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26.05.2020 - 10:08 Uhr  · 

#1

Marion,
es ist zwar alles möglich (umschleifen), aber ich glaube eher, dass er versuchen wird, den Diamanten so zu verkaufen. Ganz abgesehen von den Kosten und dem Aufwand für das Umschleifen, kommt ja noch das erhöhte Risiko der Entdeckung für den Dieb hinzu. Denn er gibt den Stein ja für eine Weile aus der Hand.

Ich werde aber gerne in alle Richtungen "Augen und Ohren offenhalten" und sofort reagieren, falls ich etwas höre, was passen könnte.
26.05.2020 - 09:46 Uhr  · 

#2

Hallo Marion,

falls deine Freundin einen neuen Diamanten für einen Anhänger kaufen möchte, könnte ich dir bspw. so etwas hier anbieten:

Tropfen, 5,01 Karat, Farbe J, Reinheit SI2, Politur und Symmetrie 2x VG, GIA-Zertifikat, GIA-Lasergravur, für 49.500 Euro (inkl. Mwst.).

Viele Grüße aus Berlin

Karlheinz
24.05.2020 - 17:38 Uhr  · 

#3

Hallo ;)

habe leider keine Zeit, daher bitte schicken.
12.02.2020 - 14:04 Uhr  · 

#5

Zitat geschrieben von Guestuser

Hier möchte ich etwas genauer drauf eingehen:
Sollte es zu einer Beschädigung "meines" zur Verfügung gestellten Steines kommen, so gilt selbstverständlich das BGB. AGBs können sich nicht über das Gesetz stellen.

Zurück zum Diamanten:
Der Stein, der eindeutigerweise mein Eigentum ist, geht vorübergehend in den Besitz des Goldschmieds über. Damit obliegt er seiner Obhut und auch seiner Sorgfaltspflicht.
Wird er nun während eines Werksvertrags nach § 631 (und das ist das Fassen eines Steines) beschädigt (aus welchem Grund auch immer), so steht mir gem. § 634 Absatz 2 (Rechte des Bestellers bei Mängeln) zu
nach den §§ 636, 280, 281, 283 und 311a Schadensersatz oder nach § 284 Ersatz vergeblicher Aufwendungen zu verlangen.
Damit ist die Rechtslage eindeutig - und zwar unabhängig davon, ob der Goldschmied bestimmte Tätigkeiten versichern kann oder nicht.

Die ausführliche Erklärung nur deshalb, weil ich in einem anderen Thread in diesem Forum falsche Angaben bzgl. Haftung von Goldschmieden bei Reparaturen gelesen habe.



Hallo Salzstreuner/Guestuser,

du scheinst Anwalt zu sein oder zumindest juristisch sehr gut ausgebildet/erfahren, denn deine Erklärung ist quasi identisch mit dem Inhalt eines kleinen Rechtsgutachtens welches ich u.a. anläßlich des von dir genannten anderen Threads und immer wiederkehrender Streitigkeiten hier in Auftrag gegeben hatte.
11.02.2020 - 14:46 Uhr  · 

#6

Unter der Voraussetzung, dass von möglichen anderen Instituten der gleiche hohe Aufwand getrieben wird, wie vom GIA und dies ordentlich dokumentiert wird, die Abläufe transparent sind usw. , würde ich den gleichen Instituten vertrauen, denen ich auch eine ordentliche Graduierung/Zertifizierung zutraue.

Im Umkehrschluß gilt für mich hier natürlich auch, was für die vielen anderen "sog. Institute" bei der "normalen Graduierung" gilt, gilt dann natürlich auch für solch einem Herkunftsnachweis.

Nämlich Finger weg, bzw. äußerste Vorsicht!
11.02.2020 - 13:50 Uhr  · 

#7

Ja, das ist schon ein gewisser Aufwand, der natürlich auch (s)einen Preis hat.

Wobei wir bei uns schon seit einiger Zeit zunehmende Nachfrage nach Diamanten mit solchen "objektiv und neutral verbrieften" Herkunftsnachweisen und weitergehenden Informationen feststellen.

Aber es ist klar, dass alleine schon wegen des Aufwandes und der dadurch entstehenden Mehrkosten, nicht jeder zertifizerte Diamant solch einen Origin-Report bekommen kann/wird.
11.02.2020 - 12:55 Uhr  · 

#8

Das in den letzten Jahren weltweit gestiegene Interesse an nachhaltigen und ethisch einwandfreien Produkten macht auch vor der Diamantenwirtschaft nicht halt, was wir ausdrücklich gutheißen und voll unterstützen.

Für manche Kaufinteressenten ist es nicht nur wichtig, dass ihre zukünftigen Diamanten keine sog. „Konfliktdiamanten“ sind, sondern sie möchten darüberhinaus auch wissen, aus welchem Land oder Region der Welt, dieser Diamant ursprünglich stammt.

Das GIA bietet seit kurzem einen neuen Service an, welcher die normale Diamantengraduierung bzw. Zertifizierung um solche Informationen erweitert.

Der GIA ORIGIN REPORT
Im Origin Report/Zertifikat ist das Ursprungsland – z.B. Russland oder Kanada – angegeben. Zusätzlich stellt das GIA zwei Fotos des Diamanten in seiner ursprünglichen Form, als unbearbeiteter Rohdiamant und als fertig geschliffener Diamant auf seiner Website zum Download zur Verfügung.

