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Die letzten Beiträge in diesem Thema

Moderator
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Ah, ok.
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Moderator
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Zitat geschrieben von Tilo

ich sehe auf deinem Foto deutlich die rote Innenseite bis zur Hälfte der Schienenseite/-kante
...
Meinst Du diesen roten Schein, der von schmal bis ganz breit wird und möglicherweise vom dahinterliegeden Rotgold kommt?
PostRank 11 / 11
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was ich beschrieben habe, ließe sich auch jetzt noch machen, wenn die Fuge so nicht aktzeptabel ist
würde das dem Stein aber nicht zumuten (ablöten und 2x löten), sondern entnehmen und dann zum Schluß etwas tiefer wieder fassen

aber nur, wenn die etwas niedrigere Fassung dann optisch aktzeptabel ist (mir persönlich würde das sogar besser gefallen, aber das hat ja nichts zu sagen)
man muß ja offensichtlich mit allen möglichen Problemen rechnen
wenn nicht: Diamant bleibt drin könnte trotz Abdeckmitteln etwas blind werden
oder neue Fassung nutzen
PostRank 11 / 11
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ich sehe auf deinem Foto deutlich die rote Innenseite bis zur Hälfte der Schienenseite/-kante

ansonsten glaube ich auch eher an anlaufendes Weißgoldlot

für den Aufsatz habe ich eine Idee, den ohne störende Fuge mit Goldschmiedemitteln ohne Hightechlaser draufzubekommen:
in die Fassung ein Goldrundmaterial einlöten ("Säule") Durchmesser sollte den Trauring nicht zu sehr schwächen, 2,5mm kleiner als Trauringbreite
entsprechendes Loch durch den Trauring
draufsetzen/reinstecken, wobei oben etwas Antiflußmittel draufmuß, damit kein Lot durchschießen kann (was kann man da bei Platin verwenden ohne negative Effekte?)
und dann von unten verlöten im roten Schienenbreich
eine Verfärbung innen im Ring muß dann hingenommen werden, weil das Lot sichtbar sein wird und auch die Säule geringfügig andere Farbe haben kann, ist dann aber nur innen)

Drehbank könnte hilfreich sein, wenn die "Säule" oben etwas größer sein muß als unten
Moderator
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Ich sehe auf dem Foto eine leicht gelbliche Ringschiene und eine gleichermaßen leicht gelbliche Fassung. Die Fuge unter der Fassung scheint bei genauer Betrachtung des unscharfen Fotos vielleicht etwas dunkler im Farbton zu sein.

Wenn eine Rhodinierung drauf war, die abgerieben wurde durch das Tragen, wäre diese Rhodinierung niemals in der Fuge abgetragen worden. In Fugen hält sich eine Rhodinierung Jahrzehnte lang. Dann müsste die Fuge heller wirken als die abgebildeten Metalle.

Ergo ist nicht anzunehmen, dass hier eine Rhodinierung drauf war, die jetzt teilweise weg ist. Eher ist nie eine drauf gewesen, das ist wahrscheinlich, weil ja irgendwo aber nicht sichtbar auch Rotgold vorhanden sein soll.

Fugen neigen dazu, auch wenn die Metalle dieselbe Farbe haben, immer ein wenig dunkler zu erscheinen. Das könnte hier der Fall sein.

Zu dem Thema, dass eine Kombination aus Platin mit Gold keine höherschmelzenden Lote verträgt und insbesondere kein Platinlot wegen der Hitze, die das Gold schmelzen lassen würde (dass wie alle Lote auch bei Platin eine leicht abweichende Farbe hat, meistens etwas dunkler) ist schon genug vorgetragen worden.
MuMil
 
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Vielen Dank für die Antworten!
Das hat mir schon sehr weitergeholfen :)

Ich wollte nur noch einmal sicher gehen, bevor wir den Juwelier mit dem Ring konfrontieren. Dieser versucht uns leider für blöd zu verkaufen...

