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Brief an einen Kunden...

 
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 ·  #1
ich habe gestern fast den ganzen Tag mit dem Ametrin gekämpft. Zunächst fiel ein Riss an der Oberseite des Rohsteines auf. Da gingen schon über 2 mm verloren, bis ich ihn weg hatte. Beim Formatieren stellte ich dann noch fest, dass die violette Schicht nicht bis in die Spitze der Unterseite reichte und somit keine volle Farbsättigung zu erwarten war. Um den Stein möglichst groß zu erhalten, nahm ich auch in Kauf, die Ecken abzusetzen. Er ist quadratisch mit 23 mm Seitenlänge. Das Ebauchieren war mühsam, denn weil das Material sehr spröde ist, musste ich mit feinen Scheiben arbeiten, damit die Kanten nicht ausfransten. Das Polieren der großen Flächen war ein Spaß für sich. Die Zinkscheibe kratzte und ich musste alles noch mal mit der Zinnscheibe nachpolieren. Der Stein hat eine sehr schöne goldene Citrinfarbe mit einigen violetten Abschnitten und bringt 48,5 ct auf die Waage.
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 ·  #2
Genial! Tolle Arbeit! Gefällt mir sehr gut.
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 ·  #3
Unglaublich! Wenn das Fotografieren nicht soviel Mühe machen würde, würde ich gerne häufiger mal Bilder der verschiedenen Bearbeitungsstufen sehen. Faszinierende Arbeit!
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 ·  #4
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 ·  #5
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 ·  #6
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 ·  #7
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 ·  #8
superedel, aber warum kein Königstochterpavillon?

Ist es wegen der'Zonierung ein Ttepenschliffpavillon ?
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 ·  #9
Wenn man einen Ametrin so schleifen will, dass die Farben sauber getrennt sind, sollten möglichst wenig Facetten sein, durch die ein Lichtstrahl durch beide Farben geht. Sonst bekommt man bräunliche Mischfarben. Daher sind auch die Treppen parallel zur Farbe ganz steil geschliffen, damit sie nicht quer durch reflektieren. Weil aber das Violett nicht bis in die Spitze reicht, hat es nicht so geklappt wie bei einem Musterschliff, den du unten sehen kannst.
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 ·  #10
Ich find den quadratischen Stein spannender, was das Farbenspiel betrifft.
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 ·  #11
passt :-)
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 ·  #12
ich finde den länglichen Stein auch schön, momentmal dazu hab ich doch auch was Feines ...
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 ·  #13
das Bild ist nicht gut, zeigt aber was ich meine:
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 ·  #14
... ist wohl ein ein bisschen zu lang "gedippter". Das Blau ist ein wenig trüb, was bei dem Bild leider nicht hervortritt, denn ich finde gerade das sieht auch gerade interessant aus.
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 ·  #15
Hallo Brettwerk,
eine stark verkürzte Serie zum Schliff eines Steines nach Kundenwunsch.
Eine Goldschmiedin legte mir den Stein Bild 250 vor mit der Frage "Können Sie mir den in Blautopas 13 mm schleifen?" - "Ich denke doch!"
Zunächst wurde mit GEMCAD der Schliff entworfen und für Topas optimiert.
Zwischen den Fingern wurde ein passender Stein einigermaße rund vorgeschliffen und auf der Unterseite ein Kegel. Nun wurde der Stein mit der Unterseite in einen passenden Dopp gekittet und die Oberseite auf der Facettiermaschine grob gewölbt. Auf Gummidiamantscheiben verschiedener Körnung wurde die Wölbung sauber zu Ende geschliffen und auf Leder mit Diamant poliert. Hört sich einfach an, geht aber nur so richtig mit einem Trick. Anschließend wurde der Stein auf den genauen Durchmesser rund geschliffen und umgekittet. Nun konnte die Unterseite nach Schleifplan geschliffen und poliert werden.
Uhu
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