Hier ein Beispiel für einen Rohdiamanten aus Kanada: Link zum Rohdiamanten aus Kanada

Und dies ist das Foto des fertig geschliffenen Brillanten: Link zum geschliffenen Diamanten

Zuerst muss der Rohdiamant amtlich versiegelt und zusammen mit einer Bestätigung des Heimatlandes (meistens vom Bergbauministerium) über dessen Herkunft und dem offiziellen Kimberley-Zertifikat, zum GIA geschickt werden. Dort wird der Rohdiamant intensiv untersucht und seine Untersuchungsergebnisse kommen in eine spezielle Datenbank.

Dann geht er zurück zum Einreicher, wo er geschliffen und poliert wird.

Als fertig geschliffener Diamant wird er dann noch einmal vom GIA untersucht und mit den Werten und Daten des Rohdiamanten aus der Datenbank verglichen.

Erst dann wird er abschließend graduiert und der Origin Report/das Zertifikat erstellt.

Neben dem Origin-Report und den Fotos des Diamanten als Rohdiamant und als fertig geschliffener Diamant stellt das GIA auf seiner Seite noch einige interessante Informationen zum Ursprungsland, der Region und den jeweiligen Diamantenminen zur Verfügung. Auch, mit welchen sozialen und ökologischen Projekten die jeweilige Minengesellschaft sich vor Ort engagiert. Eine unserere Meinung nach, sehr wichtige Sache.

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01.01.2020 - 01:06 Uhr  · 

#9

Allen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr!

Ein Foto von unserem privaten Feuerwerk.
30.12.2019 - 16:36 Uhr  · 

#10

Hallo Zlato,

Generell:
Man "muss" überhaupt keinen Altschliffdiamanten umschleifen lassen! Es ist immer eine Frage des persönlichen Geschmacks. Altschliffe sind nicht per se schlechter, gerade wenn sie eine gute Symmetrie haben. Altschliffe sind dafür bekannt, dass sie üblicherweise etwas weniger Brillanz (Funkeln) als der moderne Brillantschliff aufweisen, dafür aber wiederrum etwas mehr, bessere Dispersion (Feuer).

Wobei ich hier bei deinem Stein (bei dem unscharfen Foto wird mir ja leicht schwindlig ;) ) aber auch nicht von einem Altschliff ausgehen würde.

Etwas anderes gibt mir eher zu denken. In dem "Schmuckpass" wurde nur ein Stein aufgeführt. Die anderen 6 Besatzsteine, wohl auch kleine Diamanten, werden dort gar nicht erwähnt. Das finde ich ungewöhnlich und kenne es anders.

Daher würde ich den Ring/Stein einmal bei einem Diamantenfachmann oder einem Goldschmied überprüfen lassen (der kann dann auch gleich mal den festen Sitz des Steines überprüfen). Nicht, dass hier eventuell eine Verwechselung vorliegt.

Ansonsten viel Freude mit dem Ring und viel Erfolg bei deinem Antrag ;)
21.12.2019 - 13:11 Uhr  · 

#11

Zitat geschrieben von Guestuser


Laut einem DPL-Zertifikat (natürlich muss der Stein nochmal geprüft werden und ich weiß, dass das DPL nicht überall anerkannt ist) hat der Stein folgende Eigenschaften:

> 1.17 Karat
> Brillant Cut
> Farbe Weiß (H)
> Keine Fluoreszenz


Auch mit deinem Nachtrag, dass es sich um die Reinheitsstufe VVS1 handelt, sind es zu wenig Informationen, um den Stein ohne ihn selbst untersucht zu haben, grob bewerten zu können. Dafür fehlen die Schliffbewertungen (Proportionen, Symmetrie und Politur) nebst ihren Detailangaben und auch das Alter des Zertifikats.

Zitat

Der Wiederbeschaffungswert wurde für eine Versicherung mal mit etwa 12.500 Euro beziffert.


Der wird nicht selten zu (unrealistisch) hoch angesetzt und verändert sich im Laufe der Zeit auch noch. Oft stammen solche Angaben auch vom Verkäufer (bspw. Juwelier) selbst und sind dann mit besonderer Vorsicht zu behandeln.

Ein Beispiel: Einen vergleichbaren Stein gibt es bei uns für Endkunden (mit ganz neuem Zertifikat des GIA) und exzellenter Schliffbewertung bereits für ca. 7.000 Euro (inkl. Mwst.)!

Zitat

Kann mir jemand helfen, hier eine sinnvolle Einschätzung zu finden? Ich bin etwas ratlos.

Vielen Dank.


Ich hoffe, dies konnte dir etwas helfen.
15.11.2019 - 14:53 Uhr  · 

#13

Hallo,

zum Verkauf steht ein fast neuwertiges Geldscheinprüfgerät/Falschgeldprüfer CCE 1700 Neo der Fa. Cash Concepts.

Gekauft im Septemper 2018, also noch mit gesetzlicher Gewährleistung, kaum benutzt und völlig intakt, zum Preis von 55,00 Euro inkl. Versand in D. Das Gerät ist updatefähig (neue Scheine usw.).

Kann auch unterwegs mit einem Akku betrieben werden (nicht enthalten).

Aktueller Listenpreis 106,50 Euro.

Bei Interesse oder Fragen am besten PN
03.10.2019 - 13:21 Uhr  · 

#14

Sieht "kratzig" aus, sorry.
01.10.2019 - 19:12 Uhr  · 

#15

Zitat geschrieben von vvsi

Glaube doch, dass etliche Geschäfte in Dland minderwertige, zum Teil sogar bestrahlte / misshandelte Brillianten aus Indien und -vor allem Synthesen- aus China anbieten; auch Tiffany ist für mich SCHROTT, sorry, will niemandem auf die Füße treten!


Für eine Rechtsanwältin, eine ungewöhnliche Ausdrucksweise.