Weltgrößte Fachmesse für Konsumgüter
Frankfurt am Main
10.02.2012 - 14.02.2012
Nur für Fachbesucher
Weltleitmesse Ambiente bestätigt globale Führungsposition
Zuwachs bei Ausstellerzahl und Internationalität
Besucherzufriedenheit weiterhin auf hohem Niveau
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Mit 4.543 Ausstellern aus 87 Ländern (2011: 4.442 Aussteller, 85 Länder1) konnte die weltweit bedeutendste Konsumgütermesse Ambiente 2012 ein erneutes Wachstum bei Ausstellern und Internationalität verzeichnen. „Die Ambiente hat ihre Position als führende Konsumgütermesse auch 2012 behauptet. Trotz wirtschaftlich volatiler Zeiten bleibt die Konsumgüterbranche auf Kurs“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH.
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hans-Joachim Otto, betonte anlässlich der Eröffnung der Ambiente 2012 die herausragende Bedeutung der Konsumgüterbranche für die Gesamtwirtschaft in Deutschland. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer erfreulich robusten Verfassung, die wir vor allem der guten Binnennachfrage verdanken“, sagte Otto. „Dazu leistet die Konsumgüterbranche Jahr für Jahr verlässlich ihren Beitrag.“
Mit rund 140.000 Besuchern liegt die Ambiente aufgrund eines leichten Besucherrückgangs aus dem Inland zwar knapp unter dem Spitzenwert von 2011 (144.991 Besucher1) aber dennoch mit einem Anstieg von fünf Prozent deutlich über den Besucherzahlen des konjunkturell vergleichbaren Jahres 2010. Die Zahl der internationalen Besucher konnte trotz der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse z.B. in Südeuropa stabil gehalten werden. Steigende Besucherzahlen waren aus den Wachstumsmärkten Osteuropas, aus Russland, den USA und Japan zu verzeichnen. Die Top fünf Besucherländer 2012 waren Italien, Frankreich, USA, die Niederlande und die Schweiz. „Wir sind mit der Besucherfrequenz aus unseren Heimatmärkten wie Deutschland und Frankreich aber auch aus Südamerika, USA und Australien sehr zufrieden“, sagt Nicolas Luc Villeroy, Leiter Unternehmensbereich Tischkultur Villeroy & Boch AG. Auch die Gesamtzufriedenheit der Besucher aus über 160 Nationen (2011: 154 Länder) ist mit 95 Prozent (2011: 96 Prozent) auf sehr hohem Niveau stabil. Sabine Schrenk, Head of Corporate Communications der Rosenthal GmbH: „Wir erleben einen Riesenandrang und sehr positive Reaktionen. Die Grundstimmung ist ebenfalls positiv und der Handel zeigt sich offen für Neues.“ Dr. Andreas Buske, Vorstand der Zwiesel Kristallglas AG findet, „Die Veranstaltung wird der Stellung als zentraler Leitmesse der Industrie in jeder Hinsicht gerecht.“
Insgesamt positiv bewertet auch Peter Frischholz, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. die diesjährige Messe: „Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen war die Stimmung in den Hallen gut. Wir sind voller Hoffnung, dass sich diese Stimmung in das laufende Jahr übertragen lässt. Die Anzahl und die Qualität der Besucher bewegte sich aus unserer Sicht in etwaauf Vorjahresniveau.“ Zu den verschiedenen Themenschwerpunkten der Ambiente sagt Thomas Grothkopp, Geschäftsführer Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur e.V. (GPK): „Die Messe Frankfurt hat ein sehr ansprechendes, flankierendes Angebot präsentiert: Sonderschauen zu ausgewählten Themen und Trends, aber auch zu Innovationen. Denn moderne Produktionsverfahren erlauben eine immer bessere Produktqualität bei einer Vielfalt von Anmutungen. Die Ambiente ist klar die Nr. 1 für den deutschen und den gut aufgestellten europäischen Fachhandel.“
