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Vergolden o. Plattieren?

 
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feinesSteinchen
 
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feinesSteinchen

 ·  #1
Hallo zusammen, habe schon so manche der Fragen hier verfolgt und starte heute mal meine erste eigene.
Bin mit meiner kleinen Schmuckmanufaktur ein QuereinsteigerIn, und hab bisher immer alles in Silber gearbeitet und/oder vergoldete Fertigteile verwendet (in ganz wenigen Ausnahmen auch schon mal mit 333er gearbeitet).
Möchte nun gerne das Thema Vergoldung von meinen Silberstücken (z.B. für Ohrringe, Anhänger u.ä.) angehen. Selber trage ich nur Silber (... bis auf ein paar seltene Echte! Goldstückchen), daher hab ich nicht wirklich Erfahrung in der Haltbarkeit der vergoldeten Silberteile. Allerdings hat sich bisher keiner meiner Kunden über eine zu kurze Haltbarkeitszeit der vergoldeten Fertigteile beschwert.
Da sogar vergoldete Ringe angeboten (... und gekauft..!) werden, sollte doch eine Vergoldung nicht ganz so abwegig sein, oder? Ja, ich weiß, wichtig sind hier 3 Voraussetzungen: die Pflege, die Pflege und die Pflege!

Denke mal, dass ich einige Stücke gerne in einer 24 Karat Vergoldung machen lassen würde (von Galvanik-Firma), mit ca. 2-3 Mikron. Wenn ich allerdings eine Goldplattierung wählen würde, was müsste ich da beachten???... bzw. wie sollte ich den Auftrag oder die Anfrage formulieren?... und wie groß ist der Preisunterschied ca. (Verarbeitung usw.).
Und wie verhält sich das ganze mit Kupfer als Basismaterial?? Dachte mal, dass ich meine Probestückchens - die ich mit Kupfer herstelle - einfach auch mal gleich mitvergolden lassen könnte? Und könnte ich evtl. auch gestrickte Silberteile vergolden lassen (mit Golddraht würde ich nur auf Kundenwunsch arbeiten, sonst zu teuer)?
Tut mir leid, dass es gleich mehrere Fragen auf einmal sind, aber dieses Thema ist für mich komplett Neuland.
Danke im Voraus für alle konstruktiven Antworten,.... bin gespannt
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Vergolden o. Plattieren?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #2
Zitat geschrieben von Guestuser

.....
Da sogar vergoldete Ringe angeboten (... und gekauft..!) werden, sollte doch eine Vergoldung nicht ganz so abwegig sein, oder? Ja, ich weiß, wichtig sind hier 3 Voraussetzungen: die Pflege, die Pflege und die Pflege!
Nö, die Pflege ist völlig wurscht. Der Abrieb ist das was zählt. Also Abrieb vermeiden genauer genommen. Daher sind Ringe und Armbänder besonders gefährdet und langhängende Ohrringe bei Cabriofahrern (Staub am Hals mit Hautcreme gebunden, wirken wie Schmirgel).
Zitat geschrieben von Guestuser


Denke mal, dass ich einige Stücke gerne in einer 24 Karat Vergoldung machen lassen würde (von Galvanik-Firma), mit ca. 2-3 Mikron.
das ist wirklich nicht viel und Feinvergoldung ist noch dazu besonders weich.
Zitat geschrieben von Guestuser
Wenn ich allerdings eine Goldplattierung wählen würde, was müsste ich da beachten???... bzw. wie sollte ich den Auftrag oder die Anfrage formulieren?... und wie groß ist der Preisunterschied ca. (Verarbeitung usw.).
Einfach mal fragen.
Zitat geschrieben von Guestuser

Und wie verhält sich das ganze mit Kupfer als Basismaterial?? Dachte mal, dass ich meine Probestückchens - die ich mit Kupfer herstelle - einfach auch mal gleich mitvergolden lassen könnte?
Klar, kann man machen, nur sehen die abgeriebenen Stellen dann schnell ganz schrecklich aus.
Zitat geschrieben von Guestuser
Und könnte ich evtl. auch gestrickte Silberteile vergolden lassen
Klar
GoldVisions de
 
