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Suche nach Ursache für Riefen auf dem Ring

 
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 ·  #1
Da es mein erster Beitrag ist, erstmal ein dickes Hallo an die Forumsmitglieder :)

Zu meinem Anliegen:
Vor ca. einem Jahr hatten wir uns Ringe für unsere Hochzeit gekauft.
Nach der Hochzeitsfeier vielen uns auf dem rotgoldenen Teil des Brautringes Riefen auf. Leider hatten wir dazu keine Erklärung wie das vlt. passieren konnte.
Wir vermuteten, als Laien, dass vieleicht etwas beim Herstellungsverfahren falsch gelaufen ist.
Ab zum Juwelier und den Fall geschildert.Er hatte dafür auch keine Erklärung und fragte, ob wir den Ring unter einem Autorad hatten.Natürlich nicht!Aufgrund des weichen Goldanteils wurde von ihm noch vermutet es muss eine Kraft von außen eingewirkt haben.
Das haben ich zu dem Zeitpunkt auch angenommen aber hatte ebend keine weitere Erklärung dafür.
Ring wurde auf Kulanz eingeschickt und etwas nachgearbeitet.
Naja das Resultat seht ihr auf den Bildern.
Nachdem jetzt ein Jahr rum ist und ich meinen Ring immer bei der Arbeit an hatte und handwerklich sehr viel zutun habe, somit der Ring so einigen äußeren Kräften ausgesetzt war, sieht dieser nicht im geringsten so aus wie der meiner Frau.
Diese Erfahrung widerspricht der Annahme der ich vor einem Jahr war.

Meine Frage an die jenigen, die vorteilhafterweise mit dem Herstellungsprozess eines Hochzeitsringes vertraut sind:
Gibt es dabei einen Arbeitsschritt wo etwas passiert, was zum späteren Zeitpunkt solche Folgen hat?Der weißgoldene Teil des Ringes sollte Riefen haben, der rotgoldene nicht!
Das Riefenbild auf der rotgoldenen Seite sieht wiefolgt aus:
Vereinzelt sind drumherum an unterschiedlichen Stellen kleine Riefen.Die Stelle auf den Bildern hat die meisten Riefen.
Da fragt man sich auch wie konnten die angenommen äußeren Kräfte so gewirkt haben.Wäre es ein großer Kratzer, okay wahrscheinlich irgendwo unvorteilhaft gegen gekommen aber soviele kleine und sogar fast regelmäßige "Kratzer".
Unter welchen Bedingungen würde denn sowas passieren?!Ich persönlich kann es auf keine Bedingungen zurückführen.

Hoffe ich konnte mein Anliegen gut an euch vermitteln und ihr könnt einige dieser Infos in Verhältnis mit euren gemachten Erfahrungen setzen und daraus irgendwelche für euch logischen Schlüsse ziehen.

Ich brauche einfach einige Denkanstoße, um weiter vlt. in eine Richtung zu recherchieren.

Schöne Grüße und einen schönen Restsonntag noch
Baam
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 ·  #2
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 ·  #3
Wie bereits erwähnt, habe meinen jetzt ein Jahr lang an und der Ring ist so einigen Kräften ausgesetzt und ich sehe nicht mal eine solche Riefe.
Was muss dann in einem Zeitraum am Hochzeitstag von ca.14h passiert sein, damit er so aussieht wie er aussieht, wenn es an äußeren Kräften liegen sollte?!
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 ·  #4
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 ·  #5
Hier habe ich mich auch als erstes gefragt was in der Produktion schief gegangen ist dass der zu weiche Frontgrill plötzlich rausfällt. :-)

