Antikschmuck - Schöner Schmuck aus längst vergangener Zeit
Seit Jahrzehnten beschäftigen wir uns mit Schmuckepochen und den schönsten Stücken aus längst vergangenen Zeiten: Wir wollen auch Sie daran teilhaben lassen und bieten Ihnen hier Informationen zu allen Schmuck-Epochen. Schmuck, wie ihn früher beispielsweise Kaiserin Sissi trug.
Die Epochen
Chronologischer Überblick und weiterführende Informationen
ANTIKE
Der Begriff Antike bezeichnet das Altertums im Mittelmeerraum, von 1200 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr. Mit der Antike bezeichnet man mit der Antike die Geschichte des klassischen Griechenlands, des Römischen Reiches, aber auch die Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen Ägyptens, Mesopotamiens, Syriens, Persiens, aber auch die kretische Kultur, die Kunst der Etrusker, Byzanz bis zur Zeit der Völkerwanderung.
MITTELALTER
Karolingische Kunst 750 – 900:
Die Karolingische Zeit knüpft an die frühchristliche-römische Vergangenheit an: das Römische Reich erneuern und die Gesellschaft von ihren geistigen Grundlagen her neu formen. Das neuerliche Anknüpfen an die römische Reichsidee bildete unter Karl dem Großen das geistesgeschichtliche Fundament des europäischen Mittelalters.
Ottonische Kunst 950 – 1050:
Die Ottonik beginnt mit der Krönung Ottos des Großen, 936, und reicht bis zum Tod Kaiser Heinrichs II., 1024.
Romanik 1024 - 1235:
Die Romanische Kunst entsteht in West- und Mitteleuropa ab Beginn des 11. Jahrhunderts bis zum Aufkommen der Gotik -in Frankreich 1144, in England 1174 und in Deutschland 1209. Romanische Einflüsse sind im gesamten Europa aber auch im Nahen Osten und Nordafrik nachzuweisen.
Gotik 1140 - 1500:
Die Gotik ist eine Stilepoche der europäischen Kunst des Mittelalters und wird als eigenständigste Epoche in der europäischen Kunstgeschichte seit der Antike angesehen. Die Gotik dauerte von etwa 1130 bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts an.
NEUZEIT
Renaissance 1420 bis 1590:
Französisch für "Wiedergeburt", kulturgeschichtl. Begriff von Kultur und Kunst am Beginn der Neuzeit, besonders in Italien. Vorbilder waren die wieder entdeckte Kunst und Kultur der klassischen Antike. Durchbruch um 1420 in Florenz. >Leonardo, Michelangelo, Raffael um 1520 - 1533 Spätrenaissance. In Deutschland erstmals um 1500.
Manierismus 1560 bis 1610:
Manierismus bezeichnet den Übergang zwischen der Renaissance und dem Barock in Malerei, Architektur, Musik und Literatur.
Barock 1580 bis 1760:
Die Wurzeln des Barockstils liegen in Rom, die geschichtlichen Wurzeln in der Gegenreformation und im Absolutismus. Die Säulenordnungen der Renaissance wurden beibehalten, jedoch wich die Ruhe der Bewegung die klassische Schönheit dem Ausdruck von Kraft, Pathos, Ekstase.
Rokoko 1720 bis 1780:
Spätphase des Barocks, im wesentlichen ein Dekorationsstil mit asymetrischer Behandlung der Ornamente, geschmeidigen Formen naturalistischen, pflanzlichen Motiven neben ostasiatischen Elementen (Chinoiserie). Letzte Phase des Barocks, Auflösung der großen dualistischen Form in verspielte zierliche Kleinkunst.
Klassizismus 1770 bis 1830:
In der bildenden Kunst nach dem Rokoko folgender Stil, in Frankreich Louise-seize und Empire. Rückgriff auf die römisch interpretierte griechische Antike.
Biedermeier 1815 bis 1848:
Die nachklassizistische Epoche. Zeittypisch: Treuherzigkeit, Geruhsamkeit, bürgerliche Lebenshaltung. Am ausgeprägtesten in der Möbelkunst betont schlicht, Malerei Schilderung des bürgerlichen Lebens. Typ. Vertreter: Spitzweg, Waldmüller u.a.
Gründerzeit 1871 bis 1873:
Durch von Frankreich gezahlte Kriegsentschädigung kam es in Deutschland zu vielen spektulativen Unternehmensgründungen.
Jugendstil 1895 bis 1925:
Stilrichtung der europäschen Kunst, die nach der seit 1896 in München erscheinenden Zeitschrift "Jugend" benannt wurde, entstand gleichzeitig in Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien, Belgien, Frankreich, (Art nouveau) Österreich (Wiener Sezessionsstil) als Reaktion gegen den Historismus des 19 Jh., völlig neue, vegetabli.-lineare Ornamentik ergriff alle Künste.
Art Deco 1925 bis 1940:
Kurzbezeichnung für frz. "art decoratif". Bezeichnung für eine Stilrichtung in der Kunst. Charakteristische Gestaltungsmittel sind geometrische Formen. Stilgeschichtlich stehen die Werke in der Nachfolge des Jugendstils.
Über dieses Projekt
Dieses Schmuckmuseum soll in erster Linie zeigen, dass das Wort Antikschmuck sehr weit verzweigte Wurzeln hat.
Es gibt sehr viele Antikschmuck-Kenner, aber oftmals scheiden sich auch unter den Profis die Geister. Wir möchten dem interessierten Schmuckliebhaber zumindest einen Überblick über die wichtigsten Zeitepochen und deren Schmuckstil bieten.
Eine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit können aber auch wir nicht übernehmen, wenngleich wir uns schon seit Jahrzehnten mit diesem Thema beschäftigen.
Helfen Sie mit!
Dieses Projekt soll wachsen wie ein Kind. Wir bitten deshalb auch interessierte Experten an diesem Projekt mitzuhelfen. Schicken Sie uns Ihre Anregungen, Texte oder interessantes Bildmaterial. Sollten wir uns in einem Punkt mal getäuscht haben, lassen wir uns gerne eines Besseren belehren - Hauptsache, es dient dem allgemeinem Interesse, und genau dieses Interesse an Antikschmuck erlebt derzeit wieder enormen Zuwachs.
Ob Antikschmuckfan oder Antiquitäten-Fachhändler, wir alle ziehen an einem Strang - dem Strang individuell zu sein, Schmuck zu lieben, der nicht aus industrieller Massenware stammt.
Genug philosophiert, geniessen Sie jetzt unsere kleine Zeitreise...