Internationalität erneut gestiegen
Mit dem Zuwachs an Internationalität bei Ausstellern und Besuchern bietet die Ambiente exportorientierten Ausstellern die optimale Präsentationsplattform für das Auslandsgeschäft. „Für die Schneidund Haushaltswarenindustrie war die Ambiente 2012 eine klare Fortsetzung des Erfolgs aus dem Vorjahr. Dies gilt ganz besonders für das Geschäft mit den Auslandskunden“, so Jens-Heinrich Beckmann, Geschäftsführer Industrieverband Schneidwaren und Haushaltswaren (IVSH). Ulrich Frank, Geschäftsbereichsleitung Tisch & Küche bei der WMF Group ergänzt: „Der Export ist zu 100 Prozent angetreten, dies ist eine echte Exportmesse mit einer hervorragenden Resonanz. Von Krisenstimmung ist nichts zu spüren und es gibt auch keine Anzeichen, dass in eine Krise gerannt wird.“ Stephan Koziol, Geschäftsführer der koziol - ideas for friends GmbH, bezeichnet die Ambiente als „nach wie vor die wichtigste weltweite Messe“, gibt aber zu bedenken, „sie steht und fällt mit der Energie der Aussteller, für positive Stimmung zu sorgen.“ Zufrieden zeigte sich auch Mette Ramlow Brand Managerin bei Stelton A/S aus dem diesjährigen Partnerland Dänemark: “Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit der Anzahl der Besucher. Wir können gute Order verzeichnen, sowohl von bestehenden aber auch neuen Kunden. Es ist wirklich eine sehr globale Messe.“ Für Kerstin Schütz, Marketing Director Zwilling J.A. Henckels AG, is die Ambiente „die relevanteste Messe, zu der alle Kunden weltweit kommen, andere Messen sind für andere Märkte wichtig, aber global gesehen ist die Ambiente für uns die wichtigste Messe und wir haben hier unseren größten Auftritt.“ Jürgen Wölflik, Director Sales, Lladró freut sich über „gute Orders, gerade vom internationalen Publikum und vor allem Dingen aus dem asiatischen Bereich, sprich: Thailand, Korea, Taiwan und auch aus Südamerika, wo auch sehr starke Orderkontakte zustande gekommen sind.“
Gutes Geschäft bei Ausstellern im Angebotsbereich Dining trotz Finanzkrise
Die Branche sieht sich in den verschiedenen Segmenten weitgehend unabhängig von der aktuellen Finanzkrise. Wolfgang Weiherer, Geschäftsführer der Porzellanfabriken Christian Seltmann GmbH bestätigt dies: „Der Messeverlauf ist sehr gut, der Besuch aus dem Ausland überragend. Die Neuheiten werden wirklich gut geordert. Der Handel ist sehr guter Stimmung und die Krise ist kein Thema.“ AufBesucherseite zeigt man sich aufgeschlossen für Neuheiten, insbesondere dann, wenn sie in entsprechende Konzepte und mit begleitender Marketingunterstützung eingebunden sind. Auch Richard Freiermuth, Geschäftsführer der Freiermuth GmbH/Bormioli Rocco bezeichnet die Stimmung auf der Messe als positiv: „Die Neuheiten, die wir präsentiert haben, sind auf allen Märkten sehr gut angekommen. Wir sind rundherum zufrieden.“ Stefan Loges, Director Marketing der Fissler GmbH, erklärt: „Es findet ein ordentliches, normales Geschäft statt, von der Krise ist nichts spürbar.