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Die letzten Beiträge in diesem Thema

PostRank 11 / 11
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Hallo Regine,

hab ich hier auch festgestellt. Die Kleinen leben meist nur noch vom Batteriewechsel. Bezeichnenderweise ist mir bei Euch in der Heide ein ziemlich guter Kunde "abhanden" gekommen und zwar aus Kostengründen. Die Wehpke-GmbH bietet mit Sicherheit in Deutschland einmalige Leistungen. Allerdings musste ich lernen, dass es für einen Betrieb wie den meinen unmöglich ist, mit den Preisen von Schwarzarbeitern und Immigranten zu konkurrieren.

Wen wundert es in diesem Zusammenhang noch, wenn sich die Kunden dann verdünnisieren und sich anderen Anbietern zuwenden? So etwas wirkt sich auf die ganze Fläche aus und dann heißt es schnell: Wenn du was Vernünftiges brauchst, musst du nach Bremen oder Hannover fahren, hier findet man ohnehin nix.


Gruß, Ulrich Wehpke
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Ich bin sicher dass es auch in München supernette und fitte Goldschmiede gibt. Man gerät leider manchmal an Menschen mit denen nichts geht.

Zitat
...an letzter Stelle die Hoffnung ein Schnäppchen zu machen..


Wer sich individuell etwas anfertigen lässt freut sich doch auch darüber/darauf. Wer will da schon ein Schnäppchen - schön soll es werden!

Bei uns in der Heide ist es oft schon so, dass es keine Goldschmiede mehr gibt die kreativ arbeiten - es wird hauptsächlich Massenware (Schmuck, Uhren, Bestecke) verkauft und maximal noch eine Batterie eingesetzt oder eine Änderung durchgeführt, letzteres schon häufig nicht mehr in der eigenen Werkstatt.
PostRank 11 / 11
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Hallo Aurin,

genau diese Erfahrung versuche ich meinen Kunden zu ersparen. Ich kann zwar nicht mit einem aufgeblasenen Laden antreten, dafür aber als Produzent, bei dem keine Frage ohne befriedigende Antwort bleibt.

Ich habe allerdings auch festgestellt, dass sich bei mir von ganz allein eine bestimmte Schicht eingestellt hat. Zielstrebig, selbstbewusst, meist techn. durchaus versiert, Ingenieure, Ärzte, aber auch Designer und allerlei Geschäftsleute. Die wissen meist ganz genau was sie wollen und suchen das Außergewöhnliche. Weißgoldstifte wären da überhaupt kein Problem.

Im Allgemeinen beantworte ich meinem Kunden erst einmal die sie interessierenden Fragen. Oft fällt wärend dieses Prozesses bereits eine Vorentscheidung. Danach erstellen wir gemeinsam, also Kunde und Ulrich oder Wolfram Wehpke, einen Entwurf, zu welchem ich anschließend einen verbindlichen Kostenrahmen errechne, den ich dem Kunden telefonisch mitteile. Nun trifft dieser die endgültige Entscheidung, ob er das Schmuckstück haben möchte. Falls ja, überweist er mir 33 % des Kaufpreisesn Danach erstellen wir ein Renderfoto, welches dem Kunden zur Ansicht/Korrektur übersand wird. Zusätzlich werden die genauen Daten schriftlich fixiert und ausgehändigt. Wenn an der Zeichnung keine Korrekturen vorgenommen werden, wird der Auftrag dann exact der Zeichnung entsprechend ausgeführt, falls doch, dann muss die Zeichnung halt geändert werden und wird dem Kunden erneut vorgelegt. Bei der Übergabe des fertigen Teils, wird dann auch die restliche Kaufsumme entrichtet.

Diese Form der Abwicklung hat mir bislang noch keine einzige Reklamation eingebracht, dafür jedoch eine Menge wirklich begeisterter Kunden. Ich habe immer wieder Kunden zu Besuch gehabt, die ich nur aus der Korrespondenz oder vom Telefon her kannte, die einfach diesen "tollen Goldschmied" mal persönlich kennen lernen wollten und hereingeschneit sind, um persönlich und hautnah zu erleben in welcher Umgebung und unter welchen Umständen ihr Schmuckstück entstanden ist.


