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Schmuckkünstler am Pariser Laufsteg


Im Uhrzeigersinn von links oben: Armschmuck von „Marksophie“, Künstlerisch gestaltete Mode, Taschen und Schmuck in Paris, Ausschnitt aus dem Präsentationsareal des “Austrian Fashion Show Case“.

Österreichs Avantgarde

Im Rahmen des „Austrian Fashion Show Case“ an der Porte de Versailles in Paris, Anfang September, betraten auch Österreichs Schmuckkünstler den Laufsteg, um ihre Arbeiten zu präsentieren.

Die Internationalisierungsoffensive „go international“ der Wirtschaftskammer Österreich und der zuständigen Ministerien ermöglichte es einer Gruppe von Schmuckgestaltern, ihre teils herausfordernden und kreativen Gestaltungen im Zusammenhang mit Mode, aber auch als Mittelpunkt zu präsentieren.

Knapp die Hälfte der zweimal täglich abgehaltenen Show am „roten Teppich“ in Halle 1 der Modemesse wurde von Schmuckkünstlern dominiert.
Den Reigen eröffnete Andrea Auer mit ihren Kragenketten und Armschmuckkreationen, die sich am Rande zwischen Kunst und kunsthandwerklicher Gestaltung bewegen. Ihr Lieblingsmaterial ist Kunststoff in aller Vielfältigkeit seiner Ausformungen. Dazu kommt eine Retrospektive auf die achtziger Jahre. Daran schloss der Ohrschmuck von Christina Steiner, der unter dem Namen „Gon“, gemeinsam mit Mode, zu einem Markenprodukt avancierte.
Holzschmuckkreationen dominierten bei Sonja Bischur. Minimalistische Lösungen führt sie zu eleganten Schöpfungen. Den Bereich des Halsschmucks nahm auch Anna Aichinger mit plastisch ornamentalen Kreationen auf. „Marksophie“ verbindet mit den Arbeiten des Designers Andreas Haas Taschenentwürfe mit Armschmuck. Das bei Taschen, Geldbörsen und Brieftaschen verwendete Leder kehrt in den Schmuckgestaltungen in Verbindung mit Silber wieder.
Den Bogen vervollständigten die opulenten Mehrfach-Ringe von Maximilian Grün, unter dem Produktnamen „Ring King“ sowie herausfordernde Entwürfe von „AND_I-Design“ von Andreas Eberharter.
Schließlich und endlich nahm Andy Wolf mit den geschmückten Brillen-Entwürfen von Katharina Plattner ein Thema auf, das einst in den achtziger Jahren für Aufsehen gesorgt hatte.
 
Archivbeitrag 12.12.2011
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