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05.12.2019 - 14:45 Uhr  · 

#1

Zitat geschrieben von Guestuser

ich habe mir vor ca. 10 Jahren eine grosse Brosche in Wien gekauft, die ist mit 750 gepunzt


Welche weiteren Punzen gibt es denn auf der Brosche? Wenn es eine neue, in Österreich hergestellte Brosche ist, muss sie gemäß der international Hallmarking Convention punziert sein. Ausnahme bei Silber: weniger als 30g Metallgewicht.

Die 750er Punzierung ist m.W.n. in Österreich nur für Gold zulässig
04.12.2019 - 22:43 Uhr  · 

#2

Österreich hatte 750er Silber mit dem Diana-Kopf im Fünfeck punziert und ohne „750“

Die Übergangszeit zw Lot-Punzierung und der modernen Tausendstel-Punzierung waren ca 3 Jahre. Wenn ich mich recht erinnere kam 1884 das Gesetz mit der Umstellung auf Tausendstel, 1886 die Festlegung von Halbmond und Krone und bindend wurde alles ab1888.
Irgendwann in dieser Zeit dürfte die Schale punziert worden sein, stilistisch passt sie auch in diese Jahre. Auch die Schrifttype des Monogramms passt. Herstellung kann auch noch 2-3 Jahre früher gewesen sein... in der Gründerzeit wurden Silberwaren teilweise auf Vorrat produziert, wer was auf sich hielt kopierte bzw. orientierte sich den Stil/Geschmack des Kaisers und da dessen Geschmack unverändert blieb, wurde man den Kram auch los, ggf. mit etwas Standzeit im Regal. Es gab damals auch schon Bestellkataloge wie bis vor kurzem Otto oder Quelle. Da hat man zu Hause gesessen, geblättert und dann per Post bestellt, auch grenzüberschreitend, z.B. aus Großbritannien
04.12.2019 - 17:15 Uhr  · 

#3

Teilweise, vor ca 1880 kenne ich nur die Punzierung auf Basis von Lot (meist 12 oder 13), ab 1880/1885 gibt es auch die 750; eine Erklärung ist die Umstellung aufgrund der einheitlichen Reichspunzierung/Reichsgesetzte von 1884. Die Stücke, die schon in 12er Lot hergestellt waren, wurden wohl nicht einfach eingeschmolzen sondern mit 750 punziert.

Für die Käufer dürfte es eh keinen Unterschied gemacht haben.
03.12.2019 - 19:13 Uhr  · 

#4

Alter: ca. 1875-1885
PostRank 9 / 11
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02.12.2019 - 20:04 Uhr  · 

#5

Wie groß ist denn die Dose? Wo sind die Punzen der ersten drei Bilder auf der Dose? Gibt es weitere Informationen zur Dose? Woher stammt sie?

Die meisten Punzen sind so verschlagen oder betrieben, dass man nichts erkennt. Die Punzen auf dem letzten Bild (gibt es das Bild ohne Blitz?) sehen in etwa so aus wie die frz. Wildschweinkopfpunze (Tête de sanglier, Paris 1838-1962), die die Punze für 800er Silber ist. Allerdings wurde diese Punze nur für kleine Stücke (Ohrringe, Manschettenknöpfe, kleine Broschen etc. ) verwendet und bei Döschen kenne ich nur den Minerva Kopf.
Was allerdings wiederum nicht zu Frankreich passt, ist dass keine der anderen Punzen die Form einer frz. Meisterpunze hat.
17.11.2019 - 22:46 Uhr  · 

#6

Also ich bin für Platin vergoldet...
16.11.2019 - 17:51 Uhr  · 

#7

Welche Punzen hat denn der Ring?
11.11.2019 - 21:47 Uhr  · 

#8

Was ist denn die Ringgröße?
11.11.2019 - 19:00 Uhr  · 

#9

Gibt es ein paar mehr Informationen zu dem Ring?
11.11.2019 - 13:24 Uhr  · 

#10

Danke, ich bin nächste Woche sowieso beim Zahnarzt und dann frage ich ihn mal...

Es geht leider um zwei Broschen, bei denen die Perlen aufgestiftet sind und in kleinen kleinen Kugelsegmenten stecken, da sieht man nicht ins Loch.
11.11.2019 - 10:55 Uhr  · 

#11

Guten Morgen,

Soweit ich weiß, kann man Zuchtperlen mit Kern und echte natürliche Perlen mittels einer Röntgenaufnahme unterscheiden. Kann man diese Untersuchung mit jedem beliebigen Röntgengerät durchführen (zB Röntgengerät beim Arzt), oder benötigt man dafür ein spezielles Röntgengerät?
PostRank 9 / 11
https://www.goettgen.de/schmuck-foren/upload/avatars/a10517_1531775950.png
09.11.2019 - 19:50 Uhr  · 

#12

Die 835er Silber-Legierung gab es in erster Linie in Deutschland, der Schweiz und Belgien.
Persönlich würde ich auf Deutschland tippen, höchstwahrscheinlich aus einer der 100+ Fabriken in Pforzheim oder Schwäbisch Gmünd.
01.11.2019 - 21:58 Uhr  · 

#13

Ach ja, Minpribor war eine Art Industrieministerium in der UdSSR; es gibt zig sowjetische Schmuckfabriken, die Minpribor im Namen haben

jetzt haben wir wohl alles rausgesaugt, was geht
01.11.2019 - 21:44 Uhr  · 

#14

.2 OЮ ist der Hersteller, das .2 steht für 1982

jetzt hätten wir aber die heutige Obergrenze für unnützes Wissen erreicht...

der Vollständigkeit halber: der Hersteller ist nix besonderes, irgendeine sowjetische Schmuckfabrik, Wert des Rings: Materialwert des Goldes
01.11.2019 - 21:39 Uhr  · 

#15

... das ist auch nicht notwendig, weil da gar keine 20 steht...