Leider kann ich keine Goldschmiedekurse anbieten, obwohl ich immer wieder danch gefragt werde. Mein kleiner Fragebogen, den ich alle privaten Kunden bitte auszufüllen, gibt denn auch gleich Aufschluss über die Motivation: An erster Stelle steht der Eindruck einer hohen fachlichen und persönlichen Kompetenz, an letzter Stelle die Hoffnung ein Schnäppchen zu machen. Einer hat mir mal zu dieser Frage reingeschrieben, dass eine "derart kompetente, versierte und kundenfreundliche Goldschmiede" :lol: ja schließlich auch ein Schnäppchen sei!

Lange Rede kurzer Sinn: Du warst ganz einfach bei den falschen Leuten!

Gruß, Ulrich
PostRank 3 / 11
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Hallo Zusammen,

zu diesem Thema kann ich als Endverbraucher was sagen...

...bei vielen Juwelieren stehen Verkäufer(inen), die nicht wirklich viel Ahnung haben. Wenn jetzt ein Kunde weiß was er will und vom Verkäufer gesagt bekommt, das geht nicht, oder das gibts nicht...dann glaub ich gern, dass solche Kunden als Schwierig empfunden werden...dann wäre ich auch auch schwieriger Kunde. Kleines Beispiel: Ich wollte weiße Perlen-Ohrstecker, mit weisgoldenem Stift haben. Ich war bei zwei Juwelier-Geschäfte und hab von beiden gesagt bekommen "das gibts nicht". Also bitte...bin ich ein schwieriger Kunde weil ich mich aufrege und sage, dass sie keine Ahnung hat?! Ich wurde noch nicht mal darauf hingewiesen, dass man sowas vielleicht anfertigen kann.

Wenn ein Kunde Schmuck oder Uhren kauft, die nicht sonderlich teuer sind, dann hat man bei sehr vielen Verkäufer(inen) den Eindruck, als ob sie einem böse sind, dass man nicht mehr Geld aus gibt.

Ich bin der Meinung, dass sich die Juwelier-Geschäfte durch kompetentes Personal und Freundlichkeit auszeichnen sollten, denn das Geld, das die Leute für Schmuck ausgeben, ist schwer verdient, daran denken sehr viele nicht, kommt mir vor.

Ich komme aus Wien, wenn man da Schmuck kauft (ausgenommen die Innenstadt), wird man (natürlich nicht immer und überall) freundlich und kompetent beraten. Und wenn man "nur" 200-300 Euro ausgibt.

Hier in München ist es anders. Hier liegt die Freundlichkeitsgrenze wohl nicht unter 1.000 Euro.

Darum kann ich verstehen, wie sich manche Kunden fühlen, wenn sie ein Schmuckstück erwerben wollen und erst gar nicht zu einem Juwelier gehen sondern lieber zu Karstadt od. Kaufhof gehen oder bei Quelle, Otto ect. bestellen, weil sie da eben nicht von hochnäsigem Personal bedient werden.

Ich persönlich finde es sehr schade, dass immer mehr günstigerer Schmuck in solchen Kaufhäusern und nicht bei Juwlieren gekauft wird.

Wenn sich die Juweliere nur auf das sehrgut verdienende Clientel einstellen, wirds bald noch weniger geben.
Guestuser
 
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Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
..in Idar-Oberstein, im Ort gibt es mehr leerstehende Häuser als in Pforzheim.


Die Häuser werden heute virtuell gebaut - aber auch Deines steht da schon in trockenen Tüchern wenn ich mir das so anschaue, Heinrich.

Ausser beim Einkauf von Nahrungsmitteln und im Urlaub ist ein persönlicher Kontakt zwischen Verkäufern und Käufern heute zumindestens theoretisch nicht mehr notwendig.

Es ist ganz klar - wer das nicht (mehr) mitmachen will/kann hat es im Handel inzwischen ganz schwer. Dafür kann man zwar die Politik verantwortlich machen - jedoch ändert das nichts am Istzustand.

