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Christobalit

Steckbrief / Merkmale

Herkunft

Deutschland, Frankreich, Indien, Mexiko, Kalifornien, USA

Chemische Formel

SiO2

Mineralklasse

Oxide

Kristallsystem

tetragonal

Kristallklasse

tetragonal-trapezoedrisch,

Farbe

weiß, zum Teil gelblich, gräulich

Strichfarbe

weiß

Mohshärte

7

Dichte (g/cm³)

2,3

Glanz

Glasglanz

Transparenz

durchscheinend bis undurchsichtig

Bruch

muschelig

Spaltbarkeit

keine

Habitus

häufig kugelförmige Aggregate aus kleinen Kristallen; zum Teil oktaedrische Einkristalle

Kristalloptik

Brechzahl

n = 1,485 - 1,487

Doppelbrechung (optische Orientierung)

Δn = 0,003 ; negativ

Winkel/Dispersion der optischen Achsen

2vz ~ k. A.

Weitere Eigenschaften

Chemisches Verhalten

unlöslich in Wasser und Säuren, Aus-nahme: Flußsäure (HF). Gut löslich in  Natrium-carbonat-Schmelzen (Na2CO3)

Phasenumwandlung

stabil oberhalb 1470 °C, α-Cristobalit metastabil bei Standardbedingungen bis 275 °C, danach Übergang in β-Cristobalit; unterhalb 1470 °C Übergang in Tridymit oder Hochquarz (druckabhängig)

Verwechslungsmöglichkeiten, Imitate, Synthesen

Quarz, Tridymit, Coesit, Lechatelierit

 

Die Ersterwähnung von Cristobalit geht auf Gerhard vom Rath aus dem Jahr 1884 zurück und leitet sich namentlich von der Typlokalität, in der Nähe von San Cristóbal (Chiapas, Mexiko) ab.



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Archivbeitrag 24.11.2013
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