Viele Grüße!
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Zitat geschrieben von Guestuser

komplett aus 950er Platin bestehen würde kaufen, müsste man dort ebenfalls Weißgold zum anbringen der Krappe verwenden, oder könnte man diese auch mit Platin an den Ring löten?

man kann und sollte bei so kritischen Kunden in dem Fall unbedingt einen in einem Stück gegossenen Platinring anbieten
bzw. kaufen
PostRank 11 / 11
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Ich seh da recht wenig auf dem Foto dank viel Finger und Plüsch. Ich erahne eine Krappenfassung, die offenbar nicht wirklich auf den Ring angepaßt wurde.Ich persönlich hätte die Fassung auch im Weißgoldlot aufgelötet, weil das, wie Tilo schon schrieb, mit dem Rotgold nicht anders geht. Nicht jeder hat ein Laser- oder Punktschweißgerät zur Verfügung.

Reine Platinringe bekommen auch Platinfassungen, die entweder mit Platinlot eingelötet werden oder mit Laser eingeschweißt werden. Und auch das Platinlot ist nicht ganz farbidentisch.

Wenn du den Farbunterschied weg haben willst, dann hättest du noch die Möglichkeit, den Platinteil mit Rhodium beschichten zu lassen. Dann hast du eine einheitliche weiße Farbe. Ist crazy, aber ich habe erst kürzlich eine Platinkette mit Weißgoldanhänger auf dem Werktisch gehabt, die tatsächlich rhodiniert gewesen ist, damit Anhänger und Kette gleichfarbig aussehen.
MuMil
 
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Der Ring ist aus Platin und Rotgold.
Die Krappe ebenfalls aus Platin.
Dann wurde die Krappe mit Weißgold an den Ring gelötet.
Nach ein paar Monaten ist die Rhodierung des Weißgoldes abgegangen und ist nun dunkler als das Platin. So sieht man genau, wo der Ring mit der Krappe verlötet wurde.

Wenn wir nun also einen Solitär, der komplett aus 950er Platin bestehen würde kaufen, müsste man dort ebenfalls Weißgold zum anbringen der Krappe verwenden, oder könnte man diese auch mit Platin an den Ring löten?

Dankeschön!!
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Nut meint wohl Lötfuge
aber was meint: mit Weißgold gelötet? mit Weißgoldlot? aus was ist die 4Krappenfassung?
wieso >natürlich verfärbt<?
entweder ist das von Anfang an etwas gelblicher als das Platin, was (vermutlich) nicht zu vermeiden ist,

oder ist das Lot erst nach tagen oder Wochen stark angelaufen, also gelblich geworden?

Platin alleine muß man NICHT mit Weißgold (lot?) löten, sondern kann es an manchen Stellen schweißen (farblich unsichtbar) oder mit Platinlot löten, das weißer ist als Weißgold, aber höhere Temperaturen braucht als Rotgold es vertragen würde

hier in dem Fall wäre vielleicht laserschweißen möglich gewesen
das kann ich nicht beurteilen

wenn der Auftragnehmer geahnt hätte, daß die abweichende Farbe der Fuge die Kundin so stört
und wenn er die Mühe und Kosten des Versand zum Spezialisten hätte aufnehmen wollen
MuMil
 
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Danke für die schnelle Antwort!
Mit Nut meine ich die Lötnaht zwischen Krappe und Ringschiene. Anbei ein Foto
PostRank 11 / 11
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ohne Fotos keine vernünftige Antwort möglich.

Was meinst du mit Nut?
MuMil
 
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Hallo,
ich habe eine Frage:
Ich habe einen bicolor Ring (innen 750 Rotgold und außen 950 Platin). Auf die Ringschiene wurde eine vierer Krappe mit Weißgold gelötet. Die Nut hat sich nun natürlich verfärbt und sieht schrecklich aus.
Könnte man diesen Ring auch mit einer Platinnut löten? Oder den Ring anders schmieden?
Vom Juwelier erhielten wir ebenfalls die Aussage, dass man selbst einen normalen Platin Solitär nur mit einer Weißgold Nut löten müsste?
Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, da müsste doch bei fast jedem Solitärring aus Platin nach einiger Zeit eine Naht zu sehen sein?

Vielen Dank für eure Antworten :)
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