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Och nee, überhauptnicht, denn die gibt es ja nur nicht mehr auf Grund der Umweltverschmutzung??? Guck mal übern Tellerrand.
Der Biwakosee wurde durch industrielle Abwässer verschmutzt, die nichts mit der Perlenzucht zu tun hatten, soweit mir bekannt ist.
Du meinst sicherlich dass auch beim Goldschmieden mit diversen Chemikalien gearbeitet wird die ungesund sind und hast damit auf jeden Fall Recht. Es ist vermutlich einfacher ein Brot zu backen oder Gemüse zu ziehen ohne Chemikalien einzusetzen. Aber dafür sollte ein neues Thema eröffnet werden, das passt wirklich nicht gut in diesen Thread.
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11152 Wohnort: München
Verfasst am: Mo, 22. Jan. 2007 16:36 Titel:
Hallo Regine,
ganz kann ich Dir nicht zustimmen was die Berufskrankheiten anbetrifft. Es gibt prozentual deutlich mehr Bäcker, die aus gesundheitlichen Gründen (Allergien, Staub) Ihren Beruf aufgeben müssen als Goldschmiede. _________________ MfG Butschal
Upps - über Berufskrankheiten hatte ich nichts gesagt.
Ich meinte: Es gibt Ökobackstuben in denen dann die chemische Belastung eher nicht gegeben ist.
Beim Goldschmieden lässt sich der Einsatz von Chemie nicht vermeiden (oder?).
Wenn ich Tomcat richtig verstanden habe kam es ihm auf die ökologische Komponente der Fertigung an. Ich hoffe es jetzt etwas besser ausgedrückt zu haben.
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11152 Wohnort: München
Verfasst am: Mo, 22. Jan. 2007 16:55 Titel:
Regine hat Folgendes geschrieben:
Upps - über Berufskrankheiten hatte ich nichts gesagt.
Ich meinte: Es gibt Ökobackstuben in denen dann die chemische Belastung eher nicht gegeben ist.
Beim Goldschmieden lässt sich der Einsatz von Chemie nicht vermeiden (oder?).
Wenn ich Tomcat richtig verstanden habe kam es ihm auf die ökologische Komponente der Fertigung an. Ich hoffe es jetzt etwas besser ausgedrückt zu haben.
Mehlstauballergien gibt es auch in Ökobackstuben. Chemie ist auch organische Chemie und daher sind organische Stoffe auch "chemisch". Hier verstehe ich Dich leider nicht ganz - oder willst Du bei der Belastung durch Stoffe zwischen anorganischer Chemie und organischer Chemie unterscheiden?
P.S.
Tomcat habe ich überhaupt nicht verstanden. _________________ MfG Butschal
ich hege den Verdacht das jemand, der besonders auf Umweltverschmutzung hinweist und Ansätze zur Vermeidung derselben erörtern möchte eher Probleme beim Umgang mit Chemikalien hat als mit handgesponnener Schafwolle oder Mehl aus ökologischem Landbau.
Wobei ich mich nicht dazu versteige auf die Natur der "Probleme" hinzuweisen oder sie zu analysieren, sie mögen konstitutioneller, ideologischer oder emotionaler Natur sein oder Ursachen haben die mir gerade nicht einfallen..
Das macht mein Posting vielleicht auch nicht klarer aber ich gebs jetzt auf...
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11152 Wohnort: München
Verfasst am: Mo, 22. Jan. 2007 17:25 Titel:
Regine hat Folgendes geschrieben:
Hallo Heinrich,
ich hege den Verdacht das jemand, der besonders auf Umweltverschmutzung hinweist und Ansätze zur Vermeidung derselben erörtern möchte eher Probleme beim Umgang mit Chemikalien hat als mit handgesponnener Schafwolle oder Mehl aus ökologischem Landbau.
Wobei ich mich nicht dazu versteige auf die Natur der "Probleme" hinzuweisen oder sie zu analysieren, sie mögen konstitutioneller, ideologischer oder emotionaler Natur sein oder Ursachen haben die mir gerade nicht einfallen..
Das macht mein Posting vielleicht auch nicht klarer aber ich gebs jetzt auf...
Nein, nein nicht aufgeben. Dein erster Absatz macht Deine Intention schon klarer. _________________ MfG Butschal
Eigentlich ist es einfach eine echte Biwaperle zu erkennen: Wenn sie weiß ist, dann ist sie immer viel schöner und glänzender als alle anderen Süßwasserperlen. Es gibt sie in vielen Farben: Von weiß über Rosa und Pink, bis hin zu blauen und gelben Exemplaren. Und immer ist die oberfläche viel schoner, als bei anderen, vergleichbaren Perlen. Ich habe vor 2 Wochen eine Kette angekauft. Obwohl nur rel. kleine Perlen, bieten sie eine Fülle an Schönheit, die erst unter dem Mikroskop in ihrer ganzen Pracht erkennbar wird. Bei den heutigen Süßwasserperlen hat man den Eindruck, als sei der Glanz durch eine mech. Politur erzeugt worden. Die Biwaperle hingegen, hat keine abgeschliffenen und glattpolierten Kanten, sie ist auch so schon schön.
Gruß, Ulrich _________________ Gruß, Ulrich
Goldschmiede seit 1967
Feine Auftragsarbeiten aller Art, sowie Reparaturen und Juwelier-Service.
CAD, Rapid Prototyping (Fräsen, Plotten, STL), Edelmetallguss, Laserschweißen seit 1993, http://www.wehpke.de http://www.wachsfraesen.de
Reg.-Datum: 09.07.2005 Beiträge: 11152 Wohnort: München
Verfasst am: Mi, 31. Jan. 2007 08:47 Titel:
Hallo Ulrich,
Das mit dem polieren scheint seit ca. 4 Jahren eine neue gebräuchliche Veredelungsmethode zu sein. Ich habe inzwieschen etliche Südseeperlen gesehen die ebenfalls poliert wurden.
Wobei ich mich erinnern kann das, insbesondere wenn Barockperlen für eine Form zugeschnitten werden mussten, wir diese schon vor 30 Jahren, zumindest an den Kanten, ebenfalls poliert haben. _________________ MfG Butschal
Ich habe 1982 oder 1983 eine Biwakette geschenkt bekommen. Die Perlen haben Durchmesser zwischen 4 und 6 mm und sind farbig - von weiß über creme bis leicht bräunlich und teilweise auch orange. Die Kette hatte ich (dummerweise muß ich jetzt sagen) auf einem Dorffest getragen und ein ****###*** hat gemeint, er muß mal dran fassen Konnte aber seine Kraft nicht mehr kontrollieren und hat die Kette abgerissen. Da die Perlen leider nicht einzeln geknotet waren, hatte ich die Bescherung ... Bis auf 10 Perlen konnte ich die Kette wiederherstellen und habe sie selber aufgezogen und geknotet. - Ich habe das früher mal gelernt Leider ist die Kette trotz der Knoten kürzer als früher. Gibt es eine Möglichkeit Biwaperlen noch irgendwo einzeln zu bekommen? Ich habe mich schon überall umgeschaut. - Wohne in München und bin per mail unter jborny@freenet.de zu erreichen. Hier im Forum bin ich nur Gast und schaue nicht so oft nach.
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