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Antwort schreiben auf Dicke eines kalibriert geschliffenen Steines

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Die letzten Beiträge in diesem Thema

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das wäre mir wurscht, wenn der Unterteil dann nicht mehr so ne Kartoffel wäre, die eine vernünftige Steinauflage in der Fassung fast unmöglich macht.
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Hier ein neueres Beispiel für einen Saphir 7x5 mm. Von oben sieht er top aus. Aber er braucht eine hohe Fassung. Außerdem ist die Kalotte beschädigt. Der Stein wiegt 1,76 ct. Wenn ich ihn zu vernünftigen Proportionen umgeschliffen habe, bleibt wohl nur gut 1 ct übrig.
uhu
Moderator
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Bei Swarowski gab es in den 80 er Jahren Rubinen, Saphire und Smaragde als Mellee Ware die im Oberteil maschinell überschliffen waren. Die Unterteile waren dann zwar indisch unterschiedlich aber als Pavee gesetzt sahen die Oberteile perfekt aus.
PostRank 11 / 11
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SW produziert keine Synthesen mehr, wohl aber haben die Händler noch (Alt)Lager.

Wir hatten ein sehr großes Synthesenlager, da waren/sind auch die typischen großen Größen oval gut durchsortiert dabei. Octagon, meine ich, nur teilweise, weniger Größen und/oder kleinere Stückzahlen.

Fischer hat auch (unsere) Bezugsadressen sowohl für die Synthesen in Fantasie und groß als auch für günstige Einschleifarbeiten (Einzelstücke und auch Kleinserien bis hin zur Sonderserie). Gerne erstellt er auch entsprechende Angebote. Kannst Dich ja auf meine Empfehlung berufen.

Die Größen findest Du schon mal hier
synthetisch Spinell aqumarin oval
https://www.goldschmiedebedarf…marin+oval
synthetisch Spinell aquamarin Achteck (Octagon)
https://www.goldschmiedebedarf…in+achteck

Da müsste doch was dabei sein, oder?
Zumindest oval als Form müsstest Du abdecken können. Bei den Höhen kannst Du ja auch einen Musterauftrag machen und Höhen ausmessen (sofern nötig).
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Zitat geschrieben von steinfroilein
Schon mal Swarovskiware oder Dallozware ausprobiert?

Vielen Dank für die Rückmeldung. Hat Swarovski denn auch GROSSE
kalibrierte Synthesen (oder auch Glassteine) , die nicht nur in seine
Spezialfassungen passen?? Dazu hatte ich in seinem Standardprogramm nichts gefunden. Ich benötige hauptsächlich in oval und octagon und Tropfen aquamarinfarbene Steine in den Massen
10x8 11x9 12x8 12x10 14x10 16x12
"Früher" ( ach wie das klingt ;-) ) hatte ich in Idar einen Schleifer, der mir zu vernünftigen Preisen Kleinserien eingeschliffen hatte. Die Nachfolgefirmen in Idar verlangen heute das 5-fache. Da machen meine Kunden nicht mehr mit. Bei Fischer schaue ich gerne auch mal vorbei (ist ja bei mir nur um die Ecke) was da u.U. in diesen Grössen vorrätig wäre.

Vielen Dank, und vielleicht kannst du mir noch einen LINK geben,
wo bei Swarovski die oben genannten Steingrössen gelistet sind.
Schönes Wochenende wünscht,
Norbert
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Sorry, wenn ich mich verspätet auch noch melde:
Allgemein: der Maschinenschliff berücksichtigt eher die (ordentliche, exzellente) Proportion als der Handschliff. Oberteil zu Unterteil sind dann auch in der Idealproportion.

Die verschiedenen Materialen weichen in Oberteil/Unterteil-Proportion ab. So ist beispielswiese in der Schleifindustrie der Zirkonia grundsätzlich höher geschliffen als synth. Spinell.

Beim runden CZ liegt das Unterteil bei 65 %, das Oberteil zwischen 30-35 %; nur mal so als Info.

Echte Steine werden eher auf Material geschliffen, denn auf Proportion. Hier gibt es auch nur wenige Industrieschleifbetriebe, die kalibrierte Steine schleifen.

Im Synthesenbereich gibt es eh nur 3 bekannte europäische Schleifbetriebe, von denen aber nur noch einer auch große Größen in Fantasiegrößen wie oval, Tropfen, Carre, Octagon auf Lager schleift. Da dürften auch Händler wie Fischer über ein großes Lager verfügen, wo man die Höhen (falls nötig) aussortieren kann. Ggf. müsste man dann aber von Scherenschliff auf Pr incess Cut ausweichen.

