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Durston Ringweitenänderungsmaschine

 
Dirk
 
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Dirk

 ·  #1
Hallo, ich hatte eine neue Durston Ringweitenänderungsmaschine gekauft. Die Gesenke der Stauchplatte waren nicht poliert, wie angegeben (siehe Foto). Damit hätte ich leben können und diese selbst nachpolieren können. Allerdings zeigten sich am Dorn zum Ringweiten schon nach 4 Ringen deutliche Abdrücke auf den Dornsegmenten (900er Silber wurde geweitet). Das geht dann leider nicht mehr in Ordnung, vor allem nicht bei dem, was das Gerät kostet. Ich hab das Teil also an den Händler zurückgegeben.
Kann diese schlechte Qualität jemand bestätigen oder habe ich ein "Montagsgerät" erwischt? Falls dem so sein sollte, war die Qualität von Durston früher besser, dann würde ich mich nach etwas gebrauchtem umschauen.
Vielleicht gibt es aber auch Empfehlungen für eine brauchbare Ringweitenänderungsmaschine anderen Fabrikats im Preisbereich bis ca. 600 Euro. Für Vorschläge wäre ich dankbar.
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tatze-1
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tatze-1

 ·  #2
was die Politur der Gesenke angeht, so ist dieses strichmatt in der Industrie heutzutage die Vorstellung von poliert, nicht das, was wir uns vorstellen, nämlich die spiegelglatte Oberfläche. Da hab ich auch schon Werkzeug zurückgeschickt (als poliert verkaufter Armreifriegel und Zangen, auf denen man mit dem Fingernagel drüberrattern konnte wie über ein Waschbrett).

Die Abdrücke auf dem Dorn sollten nicht sein. Das sagt mir, daß der Dorn nicht gehärtet wurde, sondern weicher Stahl ist.
Tilo
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Tilo

 ·  #3
echt jetzt? nicht Titan oder wenigstens Edelstahl größergewürgt?
und das waren Silberringe mit scharfer kante?
industrielle?

ich habe 2 in Gebrauch
eine alte, wo mich eh am meisten genervt hat, dass sie starke Querrillen für jede Umfangsgröße nebst eingefrästen Zahlen hat (dass das nicht optimal ist für die Ringoberflächen, sollte einem Hersteller klar sein)

und dann habe ich mir mehr aus Gag die billigste von Jeddeloh gekauft, als sie mal im Sonderangebot war (Versandrückläufer oder Schmunzelschäden durch Transport)
entweder, um mit dem frishen Dorn Silber-und Goldringe zu dehnen
bzw. wenn das nicht geht, sie eben ohne Rücksicht auf Verluste für Edelstahl und Titan zu nutzen
bei dem Chinawerkzeug muss man mit allem rechnen: bis hin zur wirklich kompletten Unbenutzbarkeit, aber die Maschine ist gar nicht so schlecht, wie der Preiunterschied befürchten lässt
ich nutze sie für Gold und Silber und kann bisher keine Schäden entdecken
ja, sie geht schwerer als die alte, weil die Dehnungssegmente innen nicht besonders glatt sind (den Dorn habe ich etwas geglättet), aber sie tut (hab sie im Moment nichtmal angeschraubt, sondern halte oben an der Spitze dagegen)
die Stauchplatte ist natürlich auch nicht perfekt, aber die brauche ich ja nicht, da ich noch andere habe

gebraucht kaufen wäre ich skeptisch bzgl. Zustand des Dorns
vielleicht das rodent-modell kaufen? (polnisch)
oder gebraucht die Niessingmaschine (muss aber vollständig sein)
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #4
Ich habe eine billige von zu Jeddeloh für ca. 300,- seit ca. 10 Jahren in Gebrauch und bin zufrieden. Gesenk habe ich ein anderes besorgt. Bearbeite allerdings fast nur Silber damit.
Von diesem Problem bei den Durstons habe ich auch schon anderweitig vereinzelt gehört. Evtl. tauschen sie dir den Dorn gegen einen besseren aus.
Dirk
 
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Dirk

 ·  #5
Ich habe damit Münzringe (900er Silber) geweitet. Stahl versus Silber - da sollte auch auf ungehärtetem Stahl nichts zu sehen sein. Ich habe vor ca. 10 Jahren bei zu Jeddeloh eine Maschine für ca.150€ gekauft, da sieht man nicht einen einzigen Kratzer oder Abdruck auf dem Dorn. Und damit habe ich auch 600er Silber- und auch Kupfer-Nickel-Münzen bearbeitet. Das Durston Teil hat 460 Euro gekostet und ist qualitativ echt ein Reinfall. Ich hatte die gekauft, weil damit größere Ringweiten als mit der alten möglich gewesen wären - schade....
Tilo
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Tilo

 ·  #6
cool
das ist interessant und bestätigt meinen Billigstkauf
cu-Nickel ist schon anspruchsvoll
wie groß geht deine jedde und wie weit die Durston?
notfalls mit Distanzhülsen arbeiten
Dirk
 
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Dirk

 ·  #7
Meine geht von 15.6 - 24.5mm und die Durston von 13.4 - 25.1mm. Da wäre man mit der Durston schon etwas flexibler. Die Rodent kriegt laut Aussage von einem Händler 13 -27mm hin. Das wäre natürlich der Knaller, allerdings liegt die preislich schon bei um die 700 Euro, das ist für das Betreiben eines Hobbys schon 'ne Ansage.
Tilo
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Tilo

 ·  #8
meine gehn beide nur bis 23,8
etwa 450 in Polen
https://www.wkociuba.pl/powiek…16535,4020
(zum googln die bildersuche benutzen, um auf solche Angebote zu kommen)
aber ob die wirklich bis 27 geht wäre noch zu überprüfen
tatze-1
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tatze-1

 ·  #9
Mein Schwanenhals ist von Rodent und der Dorn mißt wirklich ganz unten 27mm. Grad mal gemessen.

Und was das Geld ausgeben für das Hobby betrifft, da kenn ich Leute und auch hier im Forum, die geben mehr Geld für ihr Hobby aus, als ich es mir als Berufstätige im selben Fach leisten kann.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #10
Zitat geschrieben von tatze-1


Und was das Geld ausgeben für das Hobby betrifft, da kenn ich Leute und auch hier im Forum, die geben mehr Geld für ihr Hobby aus, als ich es mir als Berufstätige im selben Fach leisten kann.
so isses.
"Wir machen eine Sammelbestellung von Green Lion Sägen, sollen wir dir eine mitbestellen?" 70 Mäuse für eine Säge??? WTF
Dirk
 
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Dirk

 ·  #11
Ich werde mir jetzt mal die Rodent Maschine kommen lassen, ich bin gespannt...
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