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Stabilität von 999 Feingold-Ringen

 
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 ·  #1
Hallo zusammen,

ich hab ein paar Fragen und würde gerne eure Meinungen dazu hören.
Wir suchen gerade nach Eheringen und sind beide total angetan von einem Ring-Paar. Das wird jedoch auch 999 Gold hergestellt. Eine Gold-Legierung ist auf Grund des Herstellungsprozesses nicht möglich.
Jetzt sind wir jedoch unsicher, wie stabil diese Ringe über die Jahre seien werden, schließlich ist Feingold ja relativ "weich".
Infos zu den Ringen, sie sind relativ massiv, also ca. 2 mm stark und 3-4 mm breit. Die Oberfläche ist matt und am Rand sind die Verformungen vom Hämmern sichtbar.
Die Schmuckhändel hat nun gemeint bei reinem Gold bleibt die "Mattheit" lang erhalten, wobei bei Legierungen diese schnell verschwindet.
Wie seht ihr das, sind solche Ringe stabil, dass sie auch trotz einem aktiven Alltag noch nach Jahren schön sind?
Viele Dank für Antworten!!
Liebe Grüße!
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 ·  #2
Naja, sie "leben".
Mir persönlich gefällt Schmuck der lebt schon, aber muss nicht jedem.
Soll meinen, ein Hochglanz würde eh nicht viel Sinn machen, da die Ringe aufgrund der Weichheit leicht im Alltagsgebrauch verkratzen.
Dies geschieht aber harmonisch und gleichmäßig.
Stabil und auch noch nach Jahren schön können sie deswegen trotzdem sein.
Was soll das denn für ein Herstellungsprozess sein, der nicht mit anderen Legierungen geht?
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 ·  #3
die Ringe bekommen recht bald eine Oberflächenstruktur, die von der Beanspruchung abhängt (und die ist auch bei Büroarbeitern manchmal erstaunlich hoch)
so ein mittelding zwischen matt und blank
zu behaupten, eine herstellerseitige Mattstruktur hält bei weichem Feingold länger als bei harter Legierung finde ich nicht nachvollziehbar
freundlich ausgedrückt
und der Herstellungsprozeß würde mich auch interessieren, ich habe ne Ahnung, was gemeint sein könnte
diese Herstellung, an die ich denke, (wegen Härtesteigerung aus einem Block getrieben)wäre so bei Legierung aber nicht nötig, weil eh härter
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 ·  #4
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 ·  #5
Vielen Dank schonmal für die Antworten!

Die Oberfläche sollte schon matt und strukturiert sein.
Es geht im Prinzip um folgende Ringe: http://www.nicole-walger.de/fu…-ringe.htm
Die Ringe werden aus einem Stück geschmiedet, dann geteilt und auf die entsprechenden Größen ausgehämmert.
Besonders meine Zukünftige hat Bedenken wegen der Haltbarkeit.
Die Lebendigkeit des Materials würde ich bei diesen Ringen eigentlich nicht als Problem sehen.
Meint ihr denn die Oberfläche bleibt von der Optik so wie im Ausgangszustand, also trotz der Veränderungen?
Liebe Grüße!
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 ·  #6
ich denke schon, daß das Eismatt etwas blanker wird
aber eismatt kann Träger jederzeit auffrischen: mit groben Schleifpapier kreisend einmal rum
da feingold weich und zäh ist, gibt das eher Kratzer als Abtrag (was ja eigentlich der Sinn von Schleifpapier wäre)
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 ·  #7
Womit er sagen will. dass dabei eher kein bis recht wenig Material verloren geht.

Die Ringe sind wie sie sind, das ist das Designtypische, von der Stange kann jeder.
Die Stabilität ist davon abhängig wann zum letzten mal bzw. ob überhaupt geglüht wurde, da braucht sich deine Frau keine Sorgen machen. Die Oberfläche verändert sich bei praktisch allen matten Trauringen früher oder später. Aber das Feingold wird immer seine strahlende Farbe bewahren und sich nie hochglanz nudeln.
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