“ Dies unterstreichen auch die Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Umfrage2 zu privaten Kaufentscheidungen im Vorfeld der Messe: So haben 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer, die Weihnachtsgeld erhalten haben, dieses wieder ausgegeben. Und die Chancen stehen gut, dass die Konsumlaune 2012 anhält. Mehr als zwei Drittel der Befragten planen in diesem Jahr ähnlich viel Geld oder sogar mehr für typische „Ambiente-Güter“ auszugeben. Robert van Loosen, Leiter Marketing der Fackelmann GmbH & Co. KG glaubt, „dass die ganze Branche hier eigentlich optimistisch nach vorne schaut“ und ergänzt, „die Zielgruppen, die wir erreichen wollen sind da.“
Themenschwerpunkt Contract Business mit erfolgreichem Start
Die Attraktivität der Marke Ambiente konnte mit dem neuen Maßnahmenpaket zum Themenschwerpunkt Contract Business weiter ausgebaut werden. Das Objektgeschäft bietet gerade für Aussteller der Konsumgütermesse weltweit Wachstumspotenziale. Dazu Markus Hofmann-Schneyer, Verkaufsleiter Deutschland der Goebel Porzellan GmbH: „Wir finden den Themenschwerpunkt Contract Business sehr gut, weil es für uns nochmals eine Möglichkeit ist, uns da stärker zu etablieren.“ Auch Maria Rohe, stellvertretende Geschäftsführerin der Josef Schulte-Ufer KG, erklärt: „Den Themenschwerpunkt ‚Contract Business’ bewerten wir aus unserer Sicht sehr positiv. Das ist eine weitere sehr gute Idee der Ambiente.“
Ulrich Ackermann, Geschäftsführer bei Robbe & Berking beurteilt das Engagement der Ambiente ebenfalls positiv: „Die Unterstützung beim Thema B- to-B schätzen wir sehr. Es ist ein wichtiger Bereich, der ausgebaut und etabliert werden muss.“
Qualität und Nachaltigkeit gewinnen im Bereich Tisch und Küche weiter an Bedeutung
Das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten nimmt weiter zu und somit greift der Handel verstärkt auf Qualitätsprodukte, Marken und die entsprechenden Konzepte zurück. Georg Thaller, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG erklärt: „Es ist für uns eine wirklich erfolgreiche
Messe und wir sind optimistisch für die Zukunft. Heute muss man sich als Marke dem Konsumenten gegenüber präsentieren und man muss als Marke wahrgenommen werden.“ Ähnlich äußert sich Oliver Zeroni, Geschäftsführer der Le Creuset GmbH: „Wir verzeichnen eine sehr gute Resonanz, sowohl national wie international, so dass wir sehr zufrieden sind. Die Bereitschaft der Endverbraucher ist spürbar, für Qualität und bestimmte Themen Geld zu investieren.“ Auch der Faktor „Made in Germany“ gewinnt sowohl im Hinblick auf die Qualität als auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit, die in vielen Produktsegmenten als übergreifender Trend spürbar ist, weiter an Gewicht. Das Thema Nachhaltigkeit drückt sich im Bereich Küche durch die Konzentration auf das Ergebnis aus: Gute und gesunde Lebensmittel sollen bestmöglich verarbeitet werden können. Daneben stellen die hohe Funktionalität und die effektive Energieausnutzung wichtige Verkaufsargumente dar. Dazu erklärt Frank Gentejohann, Vertriebsleiter Inland der Silit-Werke GmbH & Co. KG: „Beim Konsumenten verstärkt die Krise das Gefühl, für sein Geld einen entsprechenden Gegenwert haben zu wollen. Das kommt der Marke und den Qualitätsprodukten zu Gute und das ist unsere Stärke. Als Trend zeigt sich nach wie vor die Nachhaltigkeit, die aber auch in der gesunden Ernährung zu Tage tritt“.
