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26.05.2020 - 09:55 Uhr  · 

#1

Zitat geschrieben von Tilo

... Empfinden im direkten Vergleich ...


Meine Rede. Darüber hinaus - was, wenn sich heruausstellt, dass die "gefundene Traumfarbe" einer Legierung sich als ungeeignetes Material für Trauringe herausstellt?
26.05.2020 - 01:06 Uhr  · 

#2

Zitat geschrieben von Guestuser

... Gelbgold, Rotgold, Palladium und alles was dunkler ist als Palladium gefällt uns nicht. ...


Wenn es nicht dunkler als Palladium und gleichzeitig "wärmer" sein soll, bleibt von den Edelmetallen nur Silber.
Palladium (weiß) ist heller als Platin und Iridium - letztere sind grau. Verwendbare Legierungen aus dem hell-weißen Rhodium (fast so weiß, wie Silber, aber kühler) sind mir für den Schmuckbereich nicht bekannt.

Darüber hinaus erscheint es mir nahezu unmöglich, auf einem herkömmlichen (unkalibriertem) Display die Farben von Schmucklegierungen verbindlich bewerten zu können und das auch noch anhand von Bildern, die ihrerseits mit großer Wahrscheinlichkeit nicht farbecht daher kommen.
17.05.2020 - 16:49 Uhr  · 

#3

Zitat geschrieben von Guestuser

... (kleine Münze), die man oft in der Hand hat und damit rumspielt, würde die Gefahr bestehen, dass sie sich abreibt ...
Haut ist doch weich, wie kann das denn dann passieren?
...


Er ist allgegenwärtig - Staub. Den hast Du auch an den Fingern. Feinstverteilt in den Rillen Deiner Haut (ob Keratin selbst härter als die diversen Schmucklegierungen ist, weiß ich nicht). Neben organischem Material ist auch jede Menge anorganisches dabei. Das können zum Beispiel Siliciumpartikel sein. Mal mehr, mal weniger. Je nach Deiner Umgebung. Diese winzigen Partikel sind härter als die Schmucklegierungen und sorgen dafür, dass eine polierte Oberfläche winzige Kratzer bekommt, wenn man mit den Fingern (oder einem weichen Tuch) darüber fährt. Ist das vermeidbar? Nein.

Alle im Schmuckbereich gebräuchlichen Edelmetalle (und deren Legierungen) unterliegen beim Gebrauch einem gewissen Verschleiß. Wie stark der ausfällt, hängt neben dem ganz persönlichen Trageverhalten von vielen weiteren Faktoren ab (Herstellungsverfahren, Material selbst, Umwelteinflüsse).
13.05.2020 - 13:48 Uhr  · 

#4

Zitat geschrieben von SimK

- Reinigen der Bleche und einstreichen mit Flussmittel (Hartlotaste mit Arbeitstemperatur bis 800°C)
- Stapeln und verspannen der Bleche in einem kleinen Schraubstock (isoliert mit Backpapier)
- Erhitzen des Blechpakets bis zu einer durchgehenden Rotfärbung und verlöten der Enden mit Silber-Hartlot (dafür habe ich einen Propan/Sauerstoff Brenner)


Die wichtigste Bedingung sind metallisch blanke Oberflächen (also absolut frei von allem, was nicht zum Blech selbst gehört!), die plan aufeinander liegen. Beim stapeln der Bleche nicht mehr mit den Fingern anfassen (Kornzange oder ähnliches verwenden). Flussmittel hat zwischen den einzelnen Blechen nichts zu suchen. Erst, wenn das Paket fertig verspannt ist, solltest Du die Ränder mit reichlich Borax (oder ähnlichem) einstreichen. Nach dem Verschweißen des Pakets ist es ein Stück - warum verlöten?
03.05.2020 - 17:50 Uhr  · 

#5

Da der Anschliff für Dich kein Problem ist, gilt, was Anke sagt: üben, üben, üben

Muster transferieren und los gehts. 10, 20 Platten - immer wieder. Wird von mal zu mal besser. Wenn gerade Linien dann sauber gelingen, zu den geschweiften übergehen, dann mal kleine Kreise schneiden, Quadrate in Quadraten usw.

Dauert halt eine Weile, bis man den richtigen Winkel, die richtige Sitzhaltung für sich gefunden hat.
01.05.2020 - 22:28 Uhr  · 

#6

Zitat geschrieben von tatze-1

hier haben wir ja schon mal geplaudert, ...


Klasse Anke! Da steht schon alles, was man so braucht, macht ...
01.05.2020 - 22:06 Uhr  · 

#7

01.05.2020 - 21:35 Uhr  · 

#8

Zitat geschrieben von tatze-1
...
1. Lehrjahr 340€ (vorher 220€)
2. Lehrjahr 450€ (vorher 250€)
3. Lehrjahr 520€ (vorher 305€)
4. Lehrjahr 590€ (vorher 320€)


Mindestlohn für Azubis im Handwerk (ab Jan. 2020!)