Die Konditionierung der Menschen in unseren Breitengraden auf vorsorglichen Konsumverzicht zugunsten eventueller Kälteperioden wirkte da in den vergangenen Jahren verschärfend.

Nachtrag: ich merke gerade, dass ich Off Topic gerate..
PostRank 11 / 11
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Hallo Heinrich,

genau darin sehe ich das Problem: Wir exportieren fast nur Spitzentechnologie und importieren alles was arbeitsintensiv ist. Die Auswirkungen können durch keine noch so geschickt dargestellten Zahlen vertuscht, geschweige denn beseitigt werden. Außerdem bleiben die Exporterlöse bei einer ganz dünnen Schicht, und die tut den Teufel, aber keine Arbeitsplätze schaffen. Unsere kleineren Betriebe: Fast alle überaltert und zudem ohne Nachfolger. Ich kann gut lachen, aber wie ist das bei Dir? Hast Du einen Nachfolger? Hier geht es schon lange nicht mehr um irgend welche Zahlen und Gleichgewichte, sondern um die nackte Existenz unserer Wirtschaft. Aber das ist den Meisten egal: Wenn ich aufhöre, gehe ich ohnehin auf die Bahamas und lasse mir den Zucker einblasen. So, oder ähnlich sehen das doch fast alle. Schöne Aussichten! Idar ist nur ein kleiner Anfang davon, denn selbst zu meiner Zeit schickten die Schleifer ihre Kinder lieber zur Göttenbachschule und an die Uni, anstatt sie der heimischen, einsmals unvergleichlichen Wirtschaft zuzuführen. Was es gebracht hat, sieht man heute. Die einstmals hervorragende Mainzer Straße heißt im Volksmund nur noch "Die schwarze Meile", was shr klar zum Ausdruck bringt, wer dort heute die Geschäfte macht. Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Idar-Oberstein ist einer der Anfänge gewesen, der Rest von Deutschland befindet sich auf haargenau identischem Kurs: In die Ecke.

Gruß, Ulrich
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admin-info: bitte die politik wenn möglich etwas aus den themen heraushalten - zur not politisches in der foren-kneipe diskutieren! auch dort bitte nicht beleidigend werden
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Hallo Ulrich,

der Verteilungskampf ist hart auch zwischen den Nationen. So lange wir einen erheblichen Exportüberschuss haben, geht es uns aber vergleichsweise gut. Vergiss nicht, Deutschland ist fast Exportweltmeister. So gesehen sind Importe kein generelles Problem.
Die Strukturen auch der Kunden ändern sich. Dadurch sterben teilweise ganze Branchen aus. Die deutsche Schmuckindustrie hat es relativ hart getroffen. Ich war letzten Freitag/Samstag in Idar-Oberstein, im Ort gibt es mehr leerstehende Häuser als in Pforzheim.
PostRank 11 / 11
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Hallo Heinrich!

Schlimm ist nur, dass sich im ganzen Land (und nicht nur seit Schröder) eine Abzockermentalität breit gemacht hat, die ihres gleichen sucht. Seit Jahren wird den Leuten von den Politikern vorgemacht wie es geht, seit Jahren wird den Leuten eingeimpft dass sie vom Handel nur betrogen werden, aus dem Fernsehen nur Abgezocktheiten, Gewalt, Beschiss und Gleichgültigkeit. Letztere nennen die Politiker persönliche Freiheit. Wenn ich mir die Merkel und ihre Truppe ansehe wird mir schlecht und bei der SPD kommt mir die Suppe hoch. Von der FDP mit ihrer nass-forschen Wirtschaftsmeinung mag ich ebenfalls nichts wissen und von den Nazis erst recht nix. In diesem Klima kann einfach nichts gedeihen. Und mit den Folgen dieses Schlamassels tut sich natürlich unsere Branche besonders schwer. Von Luxus ist da vielfach nicht mehr viel zu bemerken.

