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Constantin Wild zeigt dreifarbigen Imperialtopas


Constantin Wild

Wunderschön und immer seltener: Edeltopase / Constantin Wild sieht Renaissance des Edeltopa

„Der funkelnde Edeltopas ist absolut im Kommen. Doch nur feinste Steine in den schönsten orange Farbtönen werden dauerhaft Höchstpreise erzielen.“ Constantin Wild sieht den Edeltopas auf dem Vormarsch. Lange wurde der Stein nur von Kennern geliebt und geschätzt; erst in den letzten Jahren deutet sich eine Renaissance des Edeltopas an. – Doch der schönste, der brasilianische Imperialtopas, ist sehr selten geworden. Mehr als Bicolour: Der dreifarbige Imperialtopas aus dem brasilianischen Ouro Preto zeigt alle Farbtöne von rot und violett bis zum tiefen Orange mit einem Goldton. 28,91 Karat wiegt der 32 x 13 Millimeter große Stein im Briolettschliff.Hochpoliert blitzen die Facetten eines Imperialtopas mit einem platinfarbenen Schimmer. Wild schwärmt von seinem Lieblingsstein: „Die traumhaften Rotgold-Töne und das ganz besondere Funkeln sind einfach einmalig! Und seine hohe Mohshärte 8 macht ihn nahezu unverwüstlich.“ Die Wertvollsten: Edeltopase in gold und rosa-Bekannt ist der Topas seit mindestens 2000 Jahren. Die Herkunft seines Namens ist jedoch unklar: Im Sanskrit bedeutet tapas Feuer, im Griechischen ist topazos eine sagenhafte Insel im Roten Meer und topazion ein hellgrüner Stein. Doch die griechische Quelle bezieht sich wahrscheinlich auf den Peridot und seinen Fundort auf der Insel Zeberged im Roten Meer. Ein Edelstein begeht Rufmord! Topase kommen auch farblos sowie in Blau-, Braun- und Grüntönen vor; als besonders wertvoll galten jedoch immer die Rosa- und Rotgold-Töne. Noch um 1800 waren die Steine hochbegehrt - dann begann der Siegeszug des sogenannten „Goldtopas“ oder „Quarztopas“. Hinter diesem heute unzulässigen Namen verbarg sich der preiswertere Citrin – und verdarb dem echten Topas den Ruf. Um ihn von weniger wertvollen Quarzen zu unterscheiden, wird der echte Topas heute Edeltopas genannt. Nur die seltenen Steine in den begehrten goldglänzenden rot-orange-pink Farbtönen heißen Imperialtopas. Die Gründe für die Verknappung sind eigentlich gute Nachrichten: Brasilien verstärkt die Umweltauflagen, die Löhne im größten südamerikanischen Schwellenland steigen und der Real mausert sich zu einer immer stärkeren Währung. Das führt jedoch dazu, dass viele Edelsteinminen mit kleinen Vorkommen nicht mehr rentabel sind - brasilianische Farbedelsteine werden immer seltener und teurer.

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Archivbeitrag 22.03.2011
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