1. Ausbildungsjahr: 515 Euro
2. Ausbildungsjahr: 611 Euro
3. Ausbildungsjahr: 695 Euro
4. Ausbildungsjahr: 721 Euro

... es gibt davon eine Reihe von Ausnahmen - bitte selbst recherchieren.
30.04.2020 - 21:16 Uhr  · 

#9

Zitat geschrieben von pontikaki2310
... Die Absolventen haben keine Ahnung wie
man á jour sägt oder ne Lötfuge richtig vorbereitet ... aber
mit CAD ...

Ich habe keine Ahnung, ob dem tatsächlich so ist. Aber - Hand aufs Herz - wann habt ihr zuletzt á jouren gesägt? Im Handwerk das ich kenne, oblag es schon immer dem einzelnen, ob er sich nach der Ausbildung selbst um Weiterbildung kümmert oder eben nicht. Ich mache keinen Hehl aus meinem Wunsch, dass das Goldschmiedehandwerk selbstständig nur mit Titel betrieben werden sollte (das Thema müssen wir hier nicht mehr vertiefen).
Wenn ich manche Schmucksachen von den großen Namen (sowohl inländische als auch ausländische) sehe, dreht sich mir oft der Magen um. Aber was solls, der Käufer scheint glücklich damit. Ich muss das ja nicht tragen.
27.03.2020 - 12:47 Uhr  · 

#10

Zitat geschrieben von Guestuser

... Bei Fragen stehen wir euch im Chat, per E-Mail und am Telefon mit Rat und Tat zur Seite. ...


Dann hätte ich gleich mal eine Frage: Wann bezahlt Ihr meine Rechnung aus Januar 2020?
Nur zur Info - in der Schmuck-Branche herrscht unter den Kolleginnen und Kollegen in der Regel ein gewisses Grundvertrauen. Meines habt ihr mit der Verletzung meines Urheberrechts gründlich verspielt. Wer so handelt, ist nicht seriös.
25.03.2020 - 23:12 Uhr  · 

#11

Zitat geschrieben von Tilo

... oder hast du, Mario, Anhaltspunkte, daß es die Schiebesicherung auch schon vor 1900 gab?
(nur interessehalber: hast du den Papierkatalog, wovon ich ausgehe, oder in einer im Netz archivierten Version nachgesehn?)


Ich kann es mir sehr gut vorstellen, dass es die Schiebesicherung lange vorher gab - MaJas Link - ich denke, dass ist korrekt so.

Papierausgabe vom Woeckel, ja (siehe Anhang)
25.03.2020 - 22:03 Uhr  · 

#12

Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

... und in Platin gefasst und mit Gold unten doubliert. ...


Dazu sollte man vielleicht noch folgendes wissen:

Platin war 1890 ein Industriemetall – also etwas, das vorwiegend in Maschinen Verwendung fand. Was es so faszinierend machte, war die Tatsache, dass es nicht anlief.

Alfred und sein Sohn Louis Cartier waren daran besonders interessiert. Das Problem bestand darin, dass reines Platin viel zu weich war (ist), um daraus den Schmuck zu kreieren, der später als „Garland-Style“ bekannt wurde.
Die beiden haben einige Zeit experimentiert. Das Ergebnis war im Jahr 1896 eine Platin Legierung mit 5 – 10 % Iridium-Anteil. Erst diese hatte die gewünschten Eigenschaften. Sie läuft nicht an, hat die ausreichende Festigkeit, die Diamanten mit (zu der Zeit) kleinen Körnern sicher zu halten und daraus Tiaras, Colliers und diverse andere Schmucksachen anzufertigen.

Die befreundeten Schmuckhersteller wie Van Cleef & Arpels, Tiffany usw. dürften nicht schlecht gestaunt haben, als die Familie Cartier damit auf den Markt kam.
25.03.2020 - 20:13 Uhr  · 

#13

Zitat geschrieben von tatze-1

Aber eine Schiebesicherung aus der Zeit bis 1940? Gabs sowas damals schon?...


In 14 kt 12,50 RM (lt. meinem Woeckel von 1934)
24.03.2020 - 00:22 Uhr  · 

#14

Zitat geschrieben von RWeigel

... meine Suche nach einer gebrauchten (und damit günstigeren) Gravierstichel-Schleifvorrichtung seit mehreren Jahren erfolglos blieb, ...


Diese hier (gebraucht und damit günstiger) kannst Du haben - Euro 160,00 (+ Versand).
29.02.2020 - 13:43 Uhr  · 

#15

Zitat geschrieben von Tilo

... und im Wortsinne, weil das Gold sich ausdehnen will, aber über die eh schon nur mittelprächtig haltbare Verbindung zu den Platinringen gehindert wird ...


Sehe ich genau so und prognostiziere eine beschränkte Haltbarkeit. Besser ist die Lösung mit Nut (einschweissen).