Wenn es nicht gelingt die vollkommen überzogenen Importe zu begrenzen, dann frage ich mich, mit welchem Geld die Importeure bezahlt werden wollen, denn Arbeitsstellen sind wohl eine aussterbende Sache. Aber was solls, gehmer halt alle zu Vater Staat, der wird dann schon das nötige Papier bedrucken, denn die ganzen Beamten brauchen ja auch Geld. Immerhin steht eines fest: Wenn alles im Eimer ist, dann kommt ein Beamter und setzt sich drauf.

Gruß, Ulrich
Moderator
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Hallo Ulrich,

bei dem Punkt, Auswahl der Kunden, muss ich Dir absolut zustimmen. Es ist nicht ur wichtig sich seine Lieferanten auszusuchen, sondern auch bei Kunden seine Auswahl zu treffen.
Ich habe in den Anfangsjahren das schmerzlich lernen müssen. Ich nehme nur noch Aufträge an, die ich auch für gut finde. Anfangs habe ich manchmal Aufträge angenommen bei denen ich Bedenken hatte (formal, in der Konstruktion oder beim Preis oder den Zahlungskonditionen) Ich habe solche Aufträge zu einem hohen Prozentsatz bereut.
Das ist nicht immer einfach und es war in den 80ern mein regelmäßiger Neujahreswunsch besser zu erkennen und zu widerstehen.

Mal so als Beispiel für Vorfilterung:
Ein Kunde will Gedenkmünzen zu je einer Unze in Gold herausbringen, ich soll Kalkulationen für die Bedingung erbringen das die Kosten je Münze nicht mehr als 25 Euro betragen.
Die Idee ist, wenn man keine Notenbank ist, bei den schwankenden und hohen Goldpreisen ziemlich unrentabel.
Ich frage Ihn nach einem Kapitalnachweis für mindestens 250.000 Euro.

Ein anderer Kunde möchte eine Anstecknadel mit 4 verschiedenen Logo in vier unterschiedlichen Legierungen und in vier Stückzahlen angeboten haben. Auf meine Bitte hin sich doch zumindest bei den variablen Stückzahlen einzuschränken (immerhin wären das 4x4=16 Angebote) kommt nur zurück das sie das eben nicht könnten.
Daraufhin bitte ich den Kunden um 30,- Euro pro Angebot, die bei Auftragsvergabe verrechnet werden können.

In beiden Fällen viel sinnlose Arbeit gespart. Ob da auch ein ernsthafter Auftrag verloren gegangen ist - ich weis es nicht.
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Hallo Dagmar!

Es gibt jedoch auch Welche, die versuchen im Geschäft mit unlauteren Mitteln ihr unterentwickeltes Selbsbewusstsein aufzupeppen. Sie nutzen die scheinbaren Machtverhältnisse für ihre Zwecke und setzen den Verkäufer, von dem sie wissen dass er Umsatz machen muss, in übelster Weise unter Druck. Dies kann sich in den verschiedensten Weisen äußern. Allen gemeinsam ist jedoch eines: Diese "Terrormaßnahmen" dienen einzig uns allen dazu, das Ego des Kunden aufzuwerten. Solche Leute haben bei mir keine Chance. Ich sage ihnen was ich denke und erläutere ihnen ganz freundlich, dass sie sich bei mir weder auf einem Sklavenmarkt befinden, noch eine wie auch immer geartete Herrscherposition ausüben, - und schon gar nicht über mich. Dann erkläre ich ihnen noch genau so freundlich, dass sie mir mit ihren paar Kröten den Buckel runter rutschen können und empfehle ihnen irgend einen Kollegen aufzusuchen, mich kann man zwar in gewissen Grenzen mieten, aber niemals kaufen. Das war es dann im Allgemeinen.

