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Zitat geschrieben von Tilo

du meinst, das ist ein Kulturbanause, wenn er sich Mühe gibt, dass seine Arbeit unsichtbar ist?
https://www.hna.de/kassel/sein…89934.html

das sage ich nicht. Ich habe nur gelernt, daß es Abwägungssache ist, wie restauriert wird. Wenn was neues gemacht werden muß, dann muß es so befestigt sein, daß es leicht wieder rückgebaut werden kann, ohne daß die Originalbasis weiteren Schaden nimmt. Auch deswegen restauriert man eigentlich sichtbar, denn eine Restaurierung bzw. Wiederherstellung ist eigentlich ein Eingriff in die Geschichte des Objekts. Daher ist viel Abwägung nötigt, wie man was macht, was dem Stück gerecht wird. Wenn der Besitzer des Stücks natürlich sagt, ich will das tippitoppi schicki haben, dann wird das gemacht, außer man kann von der Ethik nicht hinter seiner Arbeit stehen, denn letztendlich hat der Geldgeber das Wort. Im sakralen Bereich wird normal auf Nutzbarkeit restauriert, also mehr oder weniger repariert. Im nichtsakralen Bereich wird eher konserviert, also man versucht, den Verfall zu stoppen und den Istzustand zu erhalten. Wenn dieser Restaurator aus dem Bericht ein Bild hat, unter dem er ein weiteres Bild vorfindet, wird er also auch überlegen müssen, erhalte ich das neuere oder zerstöre ich das neuere, um das alte freizulegen, zerstöre aber damit einen Teil der Kunstgeschichte.

Deswegen kann ich verstehen, wenn der Restaurator, der Marions Statue bearbeitet hat, die Lötstellen sichtbar gelassen hat. Nicht, weil er es nicht besser konnte, sondern weil es zeigt, daß der Originalzustand, nämlich kaputt, nicht mehr besteht, sondern eine Wiederherstellung stattgefunden hat, die an diesen Stellen wieder rückgängig gemacht werden kann. Eigentlich hätte er das in seiner Dokumentation und im persönlichen Gespräch Marion erläutern müssen.
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Sind halt unterschiedliche Vorgaben.
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Marion, eine Restaurierung wird bewußt nicht unsichtbar gemacht ;)
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Hier noch ein Beispiel für den Versuch eine "Récule-Bronze"
zu reparieren (Restaurator).
Meine Schöne hatte sich beim Sturz aus dem Regal die
rechte Schulter ausgekugelt, das Handgelenk gebrochen und
den Siegeskranz, den sie in Händen hielt, einfach weggeworfen.
Weichlöten - von mir versucht - hielt überhaupt nich und das Beste
was der Profi-Restaurator zustande brachte, iss das hier:
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Zitat geschrieben von Tilo

abgebrochener Zinkschwanz oder schonmal reparierter aus Bronze


Auch das ist ein ständiges Problem beim Régule. Es ist ziemlich
feinporig und sehr, sehr spröde. Eine Reparatur - wenn erstmal
was abgebrochen ist - ist eigentlich nur durch kleben möglich.
Lötungen halten einfach nicht.
Bronze ist wesentlich elastischer und bricht nicht so schnell und
man kann es (Anke wirds bald können;-) nahezu unsichtbar
reparieren.
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Zitat geschrieben von Silberfrau

Zitat geschrieben von tatze-1

Die Maus in meinem Link hat einen viel längeren Schwanz. Deine Maus hat vermutlich einen abgebrochenen Schwanz, sprich, 2/3 Schwanz fehlen.
Kommt doch nicht auf die Länge an. ;)


...oh, doch
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bei nem Orschinool scho
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Zitat geschrieben von tatze-1

Die Maus in meinem Link hat einen viel längeren Schwanz. Deine Maus hat vermutlich einen abgebrochenen Schwanz, sprich, 2/3 Schwanz fehlen.
Kommt doch nicht auf die Länge an. ;)
Moderator
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Ich musste die von ebay geklauten Screenshots löschen.
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Zitat geschrieben von pontikaki2310

(und es soll ja eine Bergmann-Bronze "darstellen")
(siehe Ankes link) wäre ein völlig anderer:

DAS wäre nachzuweisen. Für Bergmann müßte seine Punze drauf sein. Auf Ingrids Zusammenstellung hab ich die jetzt nicht gesehen. Hat schon seinen Grund, warum ich dauernd nach vernünftigen selber gemachten Fotos frage, auch von ALLEN PUNZEN.
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Zitat geschrieben von Guestuser

Der Aufwand um so eine Skulptur herzustellen ist der gleiche. Dann kann man sie auch gleich aus bronze machen.


Mitnichten - Zinkspritzguß ist ein völlig anderes
Verfahren bei geringen Temperaturen und geringen
Materialkosten. Wird darum auch für Massenproduktionen
verwendet.
Bei einem Bronze-Kunstguß - und der soll ja immtiert werden -
ist das Prozedere wesentlich aufwändiger.
Und der Preis - wenn z.B. Dein Mäuschen eine "Echte Wiener
Bronze" wäre (und es soll ja eine Bergmann-Bronze "darstellen")
(siehe Ankes link) wäre ein völlig anderer:
https://www.etsy.com/de/listin…_organic=1
---
https://www.etsy.com/de/listin…ic=1&frs=1
---
https://www.etsy.com/de/listin…_organic=1
---
https://www.etsy.com/de/listin…_organic=1
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dass der Schwanz fehlt, ist klar
fraglich nur: abgebrochener Zinkschwanz oder schonmal reparierter aus Bronze
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Die Maus in meinem Link hat einen viel längeren Schwanz. Deine Maus hat vermutlich einen abgebrochenen Schwanz, sprich, 2/3 Schwanz fehlen.
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nene, die Logik der Fälscher ist folgende: wie kann ich das möglichst billig nachmachen?

ich hatte mal einen Modeschmuckkettenanhänger in der hand aus Bronze
dachte ich zunächst
aber dieses teil war tatsächlich aus Weichguß verkupfert und dann vermessingt (und in den Vertiefungen patiniert), was sich ganz zart an einer am stärksten abgenutzten Stelle einer Kante zeigte
wie armselig ist das denn? um die paar cent an der Bronze bzw. dem heißeren/anderen Gießprozeß zu sparen, wurden die zusätzlichen galvanisierungsvorgänge in Kauf genommen
ähnlich könnte es auch bei einer Fälschung eines so großen Objekts laufen

damit will ich nicht sagen, dass das hier unbedingt Zinkguß ist, aber dein Argument bzgl. gleichem Aufwand stimmt wegen Materialpreis und unterschiedlichen Gießtemperaturen=Herstellungsaufwand nicht
Fox
 
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Auf dem Bild was eingestellt wurde, wo das Original zu sehen ist, mal bitte genau hingucken. Hinter diesem Käse ist der gleiche Stempel. Kann man zwar schlecht sehen aber es ist definitiv ein Stempel zu sehen. Also passt die Vermutung schon, dass es in Österreich gefertigt wurde und dann in GB zur Vermarktung nochmal gestempelt wurde. So eine Figur stellt keinen großen Wert dar also warum sollte sich jemand die Mühe machen diese in Zinn oder Zink zu fälschen...?! Der Aufwand um so eine Skulptur herzustellen ist der gleiche. Dann kann man sie auch gleich aus bronze machen.
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