurden um Zehntel abgenutzt?
wie das denn? was für Schmuck ist das und aus welchem Material?

was spricht gegen neue Ronden in Wunschstärke?
und was spricht gegen Goldronden, wo jetzt Platin ist?

Platin vergolden ist echt nicht so wirklich sinnvoll, weil insbesondere an den kanten zeitnah wieder das weiß rauskommt
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 ·  #5
Das Problem mit stärkeren galvanischen Aufträgen ist, dass sich fehlerhafte Erhebungen verstärken. Daher funktionieren nur wenige Kombinationen an Badzusammensetzungen, Badbewegungen, Oberflächenformen und Temperaturen einigermaßen gut. Am weitesten ist die Kupfergalvanoplastik diesbezüglich entwickelt. Es gibt/gab für Goldgalvanoplastiken auch computergesteuerte Anlagen, die jedoch recht teuer sind, wenn ich mich richtig erinnere, deutlich über 100.000,- kosten. Für andere Edelmetalle wäre das dann ein noch teurerer Forschungsauftrag mit ungewissem Ergebnis.
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