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Redaktion
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Guestuser

 ·  #2
Hallo liebe Leser.
in einem relativ robusten Uhrwerk für einen Hygrographen befindest sich eine Unruhe mit gebrochener Feder.
Die Feder ist kurz vor der Fixierung gebrochen und konnte bereits neu befestigt werden. Dass die Uhr jetzt möglicherweise schneller läuft ist OK, kommt dem neuen Einsatz sogar entgegen.

Die Hemmung ist eine Ankerhemmung, bei der der Anker selbst auch ein Lager hat in dem er liegt.

Meine Frage:
Der Hebelstein auf der Unruhwelle:
Wenn die Feder der Unruh ohne Spannung anliegt, muss der hebelstein dann auf der gedachten Linie Unruhachse-Ankerachse liegen (sagen wir mal das sei 12Uhr), oder muss der hebelstein im kraftlosen Zustand Richtung 11Uhr oder 1Uhr stehen?

Momentan schwingt die Unruh nicht selbst an, und verliert langsam an Schwung. Ob Die Periode oder lediglich der Schwung abnimmt kann ich nicht beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Roman
Redaktion
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Beiträge: 7539
Dabei seit: 04 / 2009
 ·  #3
hallo Roman,
willkommen bei uns im Forum und auf dem Portal.
Die Person, die Dir die Feder neu befestigt hat, konnte Dir das Problem nicht lösen?
ggf. einfach nochmal ansprechen?
Es gibt Probleme, die wir hier ohne die Uhr oder den Schmuck direkt in der Hand zu haben, nicht lösen können und das ist wohl leider eins davon.
PostRank 2 / 11
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Beiträge: 20
Dabei seit: 08 / 2016
 ·  #4
Hallo Roman
Die Problemlösung ist komplex und nicht einfach zu vermitteln - aber ich Versuche es - vorerst Abklärung der Begriffe = bei Feder meinst du vermutlich die Spiralfeder und zum besseren Abgleich das wir beide vom selben Problem sprechen kurze Replik - die Spiralfeder ist abgebrochen und wurde neu befestigt.
Unter der Voraussetzung das ich es so richtig verstanden habe hat sich die Spiralfeder durch das fehlende abgebrochenen Stück und die durchgeführte neuerliche Befestigung verkürzt. In logischer Konsequenz hat sich dadurch der Abfall der Uhr verstellt. Hattest du vor dem Vorfall den Hebelstein exakt mittig in der Ankergabel positioniert, so ist dieser nun wie du es formulierst bei 1100 - steht als vor dem Eingriff in die Ankergabel. Dem zur Folge kann das Uhrwerk auch nicht bei Federspannung von selbst Anlaufen und als simple Kontrollmöglichkeit zu meiner These - hast Du die akustische Prüfung = beim Anschwingen der Uhr = ein ungleichmäßiges Tickgeräusch ...man sagt in Fachkreisen auch ... die hatscht.... .Um das Problem zu beheben gibt es je nach Art der Konstruktion der Hemmung einige Varianten A) die einfachste Die Hemmung hat an der Oberseite eine Verstelleinrichtung damit kannst du den Abfall nach links u. rechts einstellen B) die Komplizierte ..Ausbau der Unruhe und verdrehen der Spiralrolle auf der Uhruhwelle sodas der Hebelstein in die Ankergabel mittig eingreift - akustische Prüfung = gleichmäßiges Tickgeräusch des Uhrwerkes -B = Für Zeitmesstechniker eine einfache Übung. Für unerfahrene Uhrenschrauber HÄNDE WEG dabei kannst du nämlich dem Zeitmeßgerät den Todestsoß versetzen.
Hoffe das war verständlich
Mfg UHGO
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