Weißt Du, das ist mit derartigen Kunden so, wie mit Leuten die bei jeder Gelegenheit ausrasten und denen man nichts recht machen kann. Jeder von uns hat scho nderartige Leute kennen gelernt. Was diese Zeitgenossen nicht wissen ist, dass ein derartiges Verhalten den Mitmenschen quasi im Klartext beichtet, dass hierfür eine abgrundtiefe Unsicherheit zugrunde liegt und man das eigene, unterentwickelte Selbstbewusstsein sozusagen aufgesattelt auf dem der Gescholtenen, aufpäppeln möchte. Diese und ähnlich gelagerten Fälle trifft man oft als Kunden vor der Theke des Fachgeschäftes. Ich bin weder gewillt mich für derartige Therapiemaßnahmen kostenlos zur Verfügung zu stellen, ich bin nicht Mutter Theresa, ich bin auch kein Masochist. Ich schmeiß derartige Zeitgenossen einfach raus. Das spart auf Dauer Nerven UND Geld, denn ist ein derartiges Herren- Knecht- Verhältnis erst einmal aufgebaut, dann bleibt einem der Kunde dankbar erhalten und wird sich bei jeder Gelegenheit wieder dankbar melden. Danke denn auch!

Heinrichs Satz "sie bekommen was sie bezahlen", möchte ich wegen der breiten Grauzone nicht unterschreiben müssen. Uhrgehäuse aus galvanisiertem Zinkdruckguss, gehören einfach nicht ins Fachgeschäft. Hier muss ganz einfach der Einkäufer aufpassen und nicht NUR nach Verkaufserfolg heischenden, billigen Modellen grapschen, denn fürs gleiche Geld gibt es auch gute Ware. Zwar stehen dann nicht die verkaufsträchtigen Markennamen auf dem Zifferblatt, aber man kann diese Uhren dem Kunden als eine sinnvolle und ehrliche Alternative zu dem überteuerten Mist der Modemarken anbieten. Vetreter sollte man auch mal mit derartiger Ware heimschicken und bitten mit vernünftigen Qualitäten wieder zu kommen. So was tut weh und spricht sich auch nach "Oben" rum. Die Konzerne machen auf dem Rücken der Fachgeschäfte ohnehin genug Raibach.

Was ich vermisse, ist ein Umdenken und Anwenden vorhandener (?) fachlicher Qualifikation in derartigen Dingen. Manchmal frage ich mich wirklich, womit so mancher Fachgeschäftsbetreiber seinen Anspruch noch rechtfertigen will, denn die gehandelte Ware gibt diesen Begriff oft schon lange nicht mehr her. :mrgreen:

Wenn dann ein derart über den Tisch gezogener Kunde nun im Fachgeschäft seines Vertrauens sein Entsetzen darüber äußert dass er an doch guter Adresse mit haargenau dem gleichen Schmund beliefert wurde der auch auf dem Flohmarkt zu finden ist, allerdings zum "Fachgeschäftspreis", dann hat er durchaus mein Verständnis.

Gruß, Ulrich
Moderator
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Hallo David,

das hülfe dann der Satz: Sie bekommen was Sie bezahlen.
Bei Uhren unter XXX Euro löst sich das Metall auf, jedoch bei Uhren über XXX löst es sich nicht auf. :-)
Ansonsten scheint es nicht hilfreich zu sein, solche Kunden mit Fakten zu belästigen.

Wobei ich das mit den schwierigen Kunden nicht bestätigen kann. Die meisten Kunden sind zauberhaft und bedanken sich noch nach dem Kauf.
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Zitat geschrieben von Dagmar

Ob so einer dann für den Standard von Morgen zuständig ist?
Ich hoffe nicht :shock:



Zitat geschrieben von Ulrich Wehpke
Vielleicht kann mir jemand mal erklären was das heißt: "Schwierig" Ich glaube, dass die Vokabel einfach unpräzise ist, weil schwierig für jeden was anderes bedeutet. In jedem Fall scheint es aber so zu sein, dass man mit einem schwierigen Kunden nicht richtig klar kommt. Bliebe zu hinterfragen, warum das in diesem Fall so ist.

Schwierige Kunden sind welche, die mit sich und der Welt nicht zufrieden sind und ihren Frust an anderen, in diesem Fall eben am Verkäufer auslassen. Von denen gibt es mE genug und man kann vielen eben wirklich nichts recht machen. Da ist es dann egal was man macht oder tut. Manchmal liegt es aber vielleicht auch daran, dass man an manche Kunden nicht so richtig rankommt. Die verschliessen sich direkt und lassen den verkäufer nicht an sich oder ihre Vorstellungen ran. Diesen Leuten kann dann oftmals wirklich nicht geholfen werden. :?