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GoldVisions de

 ·  #3
Hallo feines Steinchen,

ich arbeite im Bereich Vergoldung und kann dazu sagen, dass eine ordentlich ausgeführte Hartvergoldung gut und lange hält, wenn man damit vernünftig umgeht. Käufer müssen sich halt bewusst sein, dass es sich um eine dünne Schicht handelt, die sich abreiben kann. Dafür zahlen sie dann ja aber auch wesentlich weniger, als für Vollmaterial.

Kupfer kann man sehr leicht direkt vergolden. Davon ist allerdings abzuraten, weil das rote Kupfer sonst mit der Zeit durchschlägt und das aufgetragene Gelbgold dann wie Rotgold wirkt.
In der Industrie wird dagegen eine Schicht Nickel auf das Kupfer gelegt. Ich nutze Paladium. Es ist zwar viel kostenintensiver, enthält aber keine Allergie auslösenden Stoffe.

Gruß aus Bremen, Christian
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #4
Moin Christian, gut zu wissen und Danke für die Information.
Es wäre sinnvoll, wenn Du Dich hier im Forum anmeldest -
iss kostenlos & schnell gemacht - und dann könnte man Dich
über PN oder Deine website? erreichen.
Gruß & Willkommen aus Thedinghausen.
GoldVisions de
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GoldVisions de

 ·  #5
Hallo Marion,

meinen Dank für das Willkommen und den Hinweis mit der Registrierung.
Habe ich soeben nachgeholt.
GoldVisions.de habe ich so als Firmennamen gewählt. So lautet natürlich auch die Webadresse.

Liebe Grüße
Christian
SidEwigk
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SidEwigk

 ·  #6
Hallo Christian, freut mich das Du doch den Weg hierher gefunden hast :-) Willkommen!

(PS: Hier is Nico ;-) )
GoldVisions de
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GoldVisions de

 ·  #7
Gibt es hier auch einen Vorstellungsthread, Nico?
SidEwigk
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SidEwigk

 ·  #8
Glaube dazu wird die Foren Kneipe genutzt (peinlich, weiß garnicht ob ich mich je richtig vorgestellt habe^^)
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #9
tatze-1
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tatze-1

 ·  #10
Zitat geschrieben von Guestuser

Ich nutze Paladium. Es ist zwar viel kostenintensiver, enthält aber keine Allergie auslösenden Stoffe.

kann man nicht so generell sagen. Ich weiß von einer früheren Kundin, die beruflich in der Richtung Ahnung hatte, daß Palladium der Trigger für eine Nickelallergie sein kann bzw. Basis für andere Allergien.

Willkommen im Forum.
GoldVisions de
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GoldVisions de

 ·  #11
Das wollte ich jetzt aber gar nicht hören, Tatze ;-)
Im Ernst, das ist mir neu und ich mache das auch schon eine Weile. Da werde ich mich nochmal schlau lesen müssen. Will ja keine falschen Aussagen machen!
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #12
Irgendwas ist halt immer.
Tilo
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Tilo

 ·  #13
platinierung drunter versuchen
ist eh billiger und nicht als allergieauslösend bekannt
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #14
Palladium ist in der Tabelle der Elemente nahe bei Nickel. Tatzes Einwand könnte sich schon in naher Zukunft bewahrheiten. Als Galvanikunterschicht haben Platin und Palladium den Nachteil, dass sie keine so harten Schichten wie Nickel bilden.

Tilo hat recht, dass bisher keine Platinallergien bekannt wurden.
Also könnte man es damit versuchen Platin unter einer Hartvergoldung oder Rhodinierung anzubringen.

Irgendwas ist immer, trifft leider zu.
Kornelia Sch
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Kornelia Sch

 ·  #15
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