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Sodalith

Steckbrief / Merkmale

Herkunft

Bolivien, Brasilien, Ecuador, Grönland, Italien, Myanmar, RumĂ€nien, Rußland, Kanada, USA

Chemische Formel

Na8[(Cl,OH)2|Al6Si6O24]

Mineralklasse

Silikate

Kristallsystem

kubisch

Kristallklasse

kubisch-hexakistetraedrisch 

Farbe

farblos, weiß, blau, gelb, lila, rosa

Strichfarbe

weiß

MohshÀrte

5,5 – 6

Dichte (g/cmÂł)

2,14-2,60

Glanz

Glasglanz, Fettglanz

Transparenz

durchsichtig bis durchscheinend

Bruch

uneben bis muschelig

Spaltbarkeit

undeutlich

Habitus

isometrische Kristalle; körnige bis massige Aggregate

Kristalloptik

Brechzahl

1,480-1,487

Winkel/Dispersion der optischen Achsen

0,018 (BG), 0,009 (CF)

Weitere Eigenschaften

besondere Kennzeichen

orangerote Fluoreszenz

Verwechslungsmöglichkeiten, Imitate, Synthesen

Azurit, Analcim, Dumortierit, HaĂŒyn, Lapislazuli, Lazulith, Leucit,  Nosean,  synthetischer Sodalith (1975)

 

Sodalith, aus dem lateinischen sodium = Natrium und dem griechischen lithos = Stein, wurde erstmals im IlĂ­maussaq-Massiv in der Provinz Kitaa (Westgrönland) gefunden und 1812 beschrieben  durch Thomas Thomson.

Als Hackmanit wird eine sulfathaltige, violett- bis rosafarbene VarietĂ€t bezeichnet, welche erstmals 1991 in QuĂ©bec (Kanada) in schleifwĂŒrdiger QualitĂ€t entdeckt wurde. 



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Archivbeitrag 09.12.2013
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