Spass beiseite. Ein Metallgriff, ein Treppengeländer, Beifall klatschen mit einem zweiten Ring an der anderen Hand, sind so die ersten üblichen Verdächtigen.
P.S.
Der weissgoldene Teil des Ringes hat übrigens auch Schlagspuren, wenn man genau hinschaut, die durch die Riefung nur nicht so auffallen.
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Suche nach Ursache für Riefen auf dem Ring
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 ·  #6
technisch sind es an diesem Ring kein Riefen im Sinne von Abschabungen, sondern Umformungen/Einschläge

ich habe das auch schon manchmnal Kunden gefragt, z.B. u.a. meine ehemalige Steuerberatungsfachkraft, was sie macht, daß die Ringe so übel zugerichtet sind
sie wußte(n) es nicht
das hat absolut nichts mit den Ringen zu tun, sondern nur mit dem Umgang
hier im Thema natürlich erst recht deutlich dadurch, daß es nur den einen von 2 gleichen betrifft
mit Herstellungsfehler könnte man niemals einen deutlichen Härteunterschied erklären
es ist der Umgang

unser (der Fachleute) "Lieblingsspruch" von Kunden zum Thema: "Ich habe gar nichts damit gemacht!"

in seltenen Fällen stellt sich dann z.B. raus, daß "gar nichts" einen Wohnungsumzug mit Möbelschleppen beinhaltet oder andere für Ringe strapaziöse Tätigkeiten
ich hab z.B. eine nette extrem zierliche Kundin, deren Ringe beim Wasserskifahren auf der eigenen Anlage arg strapaziert werden (hölzerner Ziehgriff, Ringe drücken gegeneinander)
aber ok, während der Hochzeitsfeier muß es was anderes gewesen sein ;-)
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 ·  #7
😄
Die Analogien zwischen deinem und meinem Fall sind beeindruckend.👍

Hatte ebend aufgrund meiner Erfahrung mit meinem Ring, dass es doch nicht so einfach geht dort solche Riefen zu bekommen, vermutet, es gäbe vieleicht etwas im Herstellungsprozess was man falsch machen könnte.
Mit Beifall klatschen könntest du sogar Recht haben, sie hatte einen zweiten Ring.Daran hatte ich auch nicht mehr gedacht.
Vielen Dank für deine Beiträge.
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 ·  #8
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 ·  #9
Zitat geschrieben von Tilo

technisch sind es an diesem Ring kein Riefen im Sinne von Abschabungen, sondern Umformungen/Einschläge

ich habe das auch schon manchmnal Kunden gefragt, z.B. u.a. meine ehemalige Steuerberatungsfachkraft, was sie macht, daß die Ringe so übel zugerichtet sind
sie wußte(n) es nicht
das hat absolut nichts mit den Ringen zu tun, sondern nur mit dem Umgang
hier im Thema natürlich erst recht deutlich dadurch, daß es nur den einen von 2 gleichen betrifft
mit Herstellungsfehler könnte man niemals einen deutlichen Härteunterschied erklären
es ist der Umgang

unser (der Fachleute) "Lieblingsspruch" von Kunden zum Thema: "Ich habe gar nichts damit gemacht!"

in seltenen Fällen stellt sich dann z.B. raus, daß "gar nichts" einen Wohnungsumzug mit Möbelschleppen beinhaltet oder andere für Ringe strapaziöse Tätigkeiten
ich hab z.B. eine nette extrem zierliche Kundin, deren Ringe beim Wasserskifahren auf der eigenen Anlage arg strapaziert werden (hölzerner Ziehgriff, Ringe drücken gegeneinander)
aber ok, während der Hochzeitsfeier muß es was anderes gewesen sein ;-)


Ich möchte auch gar nicht ausschließen, dass es, ich sag jetzt mal unbewusstes Eigenverschulden war.
Habe lange das Thema schon vergessen und bin heute über das Forum gestolpert und dachte fragste mal die Leute, die evtl. viel damit zutun haben und solche Fälle kennen.
Mich interessierte einfach die Ursache, damit man der in Zukunft entgegen wirken kann.
Da liegt der Heinrich Butschal mit seiner Vermutung des Beifall klatschens mit einem Ring gegenüber schon gar nicht verkehrt.👍
Und bei einer Hochzeitsfeier kann es ja dann doch schon passieren, dass man nicht noch daran denkt ich muss jetzt unbedingt so oder so klatschen wegen dem Ring.
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