Ein schönes Beispiel habe ich sogar auch noch (passt aber nicht direkt zu den oberen Ausführungen): In letzterer Zeit haben wir verstärkt Kunden die nur wenig Geld für eine Uhr ausgeben wollen. Fragt man warum, dann hören wir immer die gleiche Antwort. Das Metall löst sich nach einiger Zeit auf und dafür gebe ich nicht viel Geld aus. Will man nun erläutern woran das bei der speziellen Uhr den Kunden liegt (bisher nie Edelstahl sondern Metall (wahrscheinlich Tombak) gewesen), dann sind diese Leute auch nicht bereit irgendwelche Tipps anzunehmen. Edelstahl löst sich beispielsweise nicht so auf. Ist zwar etwas teurer aber hält halt auch länger. Was würdet Ihr da noch sagen? Sind doch auch schwierige Kunden, oder? 😉
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Vielleicht kann mir jemand mal erklären was das heißt: "Schwierig" Ich glaube, dass die Vokabel einfach unpräzise ist, weil schwierig für jeden was anderes bedeutet. In jedem Fall scheint es aber so zu sein, dass man mit einem schwierigen Kunden nicht richtig klar kommt. Bliebe zu hinterfragen, warum das in diesem Fall so ist.

Gruß, Ulrich
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Hallo!

Ein Kunde wird dann schwierig, wenn er mich in Situationen bringt, die ich nicht als angenehm sehe.
Ja, da gehört ständiges Rummäckeln dazu, aber auch respektloser Umgang (sexistische oder sonstwie abwertende Kommentare), oder auch das Nichteinhalten von Zahlungszielen - da treffen dann zwei Charaktere aufeinander, die nicht miteinander können. Klar kann man auch mit divergierender Meinung professionell zusammenarbeiten, aber dafür braucht es für mich Respekt auf beiden Seiten. Ist dies nicht gegeben, wird das Gegenüber nicht mehr lange zu meinem Kundenkreis gezählt. (Auch arrogante Berufskollegen werden sicher nie zu meinen Kooperationspartnern)

Aber ich habe auch Kunden, die ich als "schwierig" einstuf(t)e, weil wir uns noch nicht genug kannten, weil ich meinen Standpunkt noch nicht massiv genug vertreten habe oder die Bedürfnisse des Gegenübers noch nicht entsprechend erkannt - oft genug haben sich diese Kunden als einfach "nur anspruchsvoll" erwiesen, meist mit einer Spur von Ungeduld. Und hat man sich einmal zusammengerauft, ist das dann häufig die Basis einer intensiven und guten Zusammenarbeit - die beide weiterbringt - win-win eben (finde ich eine furchtbare Formulierung, kennt ihr sinnvolle knappe deutsche Begriffe dafür, wenn beide profitieren?).

Wobei Kunde ist nicht gleich Kunde - ich arbeite als Dienstleisterin umfassend und hollistisch für den Kunden, da tauscht man sich intensiv aus. Hätte ich Laufkundschaften, würde ich Beziehungen sicher anders betrachten und so manche Schwierigkeit, Attitüde überhören/überlächeln. Wäre ein Kunde mal nicht "buy&away" und würde intensiver nachfragen, "lästiger" sein, kann es durchaus Zeichen dafür sein, dass man hier für die Zukunft lernen kann - aber wieviele Leute sind nicht einfach nur gesprächig, oder einfach einsam und verlangen dann auf diesem Weg ein wenig Ansprache.

Gruß,

Eleonore
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Nun, ich denke schon, dass es schwierige Kunden gibt.
Die , die mit Nichts zufrieden sind, rummeckern, unfreundlich sind, im Befehlston sprechen, meinen, dass sie die grössten sind und so weiter und sofort.
Ob so einer dann für den Standard von Morgen zuständig ist?
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