Ist eine Ermessenssache / Kalkulationssache, ob man Einschleifarbeiten zahlen will oder die übliche (ideale) Proportion aus der Großschleifindustrie nimmt und die Fassung anpasst ....

Schon mal Swarovskiware oder Dallozware ausprobiert?
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Moderator
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Zitat geschrieben von pontikaki2310

Uiii, das sehen Frauen oft völlig anders - Wegduck.


:lol: Hahahahahaha
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Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Die Länge ist wurst und kein Faktor der die Tiefe beeinflusst.


Uiii, das sehen Frauen oft völlig anders - Wegduck.
Moderator
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Die Länge ist wurst und kein Faktor der die Tiefe beeinflusst.
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@ stoanarrischer Uhu
meint wohl nur die Größe des Steins in der Rondistenebene
> Ja, denn meine (Serien)Fassungen sind auf diese kalibrierten
Grössen schon vorbereitet.

Grob kann man rechnen: Gesamthöhe ist 70% der Breite.
>Das würde bei dem Beispiel 10x8 eine Höhe von 5,6mm ergeben,
>die ich mit 6mm ´geschätzt´ hatte

Aktuell will ich synthetisch Spinell/Aquamarin im Scherenschliff
in oval und octagon mit einer Länge von 9 bis 16 mm für meine
Markasitkollektion einschleifen lassen und dem Schleifer auch
ungefähr die Höhe/Dicke vorgeben. Ich denke dass ich mit einer
Faustformel von 70% der Breite bzw. 2/3 der Breite von @Heinrich
(bis max. 1/3 aus Länge+Breite) mit der Schleiferei klarkommen werde.
Vielen Dank für Eure Einschätzung.
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Hallo,
das mit einer angenäherten Formel ist ja nun schon anschaulich beschrieben.Das Problem :Es hilft dir nicht weiter ☹.
Das einzige was helfen würde wäre, solche Steine einfach nicht mehr zu kaufen.Habe dies auch meinen Kunden mantraartig wieder und wieder ans Herz gelegt.Wenn ich als Schleifer mir 'krumme' oder dicke Steine kaufe ist das für mich prima vorgeschliffene Rohware.Der Goldschmied/Fasser muss daher aus offensichtlichen Gründen mehr Sorgfalt bei der Auswahl seiner Einkäufe walten lassen.Warum dies häufig nicht geschieht ist wiederum ein Thema für einen neuen Thread.
Moderator
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Länge ist egal aber 2/3 bis zu den 70% (von Uhu) der Breite braucht ein ordentlicher Schliff wenn er kein Fenster haben will.
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Ich bin ja nun kein Serienschleifer und kalibriert meint wohl nur die Größe des Steins in der Rondistenebene. Da kommt der Nachteil des "Ceylon"Schliffes zum Tragen: das Unterteil wird so hoch wie möglich geschliffen, damit möglichst viel Gewicht übrig bleibt. So kommen die üblichen "Fischaugen"und "Knüppel" heraus. Es gibt aber keine Faustregel für alle Schliffe und Steine. Die Proportionen Länge-Breite- Oberteilhöhe -Unterteiltiefe sind abhängig vom Brechungsindex und von der gewählten Schliffform. Grob kann man rechnen: Gesamthöhe ist 70% der Breite. Oberteil zu Unterteil 1:2. Dies ist aber sehr grob, da z.B. die Breite der Rondiste nicht berücksichtigt ist. Treppenschliffe brauchen mehr Höhe als Netzschliffe mit 1-2 Facettenreihen. Daher heißt es unter Schleifern: der Rohstein sagt mir, was ich daraus schleifen soll. (Wenn ich das Maximum an Gewicht, Brillanz und Farbe heraus holen will !).
uhu
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Zitat geschrieben von Tilo

was stört konkret: zu hoher Unterkörper, dessen Spitze unten rausschaut?
oder ein zu hohes Oberteil? letzteres würde besser zu deiner Frage passen, aber beide Punkte kann man nicht mit der pauschalen Gesamthöhebetrachtung erkennen

Mich stört der zu hohe Unterkörper, dessen Spitze unten rausschaut (bspw. bei einem Ring dann auf den Finger drückt oder zu hoch gefasst werden müsste). Das 1/3 ´´Dicke´´ messe ich von der Oberfläche der Tafel bis zur untersten Spitze
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