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Antwort schreiben auf 14-K-Gold hartlöten, welches Flussmittel

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Beginner
 
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Zitat geschrieben von Tilo

was war an
Zitat geschrieben von Tilo


zum beizen der oxide geht jeder entkalker
ph+-Mittel fürn pool gehn auch
das flußmittel geht dabei auch ab

unklar geblieben?

Stimmt, sorry, hatte ich mich vorhin verlesen.
Moderator
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Schwefelsäure, Zitronensäure, Amidosulfonsäure entfernen die typischen Gelbgoldoxide. Gelbgold hat ein Schmelzintervall dass von der genauen Zusammensetzung abhängig ist und nicht vom Alter. Einen Hinweis kann (muss aber nicht) der Feingehalt und die frische Farbe geben.
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was war an
Zitat geschrieben von Tilo


zum beizen der oxide geht jeder entkalker
ph+-Mittel fürn pool gehn auch
das flußmittel geht dabei auch ab

unklar geblieben?

Legierungen haben meist keinen Schmelzpunkt, sondern Schmelzbereich
wichtig ist dabei die Temp. des Schmelzbeginn, die bei altem Gelbgold (damals wohl ohne Zink) bei 860 Grad aufwärts liegen sollte
Beginner
 
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Achso ähm, das Alaun entfernt auch die Oxide? Dann würde das ja passen! Ich dachte, ich müsste das in Schwefelsäure oder so packen.

Was denkt ihr, welchem Schmelzpunkt 100 Jahre altes Gelbgold so hat? 860 Grad?
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Zitat geschrieben von Guestuser

Zum Thema Oxide: Gibt es einen (relativ ungefährlichen) chemischen Weg, die zu entfernen?

schmirgeln
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noch ungefährlicher als entkalker und alaun?
ja: mechanisch abschleifen
obwohl: vielleicht ist im Schleifstaub auch Feinstaub?
Beginner
 
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Danke für eure Hilfe!

Mit Wasser ging es tatsächlich ohne Probleme weg :-)

In der Vergrößerung zeigt sich: Aus dem quadratischen Fitzelchen wurde ein schöner Kreis. Das Werkstück sieht genauso aus wie vorher, ich habe also nicht überhitzt. Ob das Lot aber zu 100 % durchgeschmolzen ist, ich also etwas länger hätte draufhalten können, weiß ich natürlich nicht.

Der Bereich, wo das Flussmittel war, glänzt schon. Es gibt aber kleine, sehr dunkle Punkte, evt. hat es dort nicht so richtig gesessen.

Zum Thema Schlacke: Bildet sich die überhaupt bei sowas? Das aufgeschmolzene Fitzelchen sieht ganz normal wie 14-K-Gold aus, das nicht poliert wurde.

Zum Thema Oxide: Gibt es einen (relativ ungefährlichen) chemischen Weg, die zu entfernen?
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3fach--Lupe reicht normal
zum beizen der oxide geht jeder entkalker
ph+-Mittel fürn pool gehn auch
das flußmittel geht dabei auch ab
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Mit den besprochenen Beizen, z.B. dem erwähnten Alaun, oder einfach in Wasser kochen, das entfernt das Flussmittel, aber nicht die Oxide.
Moderator
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Wieso haushaltsüblich? Goldschmiedeüblich wäre angemessen. Das ist keine Küche. Aber es geht mit kochendem Wasser oder jeder Säure angewärmt runter.
Beginner
 
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Ich habe gerade das Flussmittel aufgetragen, das erstmal, ich sage mal, "aufglassiert". Dann Flamme kurz aus, schnell das Fitzelchen draufgelegt. Danach weiter erwärmt brav.

Und schlussendlich die Flamme näher drauf. Noch näher. Ich hatte richtig Angst, dass mir das Werkstück schmilzt, aber scheinbar nicht, es ist nur das Lot geschmolzen. Man darf ja auch nicht zu früh aufhören, die Flamme draufzuhalten.

Die Verfärbung ist echt krass, aber ich bin echt zufrieden mit diesem Testversuch, das macht ja Spaß wie sonst was :fgrin:

Nun muss ich alles gut reinigen und mit der 10-fach-Lupe das Werkstück begutachten.

Das Flussmittel, mit welchen haushaltsüblichen Methoden bekomme ich das am besten runter?

@tatze-1: Ah, gut zu wissen!
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Das Lot, das du hast, wird normalerweise auch Stupflot genannt. Dafür wird die Lotfuge heiß gemacht und bei der richtigen Temperatur das Lot drangestupft, was das sofortige zufließen der Lotfuge veranlaßt im Idealfall. Deswegen gibts auch für diese Rollen Lothalter, damit man sich nicht die Pfoten verbrennt.
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mit dem Rand der Flammme antrocknen, damit es mittels des Flußmittel klebt und dann mit der schärferen direkten Flamme löten
alaun ist zwar nicht grad das Mittel meiner Wahl zum beizen, aber notfalls gehts wohl (mit geduld und erwärmung)
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Versuch mal, dein Fitzelchen mit einem in Flussmittel angefeuchtetem Pinsel aufzunehmen und zu platzieren.
Beginner
 
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Sehr interessant! Ich habe mir soeben Fluoron, Alaun und Borsäure-Pulver bestellt und einen kurzen Test gemacht.

Bei dem Flussmittel, dass ich momentan habe, ist glaube ich das Problem, dass es so kristallin ist. Das Schmucklot-Band ist ja fast mikroskopisch klein, sodass man fast Angst haben muss, dass es von der Flamme weggeblasen wird. Mir ist es grade einfach daneben gefallen, aber ich habe denke ich eigentlich nicht zu wenig Wasser verwendet.
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bei Rotgold ist das sehr sinnvoll, weil sonst alles schwarz oxidiert, in der Beize (hast du? brauchst du!) wird das Kupferoxid gelöst und zurück bleibt eine gar nicht mehr rote Goldoberfläche, die dann geschliffen werden muß (und man kommt nicht überall hin)

bei gelbgold ist der Effekt deutlich weniger störend, aber das kompletteinpinseln dennoch empfehlenswert

daß das Lot manchmal nicht dorthinfließt, wo man es gerne hätte, passiert auch, wenn man nur das nahe Umfeld der Fuge mit Flußmittel benetzt
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