Wieder mehr Aussteller von Elektrokleingeräten
Nach 2011 waren auch in 2012 wieder mehr führende Aussteller aus dem Bereich der Elektrokleingeräte auf der Messe präsent und betonten die Bedeutung der Ambiente aus ihrer Perspektive. Dazu Gert van Lantschoot, Sales Director bei KitchenAid Europa: „Für uns ist die Ambiente die einzig wirklich internationale Messe. Die bestehenden Kunden sind alle vor Ort und eine Neukundengewinnung ist auch realisierbar.“ Auch Helmut Geltner, Geschäftsführer der De’Longhi Deutschland GmbH, die im Vorjahr auf die Messe zurückgekehrt ist, betont: „Was das Besondere für uns auf der Ambiente darstellt, ist die Internationalität und die Qualität der internationalen Kunden hier. Das drückt sich auch in Ordertätigkeit aus. Für uns ist es wichtig, mit der Marke Kenwood speziell den Fachhandel für Glas, Porzellan und Keramik zu erreichen. Das gelingt uns auf den anderen Messen nicht“. Achim Cloer, Geschäftsführer der Cloer Elektrogeräte KG bestätigt diese Einschätzung: „Wir haben drei Jahre ausgesetzt und sind das erste Mal seit 2008 wieder hier. Was wir einfach feststellen müssen ist, dass die Ambiente insbesondere im Hinblick auf internationale Kontakte nicht durch eine andere Messe ersetzt werden konnte.“
Farben erobern neue Produktsegmente
Die Küche wird zur Spielwiese der Farbigkeit. Produkte wie Messer oder Küchenhelfer, die bislang auf Edelstahl und Schwarz konzentriert waren, warten mit roten, gelben, grünen, lila- oder orangefarbenen Elementen auf. Auch auf dem Herd gewinnt die Farbigkeit ebenfalls immer mehr Raum: Pfannen und Töpfe zeigen von Beerenfarben bis Hellblau breite Paletten. Bei Porzellan und Keramik wird ebenfalls der Einsatz von Farbe verstärkt. Vor allem florale Dekore oder Motive aus der Natur sind die bevorzugten Dekorationen für Teller, Tassen und Schalen.Geschirre muten nahezu ländlich an. Dies bestätigt Lesley Go, Retail Operations Manager bei Iittala: “Farben werden immer wichtiger und die Konsumenten diesbezüglich immer mutiger. Das größte Thema aber ist die Farm bzw. eine Rückbesinnung auf Tradition in allen möglichen Facetten und in diesem Zusammenhang auch Struktur. Wir nennen das ‚Modern Traditional’.“ Produkte aus neuen Materialien ergänzen die Klassiker aus Porzellan und Keramik für den gedeckten Tisch wie beispielsweise Schalen aus einem hundertprozentig recylingfähigen Material aus Bambus, Kork und Harz, das trotzdem spülmaschinenfest ist.
Bei den dekorativen Glasprodukten zeigen sich ebenfalls intensive Farben. Für die Sommersaison rücken auf die Saison ausgerichtet Grün- und Orangetöne in den Fokus, Lila dagegen verliert hier, anders als in der Küche, an Bedeutung und wird durch verschiedene Blautöne ersetzt. Trinkgläser zeigen extravagante Formen, ohne bei der Funktion Einbußen zu machen. Leichte Schliffelemente bringen einen Hauch von Dekoration auf das Glas. Insgesamt berichten die Hersteller von einer weiter zunehmenden Weinkultur bei breiteren Bevölkerungsgruppen. Vor allem die wachsenden Mittelschichten im asiatischen Raum werden hier als potentielle Käufer ausgemacht. Auch bei den Kunststoff- und Haushaltsprodukten ist viel Farbe im Spiel. Neben den auch im Küchenumfeld zu findenden Farbtönen Lime-Grün, Orange, Rot oder Gelb sind hier aber auch Lila oder, im wertigen Bereich, neben den intensiven Farben beispielsweise auch ein Schlammton zu finden. Kunststoffprodukte für die Küche und den Tisch verfügen über eine hochwertige Anmutung.
Hinweis für Journalisten:
Weitere Informationen, Aussteller- und Verbandsstimmen sowie Bildmaterial von der Ambiente in druckfähiger Qualität finden Sie unter: www.ambiente.messefrankfurt.com/journalisten.Die nächste Ambiente findet vom 15. bis 19. Februar 2013 in Frankfurt am Main statt.
Internationale Leitmesse Ambiente
Die Ambiente ist die internationale Leitmesse und weltweite Nummer 1 für Produkte rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Geschenk- und Dekorationsartikel sowie Wohn- und Einrichtungsaccessoires. Zum Start des Geschäftsjahres zeigten mehr als 4.500 Aussteller aus 87 Ländern auf 330.000 Bruttoquadratmetern fünf Tage lang, was 2012 in den Geschäften rund um den Globus zu sehen sein wird. Ein Must ist die Ambiente aber nicht nur wegen ihres einzigartigen Produktangebots, das in Breite und Tiefe weltweit ihresgleichen sucht: Die weltweit bedeutendste Konsumgütermesse, die in diesem Jahr von 140.000 Facheinkäufern aus über 160 Ländern besucht wurde, bietet gleichzeitig eine Vielzahl an Events, Nachwuchsförderprogrammen, Trendinszenierungen und Preisverleihungen.











